Gruppenbild in Großraumbüro
Unsere Besucher und ihre begleitenden Redakteure bei der Begrüßung im Großraumbüro Bildrechte: MDR THÜRINGEN

Besucher bei MDR THÜRINGEN Das war der Programmmachertag im Landesfunkhaus

Wir hatten Besuch: Elf Thüringer konnten beim Programmmachertag von MDR THÜRINGEN nicht nur das Funkhaus und die Redaktionen kennenlernen, sondern auch selber mitmachen: Texten, Sprechen, Schneiden, Beiträge machen. Hier sind einige Eindrücke und Erfahrungen.

Gruppenbild in Großraumbüro
Unsere Besucher und ihre begleitenden Redakteure bei der Begrüßung im Großraumbüro Bildrechte: MDR THÜRINGEN

Norbert Reuter aus Erfurt-Gispersleben

Er war beim Morgenhahn - nicht bei Johannes, sondern bei Amelie. "Sehr, sehr angenehm - und sie hat es mir sehr leicht gemacht." Anfangs sei er aufgeregt gewesen, aber nur anfangs. Überrascht hatte ihn, wie eng gestrickt und strukturiert der Zeitablauf einer Sendung sei - was von außen als Hörer so nicht zu bemerken sei. Jetzt finde er viel nachvollziehbarer, wieso Titel "plötzlich" ausgeblendet werden. "Richtig Spaß hat es gemacht - jederzeit wieder".

Juliane Thaler aus Jena

Der Tag war sehr interessant. Ich war mit dem "Redakteur" Thomas Becker "unterwegs". Zusammen sind wir der Frage eines Hörers nachgegangen, ob es einen passenden Zeitpunkt gibt, eine Fremdsprache zu erlernen. Dazu haben wir recherchiert, Interviews mit Experten geführt, die Beiträge geschnitten und die Ergebnisse in den verschiedenen Sendungen vorgestellt. Die Antwort auf die Frage hat sich somit im Laufe des Tages entwickelt. Beeindruckt hat mich, wie Thomas gearbeitet hat: Planvoll und gezielt, zugleich aber auch flexibel, spontan und kreativ im Lösen von Problemen und im Schreiben. Der Einblick in das Erstellen und Durchführen der Sendungen war eine Bereicherung. Überrascht war ich von dieser Zusammenarbeit der vielen Teile der Redaktionen - wie das zusammenläuft, ein total funktionales Arbeiten.

Jasmin Gwosdz aus Gera

Zwei Frauen schauen über Tastatur hinweg auf Bildschirm mit Schnittsoftware
Im Online-Schnittraum mit Redakteurin Romy Miska (l.) Bildrechte: MDR/Christian Schneider

Ich habe mich beim Programmmachertag beworben, weil ich mich für das Schneiden von Videobeiträgen interessiere. Bei Romy Miska habe ich das dann auch gleich selbst ausprobieren können. Selbst den Text habe ich selbst über das fertige Video gesprochen. Das war zwar ungewohnt, aber hat sehr viel Spaß gemacht. Bei der Führung durch das Landesfunkhaus hat mir besonders gefallen, das Baumhaus von KiKA hinter den Kulissen zu sehen - ein Stück meiner Kindheit hautnah. Ich hab viel gesehen, ausprobiert und mitgearbeitet. Der Programmmachertag war definitiv ein Gewinn.

Joachim Müller aus Deuna

Er kam ohne konkrete Vermutungen, wie Redaktionen von innen aussehen und begleitete die Chefs vom Dienst beim MDR THÜRINGEN JOURNAL. Spontaner Eindruck: "Ich war - positiv - überrascht von der Vielfalt im Großraumbüro und wie viele Menschen hier arbeiten, ohne dass es Hektik gibt oder laut wird." Als regelmäßiger Zuschauer des THÜRINGEN JOURNALS sagte er über das Design des Studios "nicht so mein Geschmack" - nach der Führung auch durch das virtuelle Studio dann aber mit der Ergänzung: "Das ist natürlich praktisch, weil eben vielseitig und für mehrere Sendungen verwendbar." Inhaltlich wünschte er sich eine noch prominentere Platzierung Thüringer Meldungen und mehr Beiträge, die mit dem Demokratieverständnis zu tun haben. "Das gesellschaftliche Miteinander ist ja nicht alleine entstanden."

Akos Karai aus Erfurt

Porträt Mann beim Schreiben
Bei der Arbeit als Artikelautor Bildrechte: MDR/Christian Schneider

Ein ereignisreicher Tag neigt sich für mich dem Ende zu. Als Programmmacher bei MDR THÜRINGEN eingeladen wurde ich freundlich Willkommen geheißen. Für mich total überraschend: Wir wurden als Teil des gesamten Teams behandelt, durften an Redaktionssitzung und der Tagesbesprechung teilnehmen. Nach einer ausführlichen Führung durch die Bereiche Fernsehen, Hörfunk und Online, bei der jede Frage beantwortet wurde, durften wir uns selbst in dem jeweilig von uns gewählten Bereich austoben. Ich durfte einen Onlineartikel erstellen und konnte viel speziell zum Thema Onlinepräsentation des MDR THÜRINGEN lernen. Ich danke Christian Schneider für die tolle Zeit und bedanke mich beim gesamten Team des MDR für diesen für mich ungewöhnlich schönen Tag.

Sarah Müller aus Triptis

Fernsehregie mit Monitorwand und Studiomannschaft
Abschluss eines langen Tages: MDR THÜRINGEN JOURNAL schauen aus der Senderegie Bildrechte: MDR/Christian Schneider

Sehr viele Eindrücke, welche ich erst einmal verarbeiten muss. Mir hat es unheimlich gut gefallen, dass wir in so viele unterschiedliche Bereiche hineinschauen durften. Auch, dass wir selbst umsetzen durften, was uns zuvor gezeigt wurde, war toll. Das zeigt mir auch, wie viel Vertrauen die Mitarbeiter in uns haben. Am besten hat mir natürlich die Live-Radio-Sendung mit Marco Ramm gefallen. Das, was sonst so weit weg scheint, war plötzlich ganz nah. Selbst einmal im Radio zu sein, ist eine einmalige Erfahrung, von der ich auch in Jahren noch erzählen werde. Vielleicht hat mir dieser Tag hier auch ganze neue Wege gezeigt, was meine Zukunft betrifft. Auch war ich erstaunt, wie locker und vertraut das Verhältnis zwischen den Mitarbeitern ist. Auch wenn Fernseh- und Radio-Sendungen immer strikt geplant sind, merkt man, dass es allen Spaß macht, hier zu arbeiten. Ich hätte auch nicht gedacht, dass Studios so offen sind. Zum Beispiel, dass direkt neben dem Haupteingang ein Drehort liegt - ganz ohne Abtrennung.

Auch die übergreifende Arbeit der Mitarbeiter finde ich sehr ansprechend. Moderatoren übernehmen genauso Recherchearbeiten wie Reporter. Auch die Zusammenarbeit von Fernsehen, Radio und Online finde ich klasse. Jeder weiß, was wie und wo läuft. Die Arbeit der Mitarbeiter wird eindeutig unterschätzt. Mir wurde gezeigt, was für aufwendige Arbeit dahinter steckt. Für den heutigen Tag möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Er wird mir noch lange in Erinnerung bleiben und vielleicht sieht man sich bald mal wieder.

Adrian Schüler aus Kleinschwabhausen

Zunächst einmal möchte ich mich für den sehr lehrreichen und tiefgreifenden Tag heute beim Team des MDR THÜRINGEN bedanken. Es war beeindruckend zu sehen, wie das tägliche Radio und auch das Fernsehen, mit dem wir eigentlich jeden Tag in Kontakt kommen, produziert wird. Außerdem muss ich wirklich sagen, dass ich nun aufmerksamer auf die Beiträge der Moderatoren im Radio achten werde. Der Tag heute hat mir gezeigt, wie viel Arbeit doch hinter jedem noch so kurzen Beitrag steckt, da wir ja selbst einen kurzen Artikel beisteuerten. Der Beruf des Journalisten wird in Zukunft auf jeden Fall mit in meine Berufsauswahl miteinbezogen.

Lutz Prager aus Neundorf

Ein erlebnisreicher Tag neigt sich dem Ende. Es waren viele tolle Eindrücke und Einblicke in das Fernsehgeschäft. Mit Reporterin Jana Herold habe ich den Tag in Neundorf und im Landesfunkhaus verbringen dürfen. Ich habe mir nicht vorstellen können, wieviel Arbeit dahinter steckt, bis ein Dreiminuten-Beitrag fertig gestellt ist. Mein Dank geht an Jana Herold, dem Kamerateam und dem gesamten Team im Landesfunkhaus. Es wird in allen Abteilungen eine tolle Arbeit gemacht. Liebe Grüße von Lutz Prager.

Carsten Krüger aus Jena

Aus meiner Sicht war es ein sehr begeisternder Tag hier im Landesfunkhaus, es war sehr angenehm mit welcher wertschätzenden Freundlichkeit wir begrüßt wurden. Sehr überrascht war ich im Rahmen der Hausführung von dem riesigen Aufwand, der hinter einer 30-minütigen Nachrichtensendung wie dem MDR THÜRINGEN JOURNAL, steht. Im Rahmen der Hörfunksendung empfand ich die professionelle Begleitung unserer kleinen Delegation durch den Moderator, trotz aller Ereignisdichte und dem Tempo der Sendung, als sehr locker und familiär. Den Ansatz, junge Hörer zu gewinnen, indem sie an den Sendungen mitwirken, sollte man unbedingt ausbauen.

Karin Jordanland aus Donndorf

Nicole Kambach aus Nessetal/Bufleben

Ihr Fazit erreichte uns noch per E-Mail: Liebes MDR-Team, ganz herzlichen Dank für die vielen Eindrücke, die ich gestern bei euch bekommen habe. Teilweise war ich richtig geflasht von der Flut an Informationen. Immerhin konnte ich als Teil des Newscenters in alle "Produkte", wie es immer von Stefan Heine genannt wurde, hineinschnuppern. Um alles tatsächlich richtig zu erfassen, war der (freiwillige) 10-Stunden-Tag dann doch etwas kurz und Zeit zum selber ausprobieren blieb am Ende nicht wirklich. Dafür erhielt ich einen umfangreichen Eindruck darüber, wie News im Allgemeinen, im Radio und im Fernsehen ablaufen und bin dem Leon und der Sina sehr dankbar, dass Sie mir einen Teil ihrer täglichen Arbeit gezeigt haben und das ist schließlich nicht nur etwas Vorlesen und ins Mikro bzw. in die Kamera sprechen - es ist weitaus mehr. Immerhin formulieren sie ihre eigenen Texte, recherchieren nach und suchen sich die Grafiken (im Falle von Sina) für ihren Beitrag selbst heraus. Auch bei Romy im Schnitt für die Onlineredaktion habe ich erst einmal verstanden, wie viel Arbeit in einem einminütigen Video stecken kann. Auch wenn viele Informationen erst kurz vor knapp in die Redaktion kommen und dann auch schnell wieder an den Zuschauer oder Zuhörer gebracht werden müssen, herrscht eine erstaunliche Ruhe und Gelassenheit - aber gut, hier macht es sicher die Routine. Aber genau das, lässt die Gäste sich bei euch wohlfühlen. Auch wenn ich nicht jeden einzeln benannt habe, möchte ich mich trotzdem beim ganzen Team bedanken, alle haben uns Programmmacher ganz herzlich aufgenommen und Teil des Teams sein lassen. Macht weiter so!

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 12. November 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. November 2019, 21:07 Uhr

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