Der Mond im Perigäum: Nahe der Erde im Dezember

Zu Weihnachten kommt der Mond der Erde noch einmal richtig nahe. Am 24. Dezember erreicht er zum letzten Mal für 2022 sein allmonatliches Perigäum. Dann befindet er sich an seinem erdnächsten Punkt.

Ein Foto der NASA vom 20. Juli 1969, zeigt die aufgehende Erde vor der Landung aus dem Mondorbit der Apollo 11-Mission.
Ein ikonisches Foto: Es zeigt die aufgehende Erde vor der Landung aus dem Mondorbit der Apollo 11-Mission am 20. Juli 1969. Bildrechte: dpa

Zwischen der Erde und dem Mond liegen am am 24. Dezember um 9.26 Uhr (MEZ) 358.270 km Kilometer – wobei man hier von Mittelpunkt zu Mittelpunkt der beiden Himmelskörper misst. Zum Vergleich: Eigentlich beträgt der durchschnittliche Abstand zwischen den beiden 384.405 Kilometer. Woher also der große Unterschied? 

Das liegt an der Umlaufbahn des Mondes. Denn diese ist elliptisch und nicht kreisrund. Deswegen nähert er sich der Erde manchmal an und ist er dann auch wieder ganz fern. Am 24. Dezember erreicht er diesen erdnächsten Punkt und steht deswegen im Perigäum. Dieses Jahr ist das vierzehn Mal geschehen. Wenn der Mond sich aber an seinem erdfernsten Punkt befindet, steht er im Apogäum. Das wird 2022 dreizehn Mal passieren.

Der Mond im Perigäum 2022

Seinen minimalen Abstand zur Erde hatte der Mond am 13. Juli mit 357.264 Kilometern erreicht. Im Januar befand sich der Mond sogar zweimal im Perigäum, was auch im Oktober wieder passiert ist. Das letzte Mal für 2022 wird der Mond am 24. Dezember um 9.26 Uhr so erdnah sein. Dann ist er so dicht an der Erde, wie seit dem Juli nicht mehr:.

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