Historische Jahrestage, Jubiläen, Ereignisse #blickzurück: 17. April

Letzter Bombenangriff auf Dresden

1945 flogen alliierte Bomber den letzten Luftangriff auf die Stadt Dresden. Seit Oktober 1944 kam es zu insgesamt acht Bombenangriffen, die große Teile der barocken Stadt in Schutt und Asche legten. Rund 35 Prozent der Wohnungen und 90 Prozent der Innenstadt wurden dabei vernichtet. Darunter auch bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Frauenkirche und die Semperoper. Der schwerste Angriff auf Dresden war am 13. Februar 1945. Über die Zahl der Todesopfer nach diesem Angriff wurde lang diskutiert. Einer Historikerkommission zufolge waren es etwa 25.000 Tote.

Invasion in der Schweinebucht startet

1961 landeten rund 1.300 Exilkubaner unter dem Kommando des amerikanischen Geheimdienstes in der Schweinebucht, um das Castro-Regime in Kuba zu stürzen. Drei Jahre vor dem militärischen Angriff übernahm Fidel Castro die Macht in Kuba und erklärte das Land zu einem sozialistischen Staat. Er verstaatlichte die Zuckerindustrie und enteignete zahlreiche US-Unternehmer ohne sie zu entschädigen. Damit begann der Konflikt Kubas mit den Vereinigten Staaten, der bis heute nicht gelöst werden konnte. Die Invasion in der Schweinebucht scheiterte nach drei Tagen. Das Ansehen der USA litt daraufhin weltweit.

Mission "Apollo 13": Landekapsel stürzt nach Unglück ins Meer

1970 sank die Landekapsel der Mission "Apollo 13" nach einem Unglück in die Atmosphäre ein. Das Raumschiff war zuvor auf dem Weg zum Mond zur dritten bemannten Mondlandung. Doch noch auf dem Weg zum Mond explodierte ein Sauerstofftank und beschädigte das Raumschiff stark. Als die Astronauten das Unglück meldeten, fiel der legendäre Satz "Houston, we've had a problem". Die drei Astronauten konnten lebend gerettet werden.

In einer Szene aus Apollo 13 sitzen die drei Astronauten nebeneinander und begutachten Anzeigen.
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