Das Altpapier am 25. April 2019 Gefühlte Skandale

Wir hecheln von einem Skandal zum nächsten. Und wenn es dann doch keiner war: egal. Auch der gefühlte Skandal hat gute Quoten. Die AfD probiert’s mal wieder auf unterschiedliche Weise. Und es gibt noch mehr schlechte Nachrichten: Das Ende des Geschäftsmodells Zeitung ist jetzt schon in Sicht. Ein Altpapier von Ralf Heimann.

Collage zur Medienkolumne Das Altpapier vom 25. April 2019: Diverse Zeitungen mit einem Skandal-Stempel drauf.
Bildrechte: Collage MEDIEN360G / Panthermedia

Korrekturen findet man in Medien immer vor allem dann, wenn Kleinigkeiten schiefgegangen sind. Man hat einen Namen falsch geschrieben, eine Ortsangabe verwechselt, eine Zahl war doch etwas kleiner. Die Süddeutsche Zeitung hat am Mittwoch zum Beispiel in einer Korrektur richtiggestellt, dass Dr. Oetker nicht 50.000 Euro an die FDP überwiesen hat, wie man berichtet hatte, es waren doch nur 15.000. Das ist ärgerlich, aber lässlich. Kann ja mal passieren. Im Grunde könnte man die Dusseligkeit sogar einfach auf seine Finger schieben ("Tippfehler") oder auf eine Maschine:

"Aufgrund eines technischen Fehlers stand in unserer gestrigen Ausgabe in einem Beitrag ganz unten auf Seite sieben eine falsche Spendensumme."

Wie man so etwas hinbekommt, wissen die meisten Journalisten, auch wenn sie in ihrem Leben oft kaum eine Handvoll Korrekturmeldungen geschrieben haben. Aber wie erklärt man der Leserschaft, dass man mit der Berichterstattung in einer bestimmten Sache über mehrere Monate vollkommen daneben gelegen hat?

"Aufgrund eines technischen Defekts haben sich in den vergangenen Wochen einige Dutzend falsche Berichte in unsere Ausgabe geschlichen."

"Wir bitten zu entschuldigen, dass wir in unserer Berichterstattung über die Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) den Namen der Amtsleiterin falsch geschrieben haben. Auch das Wort Skandal stimmte nicht – 67 Mal."

Es ist nicht so ganz leicht, so etwas zu korrigieren. Aber im Fall des BAMF wäre es mittlerweile durchaus angebracht.

Stefan Simon berichtet nun für die taz:

"Der angebliche Bremer Bamf-Skandal wird immer zwergenhafter. War zunächst von 1.200 'Asyl-Betrugsfällen' in der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge die Rede gewesen, schrumpfte die Zahl im vergangenen August auf 165 und ist nun bei 50 angelangt, die zudem gerichtlich angefochten werden."

Sollten die Angaben stimmen, dürfte die Zahl der zu Unrecht bewilligten Anträge kaum noch nennenswert über den Fehlerquoten liegen, die überall dort messbar sind, wo Menschen arbeiten. Das hindert aber zum Beispiel die Ostsee-Zeitung nicht daran, in einem Bericht, der in dieser Woche erschien, in der Überschrift immer noch vom "BAMF-Skandal" zu sprechen. Wahrscheinlich muss die Berichterstattung selbst zum Skandal werden, bis hier und da tatsächlich Korrekturen erscheinen.

Proporz der Äußerlichkeiten

Sprechen wir über einen anderen Skandal, der keiner war. Schwups. Schon sind wir wieder bei Boris Palmer (Altpapier gestern). Der hat nun, wie die FAZ berichtet, sein Facebook-Konto stillgelegt.

"(…) um jedes Risiko auszuschließen, dass diesem Shitstorm noch ein weiterer folgt",

sagte er der Zeitung. Das klingt natürlich erst mal vernünftig, für jemanden, der Boris Palmer ist, hat allerdings – man hatte schon damit gerechet – nichts mit der Einsicht zu tun, dass seine zum Shitstorm aufgeblähte Behauptung einfach falsch war, wie es zum Beispiel Rayk Anders in diesem Video erklärt. Unabhängig davon, ob die Bahn es sich nämlich einfach herausnehmen darf, den Proporz der Äußerlichkeiten auf ihrer Website nicht bevölkerungsgemäß darzustellen, sind blonde und nach Palmers Vorstellungen deutsch aussehende Menschen auf der Seite auch einfach nicht unterrepräsentiert, wie es Inhalt der Kritik war. Um das zu sehen, hätte Palmer aber nach unten scrollen müssen. Nur dazu fehlte wahrscheinlich einfach die Zeit.

Aber auch, wenn die Bahn Menschen mit Wurzeln in der ganzen Welt auf ihrer Seite verteilt hätte, hätte das noch keine Rückschlüsse auf ihre Nationalität zugelassen. Wenn man nun davon ausgeht, dass es egal ist, wie Menschen in Deutschland aussehen, wovon man – das wäre meine Meinung – ausgehen sollte, gäbe es keinen Grund, an der Bildauswahl irgendetwas auszusetzen.

Es sei denn, man schaute durch eine rassistische Brille. Und wenn Palmer etwa Nelson Müller aufgrund seiner Hautfarbe für einen Teil der deutschen Gesellschaft hält, den man hier, weil er nur eine kleine Gruppe repräsentiert, besser nicht zeigen sollte, dann kann man das einfach kaum anders nennen. Das kann man sich schon dadurch verdeutlichen, dass Palmer sich über vier rothaarige Menschen bei einem blonden wahrscheinlich nicht echauffiert hätte – auch, wenn die Rothaarigen äußerlich ebenfalls nicht die Mehrheit der deutschen Bevölkerung repräsentieren.

"Was muss Palmer eigentlich noch alles machen, dass er von deutschen Medien endlich als Rassist wahrgenommen wird?"

Die Wirkung von Palmers Beiträgen ist jedenfalls enorm. Stefan Winterbauer hat für Meedia ein paar Zahlen zusammengetragen:

"Das erste Bahn-Posting erreichte in noch nicht einmal 24 Stunden fast 5.000 Kommentare und knapp 2.000 Interaktionen. Das Follow-up, in dem sich Palmer die Replik der Bahn vornimmt, kam in 16 Stunden auf knapp 4.000 Kommentare und über 2.000 Interaktionen. Teil 3 des Bahn-Triptychons von Boris Palmer schaffte bisher in 3 Stunden fast 1.000 Kommentare und knapp 1.000 Interaktionen. Das Tempo und die erzielten Reichweiten sind atemberaubend."

Im Kontrast dazu stehen die Reaktionen auf weniger krawallige Kommentare.

"Das Posting der Grünen kam bei Facebook innerhalb von 16 Stunden auf 116 Kommentare und 519 Interaktionen. (…) Wäre es nicht toll, Boris Palmer würde seine enorme Social-Media-Reichweite nicht für dämliche Aktionen ('Soll ich bei Promi-Big-Brother mitmachen') oder provozierenden Populismus nutzen, sondern für etwas Sinnstiftendes? Falsch gedacht! Es läuft anders: Palmer hat seine Reichweite nur wegen seiner unbändigen Lust an der Provokation. Das Social Web belohnt die Lauten, die Draufhauer, die Rüpel. Die Leisen, die Differenzierten werden viel weniger wahrgenommen."

Palmer selbst mag die Wirkung seiner Beiträge auf die Dringlichkeit seiner Anliegen zurückführen. Mich persönlich erinnert er mit seinen Provokationen an jemanden, der mit dem Auto gegen eine Mauer fährt, an der ein CDU-Plakat hängt, um dann beim Herausklettern aus dem zerstörten Wagen mit Blick auf die herbeigeeilten Schaulustigen festzustellen: "Die Kritik an der Partei hatte ja anscheinend doch ihre Berechtigung."

Der Spiegel-Journalist Hasnain Kazim, der vor einiger Zeit so mutig war, für ein Experiment seinen Facebook-Account mit Boris Palmer zu tauschen, war vor zwei Tagen einer der Ersten, die auf Palmers Posting zur Bahn-Website gestoßen war. In seinem Twitter-Thread nahm er das vorweg, was später Gegenstand der Reaktionen werden sollte. In einem aber irrte er – in seiner Hoffnung

(…), dass kein einziges Medium über diesen idiotischen Post schreibt.

Vielleicht merken wir uns das einfach fürs nächste Mal. Wobei, das ist vielleicht doch etwas viel verlangt.

Freiheit von der Presse

Dass kein einziges Medium schreibt, wäre auch der Wunsch des AfD-Landesvorstands in Schleswig-Holstein. Carsten Janz berichtet für das NDR-Schleswig-Holstein-Magazin, dass der die Presse vom AfD-Landesparteitag gern ausschließen möchte. Laut dem stellvertretenden Landesvorsitzenden Bruno Hollnagel hat der Vorstand das beschlossen.

"Als Begründung nannte Hollnagel, dass 'offen und ehrlich' diskutiert werden solle. Und das sei für viele nicht möglich, wenn die Presse im Raum sitze."

Aber wenn Journalisten offen und ehrlich mit Rechtspopulisten diskutieren, ist es auch wieder nicht richtig. Vom Versuch des ORF-Moderators Armin Wolf, das mit dem FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky zu probieren, berichtet Peter Münch auf der SZ-Medienseite. Vilimsky wurde nämlich sauer.

"Was den freiheitlichen Spitzenpolitiker als Studiogast der ORF-Abendnachrichten Zeit im Bild 2 so in Rage brachte, war die Gegenüberstellung eines Cartoons der steirischen FPÖ-Jugend zur Migration mit einer antisemitischen Darstellung aus dem NS-Blatt Der Stürmer. Hakennasige Gestalten hier wie dort, und Wolf wollte wissen, wie Vilimsky zum Plakat der Parteijugend steht. Zur Antwort bekam er eine Kaskade aus Worten wie 'skandalös', 'geschmacklos', 'jenseitig' und 'allerletzte Schublade'. Vilimsky meinte aber nicht das FPÖ-Plakat, sondern Wolfs Gegenüberstellung."

Der Versuch endete mit einer Drohung.

"Ein solcher Vergleich, schimpfte er (Vilimsky, Anm. Altpapier), sei 'etwas, das nicht ohne Folgen bleiben kann'."

Welche Folgen das sein werden, wissen wir noch nicht. Aber was wir mit ziemlicher Sicherheit schon jetzt sagen können: Wir werden im Altpapier sicher bald wieder drüber sprechen.

Bleiben wir noch kurz bei den Rechtspopulisten, und das beschert dem ansonsten hier nur sehr selten berücksichtigten Ausschuss für Kultur und Medien des Bundestags in dieser Woche schon zum zweiten Mal eine Erwähnung in dieser Kolumne (zuletzt am Dienstag).

Zur Erinnerung: Die erste Erwähnung kam zustande, weil es geheißen hatte, der Ausschuss unterstütze ein Gelage der AfD mit dem kuriosen Titel "1. Konferenz der freien Medien", zu der man die Demokratie-Ikone Stephen Bannon eingeladen hatte.

Nach einem Bericht von Ann-Katrin Müller für Spiegel Online hat der Ausschuss nun dementiert, dass er mit der Veranstaltung irgendetwas zu tun habe.

"Der Ausschuss für Kultur und Medien hat für die geplante Veranstaltung keine Unterstützung geleistet. Sie ist dem Ausschuss auch nur durch Ihre Berichterstattung bekannt geworden."

Ob der Titel der Veranstaltung ironisch gemeint ist, geht aus dem Artikel leider nicht hervor. In dem Fall wäre es aber möglicherweise ein guter Gag, die Presse von der Konferenz auszuschließen. In der Sache könnte man sich einfach an den Landesverband Schleswig-Holstein wenden. Die wissen ja, wie so etwas geht.

Fünf Minuten Rotation

Nun noch schnell zu einem weiteren nicht so richtig erfreulichen, aber seit Jahren gegenwärtigen Thema: dem Niedergang der Zeitungen. Zuerst zu den guten Nachrichten: Es gibt in Deutschland offenbar noch Menschen, die an die Zukunft dieses Medienträgers glauben. Darauf deutet jedenfalls Gregory Lipinskis Bericht für Meedia hin, der gehört haben will, dass DuMont-Chef Christoph Bauer mehrere Angebote für die zum Verkauf stehenden Blätter vorliegen (Altpapier) – sowohl für einzelne Titel als auch für alle Zeitungen im Paket.

Mit den guten Nachrichten wären wir damit allerdings schon durch. Nun zu den schlechten.

Steffen Grimberg berichtet für Kress über interne Zahlen von Funk, die zeigen, wie es um die Zeitungstitel im Ruhrgebiet steht. Treffend zusammenfassend ließe sich der Zustand mit den drei Worten: überhaupt nicht gut.

Das folgende Zitat bringt den Bedeutungsverlust des Mediums allerdings noch etwas besser auf den Punkt.

"Die Iserlohner 'WR' läuft noch mit 2.065 Exemplaren über die Rotation – ganze fünf Minuten stehen dafür im Druckplan."

Das Ende der Geschäftsidee Zeitung befindet sich danach schon in Sichtweite.

"Funkes NRW-Verlagsgeschäftsführer Thomas Kloß ließ bei der Gelegenheit auch gleich die Katze aus dem Sack: Die konzerninternen 'Forecasts' für die Jahre bis 2021 hätten für ganz NRW ergeben, dass 'wir dann kein Geld mehr mit Tageszeitungen verdienen'."

Es wird nicht das Ende sein. Jedenfalls deutet nichts darauf hin, dass Funke in zwei Jahren die Einstellung des Geschäftsbetriebs plant. Und sogar für die Zeitungen gibt es gute Nachrichten. Als ich gerade noch mal bei Twitter schaute, ob im Verlauf des Morgens noch etwas Erwähnenswertes passiert ist, stieß ich auf diesen Tweet hier von Thomas Knüwer. Er verlinkt dort diese Meldung. Ich übersetze mal schnell die Überschrift:

"Wie man Zeitungen verwendet, um Unkraut zu blockieren."


Altpapierkorb (Ein letztes Mal Amani, Sky und Geld, Frank Elstner, Carl Jakob Haupt, Springer und die Bank 26)

+++ Es war zwar schon gestern alles gesagt zur Auseinandersetzung zwischen Anja Rützel und Enissa Amani, ehrlicherweise vielleicht auch schon vorgestern. Aber wenn Sie das alles verpasst haben und nur einen Text zum Thema lesen möchten, dann wäre mein Rat: Entscheiden Sie sich für diese Kolumne von Mely Kiyak.

+++ Joachim Huber erklärt für den Tagesspiegel, warum Sky und die ARD parallel einen Bundesliga-Klassiker zeigen. "(…) wieder geht es ums Geld. Sky-​Geschäftsführer Holger Enßlin nannte der dpa als Grund für den Deal zwar: 'Um die Aufmerksamkeit für unsere Bundesliga-​Berichterstattung noch weiter zu steigern.' Wichtiger wird sein, dass der Pay-​TV-​Sender Lizenzgebühren von der ARD erhält und so die Bilanz aufbessert. Und die ARD will ihrem darbenden Marktanteil ein wenig aufhelfen."

+++ Frank Elstner hat eine neue Show bei Youtube. Die erste Folge – zu Gast ist Jan Böhmermann – ist schon online. In der aktuellen Zeit hat Elstner im Interview darüber gesprochen, dass er seit drei Jahren von seiner Parkinson-Diagnose weiß. Warum er das erzählt? Die zentrale Passage zitiert Meedia: "Von seiner Parkinson-Krankheit erfuhr er schon vor drei Jahren. Außer seiner Familie und seinem besten Freund habe er bisher niemandem davon erzählt. Frank Elstner über seine Gründe, jetzt damit an die Öffentlichkeit zu gehen: 'Aber als Journalist wusste ich, dass ich diese Krankheit natürlich eines Tages zugeben muss, Sie sehen ja selbst, dass ich ein bisschen zittere. Und dann hat mir auch mein Arzt gesagt, komm, Angriff ist die beste Verteidigung: Sag den Leuten, dass du es hast, und Ruhe!'"

+++ Auf der SZ-Medienseite schreibt Walter Niederberger über den Börsenstart der skandalfreien Fotoplattform Pinterest.

+++ In einer guten Woche beginnt in Berlin die Internetkonferenz re:publica. Bundespräsident Walter Steinmeier wird sie eröffnen, weiß Meedia. Kurt Sagatz gibt für den Tagesspiegel schon mal einen kleinen Überblick über das Programm.

+++ Vor zwei Jahren hat Angela Merkel in einem Interview bei der Veranstaltung "Brigitte Live" den Anstoß zur Abstimmung über die Ehe für alle gegeben. Heute Abend ist Robert Habeck zu Gast. Ariane Bemmer interviewt für den Tagesspiegel Brigitte-Chefredakteurin Brigitte Huber und fragt allen Ernstes, ob BHs fliegen werden.

+++ Julia Köppe recherchiert für Spiegel Online der Bild-Zeitung hinterher, die berichtet hatte, eine Frau sei nach 27 Jahren aus dem Koma erwacht. Es ist keine richtig große Überraschung. Stimmte so ganz natürlich nicht. Köppe fragt den behandelnden Arzt Friedemann Müller: "Ist es also falsch zu sagen, die Frau sei erwacht?" Müller: "Wenn Sie damit meinen, dass die Patientin wie nach einem langen Schlaf plötzlich aufwacht wie jeder am Morgen, dann ja."

+++ Der Modeblogger Carl Jakob Haupt ist am Freitag an Krebs gestorben. Moritz von Uslar, der Haupt persönlich kannte, schreibt fürs Zeit-Magazin einen Nachruf, der das Lesen auch dann lohnt, wenn man von Haupt vorher noch nie etwas gehört hatte – wie ehrlicherweise ich: "Haupt lebte, so kann man sagen, ein typisches Neuberliner Leben: viel Blah, viel Lalala, viel Party, viel Reisen mit Handgepäck. Er war bloß in all den Disziplinen des Hedonismus und des süßen Lebens genauer, schärfer, lustiger, brillanter und geistig beweglicher unterwegs als seine Kollegen." David Baum, auch er ein Freund, schreibt für Stern.de den sehr schönen Satz: "Es ist ein ganz besonders erlesener Luxus mit klugen Menschen, die viel zu sagen haben, gemeinsam schweigen zu dürfen."

+++ Die Bank 26, die Skandalnudel unter den Kreditinstituten, hat in den vergangenen Wochen viel Anlass gegeben, in die Medien zu kommen. Es ging um geklaute 80.000 Euro, Geldwäsche und einen Datenschutzbeauftragten. Es haben auch praktisch alle Medien berichtet. Nur Springer hat sich sehr zurückgehalten. Ben Hoffmann schreibt fürs Bildblog: "Das wird doch wohl nicht etwa daran liegen, dass der Axel-Springer-Verlag an N26 beteiligt ist?"

+++ Es hörte sich schon wie eine sichere Sache an, aber jetzt darf Reinhard Grindel doch nicht zurück zum ZDF, wie unter anderem Joachim Huber für den Tagesspiegel berichtet.

Offenlegung: Ich arbeite gelegentlich fürs Bildblog.

Neues Altpapier gibt es am Freitag.

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