Das Altpapier am 12. Februar 2020 Der Meinungs-Abenteurer

Gabor Steingart paraphrasiert "Totholz geh' sterben!" (und die FAZ reagiert gelassen). Die ARD-"Tagesthemen" sollen durch Verlängerung aufgepeppt werden (und das könnte mit dem Stand der Rundfunkbeitrags-Debatte zusammenhängen). Das öffentlich-rechtliche Jugendangebot Funk gerät aus nicht nur einem Grund in die Kritik. Und der nächste Zeitungs-Chefredakteurs-Wechsel lädt zum Spekulieren ein. Ein Altpapier von Christian Bartels.

Teasergrafik Altpapier vom 12. Februar 2020: Eine Stapel mit zusammengebundenen alten Zeitungen. Auf dem Stapel liegt ein Tropenhelm.
Bildrechte: MDR / Panthermedia / Collage: MEDIEN360G

Gabor Steingart ruft: "Totholz geh' sterben"

"Totholz geh' sterben", lautete ungefähr ein vor gar nicht lang zurückliegender, freilich längst abgeschlossener Zeit beliebter Kampfruf. Er war nicht immer so fies gemeint, wie er klingen könnte. Damalige Blogger, die halt meinten, vor allem selber die Zukunft zu verkörpern, richteten ihn an gedruckte Zeitungen, die damals ihrerseits was viel Besseres zu sein meinten.

Inzwischen geht es (also das Totholz sterben). Wirklich vorhergesehen, dass das frei werdende Budget weitestgehend zu plattformkapitalistischen Konzernen mit Europasitzen in Irland oder Luxemburg fließt und kaum an engagierten Journalismus in dieser oder jener Form, hatte seinerzeit vermutlich kein Beteiligter.

Gestern hatte ein biologisch älterer (Jahrgang 1962), publizistisch noch halbwegs junger wilder Newsletterer-Podcaster-Blogger den Ruf paraphrasiert. Da schrieb Gabor Steingart in seinem werktäglichen E-Mail-Newsletter "Morning Briefing":

"Wenn Sie Geld sparen und zugleich Ihren CO2-Footprint reduzieren wollten, wäre das nun Ihre Chance: Kündigen Sie einfach die Abonnements all jener Zeitungen und Magazine, die Ihnen 2016 die Wahlniederlage von Donald Trump vorhersagten, Ihnen 2017 Martin Schulz als Retter der Sozialdemokratie ans Herz legten und anschließend Kramp-Karrenbauer als neue Kanzlerin vorstellten. So wird zumindest Ihr Medienkonsum klimaneutral."

Wenn ich es richtig sehe, sind diese Newsletter nur für angemeldete Newsletter-Abonnenten, die allerdings nichts zu bezahlen brauchen, lesbar; meedia.de ("Steingart ruft im 'Morning Briefing' zur Kündigung von Abos von 'Spiegel' & Co. auf") und dwdl.de ("... zu Kündigung von Zeitungen & Magazinen auf") haben das Wesentliche zusammengefasst. Dazu gehören auch die Bilder, etwa der Spiegel-Schulz-Titel aus dem Januar '17.

Steingarts Argumentation ist nicht nur beim Anmoderieren ("Der angekündigte Rücktritt Kramp-Karrenbauers besitzt auch eine medienpolitische Komponente") schief, sondern stimmt schlicht nicht. Große Kramp-Karrenbauer-Euphorie hatte nirgends geherrscht, wie sogar die von ihm zitierten Formulierungen aus FAZ und Bild-Zeitung belegen. Zugleich verdient Beachtung, dass Steingarts Schiff ja auch mit Springer-Geld schippert, und wie gerne Steingart gerade ("am Montag bei der dpa-Chefredaktionskonferenz in Berlin", horizont.net) durchblicken lässt, dass er den Renditedruck, den gerade alle nicht-öffentlich-rechtlichen Medien empfinden, nicht verspürt ... Da haut gerade jemand mächtig auf die, pardon, Kacke.

Andererseits, als Aufforderung zur direkten Diskussion ist schiefe Polemik auch nicht schlimmer als einst "Totholz geh' sterben" war. Die FAZ-Medienseite hat heute eine ziemlich richtige Antwort (55 Cent bei Blendle). "Unter dem Motto '100% Journalismus, keine Märchen' bietet uns Steingart seinen persönlichen Meinungskosmos als Welterklärung an", schreibt da der Nicht-Medienjournalist Carsten Germis, deutet knapp an, dass "der Morgenmeiner" etwa, was Donald Trump betrifft, selber häufig hin- und hergerissen erscheint, und schließt: "Mit 'hundert Prozent Journalismus' hat das freilich nichts zu tun, es ist billige Eigen-PR. Wie wäre es wenigstens mit einem Prozent Demut?"

In Newslettern und Podcasts des beim Sprechen stets lieb-aufgekratzten Meinungs-Abenteurers kann man zu spüren glauben, wie da einer alle, auch die eher überraschenden Ereignisse in sein Weltbild, das notwendig ja mit jeder Ausgabe konkreter Gestalt annimmt, zu integrieren bzw. sie reinzupressen versucht. Da haben es redaktionelle Medien mit vielen JournalistInnen, die im Idealfall sogar unterschiedliche Meinungen vertreten, einfacher als ein Hardcore-Personalisierer, der alles über seinen Namen verkauft. Ob das Steingart-Rezept, das eigene, groß (gemeint)e Kino von gestern schon am nächsten Morgen selber vergessen haben zu können, in der echtzeit-versessenen Gegenwart aufgeht, ist eine spannende Frage. Scharf formulierte, direkte Auseinandersetzungen zwischen den nominell zahlreichen und in der Leitform inzwischen allesamt digitalen Medien ist dennoch erfrischend. So wie es Steingarts häufig erratisches Herummeinen in Beinahe-Echtzeit ja auch.

Parallel erregten gerade wunderliche Sprachbilder (aus demselben Newsletter, wie etwa Marc Felix Serrao auf Twitter dokumentierte) und abenteuerliche historische Thesen (aus dem vom Vortag, wie Ismail Küpeli ebd. dokumentierte; da versuchte Steingart im Schwange der trendenden Berlin-Weimar-Vergleiche ein eigentlich durchaus diskutables Plädoyer gegen "republikanische Selbstberuhigung" ...). Die Reaktionen zeigen auch, wie breit Steingart gehört/-lesen wird. Und weil er ein insgesamt schön breites Spektrum an Stimmen zu Wort kommen lässt, geschieht das zu Recht. So etwas wie das aufschlussreiche Interviews mit der nordrhein-westfälischen Integrationsstaatssekretärin Serap Güler von der CDU (auch gestern, hier zu hören) – warum etwa gibt es so was nicht mal in den "Tagesthemen"?

Neues von den "Tagesthemen" (und dem Rundfunkbeitrag)

Gerade (Altpapier vom Mo.) wurde das ARD-Nachrichtenmagazin sogar im direkten Vergleich mit dem ZDF-"heute-journal" kritisiert. Das dürfte die Verantwortlichen wurmen. Schließlich orientieren sich ARD und ZDF beim linearen Programmieren am allermeisten an einander.

Tatsächlich gibt es auch schon einen Eil-Plan zum Aufpeppen der "Tagesthemen". Rasch vorangetrieben wird er vom ARD-Vorsitzenden Tom Buhrow, der die Sendung ja von innen kennt. Am heutigen Mittwoch würden die IntendantInnen drüber diskutieren, meldete gestern exklusiv uebermedien.de (€). Kern sei, die "Tagesthemen" um fünf auf 35 Minuten zu verlängern, um "die Fragen und Probleme der Bürger*innen ausführlicher, tiefgründiger und vor allem von vor Ort abbilden" zu können, wie Elisabeth Wehling oder so jemand formulierte. Allerdings sei Programmdirektor Volker Herres wegen "nachteiliger Umschaltzeitpunkte" gegen den Plan. Klar, einzelne Fußballspiel-Verlängerungen bringen bessere Quoten als "Tagesthemen"-Verlängerungen brächten...

Was mag hinter der Eile bei der ARD, die eigentlich alles ausführlich diskutiert, stecken? Der gewöhnlich gut informierte Daniel Bouhs verknüpfte diese Nachricht auf Twitter mit einer bisher wenig beachteten zum Stand der Rundfunkbeitrags-Lage: Die vorgesehene Erhöhung, die ja noch in sämtlichen 16 Landtagen beschlossen werden muss, könnte womöglich an Sachsen-Anhalt scheitern. Das hatte dessen Ministerpräsident gerade angedeutet. Womöglich könnte schnell auf eine länger unbeachtete Forderung aus derselben Ecke einzugehen, helfen...

Wenn wir dabei sind: Es gibt einen erheblich krasseren Vorschlag für eine Rundfunkbeitrags-Änderung, von Hans-Georg Maaßen, dem Ex-Verfassungsschutz-Chef, erfreulicherweise nirgends Ministerpräsident. "Im Interview mit dem Monatsmagazin 'Tichys Einblick' schlägt er eine Reduzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf seine Kernaufgaben, verbunden mit weniger Personal und geringeren Gebühren vor. Eine monatliche Gebühr von einem Euro sieht Maaßen als ausreichend an", steht im Tagesspiegel. Sollen wir das Original verlinken, um zu zeigen, wo die Fronten verlaufen? Wir haben ja gefestigte LeserInnen hier, und es ist auch nur eine Online-Ankündigung des offenbar nur gedruckt zu habenden Interviews.

Und Joachim Huber wirft sich in die Bresche: "Das Herunterfahren von jährlich 210 Euro auf zwölf Euro klingt verdammt populär, tatsächlich ist es nur populistisch. Ein sachdienlicher Hinweis auf einen künftigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk steckt da nicht drin."

Kritik an Funk (wegen Absetzungen und "Relevanzkriterien")

Nur scheinbar ein Schnitt. Alle, die es kennen, finden Funk/funk.net toll, und einige wissen sogar, dass es sich um was Öffentlich-Rechtliches, nämlich das Kinderkanal-Anschlussangebot für junge Leute handelt – stimmt das noch? Nein, auch das gilt nicht mehr, selbst bei der taz.

Gestern bedauerte da ein großer Artikel von Eva Tepest Absetzungen diverser Formate, nämlich von "100percentme" ("die zum Thema Leben mit Behinderung aufklärte"), des renommierten "Jäger & Sammler" und von "Softie", einem "queerfeministischen Format", mit besonderem Fokus auf "queere BIPoC (Schwarze Menschen/Indigene Menschen/People of Color)", wie die taz formvollendet korrekt formuliert.

Auf welche Formate die taz lieber verzichtet hätte? Auf "weniger relevante ... wie die Challenge-Sendung 'Das schaffst du nie' oder 'World Wide Wohnzimmer', wo Benni und Denis sich auch mal über Brüste lustig machen." Und besonders auf das der AfD-Aussteigerin Franziska Schreiber: "Deren gleichnamige Sendung ... arbeitet mit ironischer Provokation, nicht unähnlich liberal-konservativen Provokateuren wie etwa Welt-Chefredakteur Ulf Poschardt." Und dazu hat sich Funk geäußert:

"'Unser öffentlich-rechtlicher Auftrag ist es, zur Meinungsbildung beizutragen', erklärt funk auf Anfrage. 'Mit Franziska Schreiber haben wir jemanden gefunden, der kontrovers diskutiert, eine klare Meinung hat und aufzeigt, dass Jugendliche zu unterschiedlichen Themen ganz verschiedene Haltungen entwickeln können.'"

Womit die Anknüpfung an den vorigen Abschnitt dieses Altpapiers hergestellt ist: "Grundversorgung bei Meinungspluralismus" ist einer der Punkte, die Maaßen anführt. So absurd dessen Forderungen sind, so selbstverständlich müssen Öffentlich-Rechtliche in ihrem großen Angebot neben vielen anderen auch Poschardt-artige ProvokateurInnen Raum bieten, denke ich.

Ein anderer Punkt der Funk-Frage: Die erwähnten Absetzungen lägen "auch an fragwürdigen Relevanzkriterien", schreibt die taz. "So heißt es in einer offiziellen Begründung, 'Softie' habe das vereinbarte Ziel von 15.000 Likes seiner Facebook-Seite verfehlt. Derartige Performance-Kriterien wurden auch den anderen beiden von funk eingestellten Formaten zum Verhängnis."

Dabei sei die "Softie"-Zielgruppe viel stärker auf Instagram zu finden. Dem Datenkraken Facebook dürfte das nur recht sein. Genau in Antizipation dessen hatte er Instagram ja gekauft. Doch: Schon darüber, ob und wenn wie öffentlich-rechtliche Angebote ihre Beitragszahler animieren sollten, sich in sog. soz. Medien anmelden zu müssen, kann gestritten werden. Dann auch noch die intransparenten, unabhängig kaum überprüfbaren Erfolgskritieren, die diese sog. soz. Medien selber veröffentlichen, zum Maßstab zu nehmen, ist noch anfechtbarer. Bzw.: "Sind Klickzahlen überhaupt wichtiger als der öffentlich-rechtliche Bildungsauftrag?" (taz).

Chefredakteurs-Austausch im Blätterwald

Rasch noch unmittelbar ins Zeitungs-Geschäft. Kann es durch Neu-Verleger, die nicht aus Strukturen klassischer, also schrumpfender Verlage kommen, wie Arist von Harpe und die Friedrichs eine Renaissance erfahren? Die Nachricht, dass die Berliner Zeitung (und der boulevardige Kurier, mit dem sie verschwistert wurde) nun in Matthias Thieme einen einzigen, neuen Chefredakteur haben, stand gestern kurz im Altpapierkorb.

"Über die Gründe des nicht völlig überraschenden, aber letztlich doch abrupten Austauschs der Chefredaktion darf spekuliert werden", schreibt Christian Meier in Springers Welt, um die Einladung dann gerne anzunehmen. Schließlich hatte er selbst kürzlich nachgelegt mit einem weiteren Bericht über Stasi-Vorwürfe gegen Holger Friedrich. Und sich davor, wie er schreibt, mit einem weiteren "Fragenkatalog" außer an Friedrich auch an die damaligen Chefredakteure Jochen Arntz Elmar und Jehn gewandt (die Vorwürfe-Aufklärung auch im eigenen Blatt versprochen hatten):

"Die Fragen an die Chefredakteure sollten in Erfahrung bringen, was Verlag und Redaktion bisher getan haben, um die versprochene Transparenz in eigener Sache herzustellen. Doch beide Fragenkataloge blieben unbeantwortet. Der schnelle Abgang der Chefredakteure ist vermutlich auch eine Art von Antwort."

Anschließend ungenannte "Verlagskenner" zu zitieren, die gar nichts sehr Konkretes sagen, ist allerdings gerade Hohe Schule des Spekulierens. Davon, dass die BLZ-Redaktion an Maßnahmen arbeite, "die den Friedrichs solche Auftritte im eigenen Blatt" wie ihre viel beachteten Editorials im November (Altpapier) "künftig schwerer machen sollen", hat Steffen Grimberg gehört, und findet in der taz: "Redaktionsstatute, die die innere Pressefreiheit und die Rechte der Redaktion sichern, sind immer gut. Und es gibt viel zu wenige."

Wobei er dann am Ende, auch etwas überraschend, dem DJV einen mitgibt, "denn wenn die Journalistengewerkschaft DJV zum jüngsten Personalwechsel von der 'einstmals renommierten Hauptstadtzeitung' schwafelt, ist das genauso daneben". (Wo tat der DJV das? Etwa im dpa/ Tagesspiegel-Bericht).

Die Auseinandersetzungen werden schärfer, überall und auch von solchen bzw. gegen solche Seiten, von denen man das nicht unbedingt vermutete. Wenn das zu mehr publizistischem Wettbewerb führt, der sich weniger darin äußert, wer dieselben Inhalte noch schneller und besser für sog. soz. Medien und Suchmaschinen optimiert, sondern zu mehr unterschiedlichen Ansichten, ist das keine schlechte Entwicklung.


Altpapierkorb (#cryptoleaks, Mopsfledermaus-"Sportschau"-Vergleich, Oscars-Einschaltquoten, chinesische Corona-Virus-Berichterstattung, Kulturgut Verkehrsnachrichten)

+++ Dickes investigatives Ding von ZDF-"Frontal 21", Washington Post und Schweizer Fernsehen: die "#cryptoleaks". "Über 100 Staaten zahlten Milliarden Dollar dafür, dass ihnen ihre Staatsgeheimnisse gestohlen wurden", fasst Richard Aldrich von der britischen Universität Warwick zusammen. Zusammenfassung in Textform bei heise.de.

+++ Topthema der SZ-Medienseite: die jetzt in der heißen Phase angelaufene Versteigerung der Bundesliga-Medienrechte ab 2021/22: "'Im Gegensatz zur Mopsfledermaus', sagte [Liga-Chef Christian] Seifert vor Kurzem bei einem Kongress, 'steht die ARD-Sportschau nicht unter Naturschutz.'"

+++ Im linearen Fernsehen funktioniert das Lagerfeuer live gesendeter Shows noch am relativ besten? Na ja, die "Oscar-Gala hatte 2020 so wenige Zuseher wie nie zuvor" in den USA (Standard).

+++ In China berichten "einige chinesische Medien erstaunlich kritisch" über das Corona-Virus und die Epidemie, sagt Shanghai-Korrespondent Steffen Wurzel in Deutschlandfunks "@mediasres". Um zwei verschwundene Bürgerjournalisten geht es ebenfalls.

+++ "So ist Nils Melzers Interview ein Paradebeispiel dafür, wie auf dem Rücken von Julian Assange medial um die Legitimation westlicher Demokratien gerungen wird und wie dieser Kampf geprägt ist von Angst. Als UNO-Beauftragter hat Melzer wenig zu befürchten. Seine Analyse füllt so genau jenes Vakuum, das politische und wirtschaftliche Eigeninteressen geschaffen haben. Der Elefant im Dunkeln aber bleibt, die mögliche Selbst-Zensur auch" (medienblog.hypotheses.org über das in diesem Altpapier oben erwähnte republik.ch-Interview mit dem UNO-Sonderberichterstatter für Folter). +++ "Melzer sagt darin eigentlich nichts Neues, aber er formulierte seine Kritik nun auf Deutsch – die Öffentlichkeit orientiert sich immer noch entlang der Sprachgrenzen" (Rainer Stadler, NZZ).

+++ Ui, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung will künftig die "Möglichkeit ..., die 'FAS' über das gesamte Wochenende zu lesen" bieten. "Aus einem Lesetag am Wochenende würden damit zwei. Gleichzeitig läge die 'FAS' im Testgebiet bereits samstags im Handel und wäre damit an mehr Verkaufsstellen und deutlich länger verfügbar", zitiert meedia.de FAZ-Geschäftsführer Thomas Lindner. Was diese gute Wochenzeitungs-Geschäftsidee für Tageszeitungen bedeutet, die ja auch samstags erscheinen, steht auf einem Blatt.

+++ Und "die Verkehrsnachrichten im Deutschlandfunk waren Kult. Mehr noch, sie waren so etwas wie ein Kulturgut. Vielleicht hätte der Sender sich das mit der Einstellung doch noch einmal überlegen sollen", meint Diemut Roether (epd medien).

Neues Altpapier gibt's wieder am Donnerstag.

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