Kunst-Wandern und Kultur-Denken Thüringen: Ausflugstipps für Kultur unter freiem Himmel

Raus in die Natur zieht es uns im Frühling. Und tatsächlich lässt sich Kultur ja auch im Freien genießen – auf dem Kunstwanderweg in Kleinbreitenbach beispielsweise oder auch via App beim Klangspaziergang in Weimar. Außerdem geben wir Tipps für Ausflüge zu Burgen und Schlössern, die – sobald es die Pandemie erlaubt – einen Besuch lohnen.

Schlosspark Altenstein
Gepflegte Wiesen, Beete und Hecken im Schlosspark Altenstein Bildrechte: Blanka Weber/MDR

Kunstwanderweg Kleinbreitenbach

Ein Werk von Kwok Hung Lau (China) am Kunstwanderweg Kleinbreitenbach in Thüringen
Ein Werk von Kwok Hung Lau (China) Bildrechte: Almut und Harald Keil

Wandern, Landschafts- und Kunstgenuss lassen sich in Thüringen vereinen. Dort, wo sich Zahme und Wilde Gera vereinen, liegt Plaue. Und zu Plaue gehört das Dorf Kleinbreitenbach im Ilmkreis, das mit dem längsten Kunstwanderweg Deutschlands auf sich aufmerksam macht: Die Kunstwerke in freier Natur sind das Ergebnis von Symposien, die bereits seit 1997 unter dem Titel "Kleine Welt - große Welt" in Kleinbreitenbach stattfinden. Kreiert wurden sie von Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt, die jeweils für eine Woche nach Kleinbreitenbach eingeladen waren, um Seite an Seite mit Kindern und Jugendlichen sowie Interessierten in kostenlosen Workshops zu arbeiten. Zu sehen sind die Werke seitdem rund um die romanische Wehrkirche, im Dorf und entlang des zwei Kilometer langen Kunstpfades, der über die Jahre länger wurde, so wie die inzwischen über 60 Objekte aus Holz, Metall, Beton oder Stein open air ihr Aussehen verändern.

Das Werk von Alejandra Rudoff (Chile) und der Blick auf Kleinbreitenbach
Das Werk von Alejandra Rudoff (Chile) und der Blick auf Kleinbreitenbach Bildrechte: Almut und Harald Keil

Getragen wurde das Projekt über die Jahrzehnte von großem bürgerschaftlichem Engagement. Corona bremste das Symposium 2020 aus, auch 2021 wird es kein Künstlertreffen geben können. Dank Spenden aber soll es weitergehen, wie Initiatorin Almut Keil versichert, die über die Gründung eines Freundeskreis nachdenkt, um das Unternehmen auf eine breitere Basis zu stellen. Auch Patinnen und Paten, die beim Erhalt mitanpacken, werden gesucht. Führungen könne Organisatorin pandemie-bedingt nicht anbieten, erwandern könne man den Kunstweg aber auch allein. Sobald es die Situation erlaubt, öffne dann auch das Cafe Landart wieder.

Ein Werk von Jan Tutaj (Polen) am Kunstwanderweg Kleinbreitenbach in Thüringen
Die Arbeit von Jan Tutaj aus Polen Bildrechte: Almut und Harald Keil

Weitere Informationen Wenn es die Pandemie-Situation wieder erlaubt, können Führungen gebucht werden. Die Teilnehmerzahl sollte 30 Personen nicht überschreiten. Willkommen sind auch Schulklassen und Jugendgruppen.

Nähere Infos:

Almut Keil
Café Landart
99338 Plaue
E-Mail: info@cafe-landart.de

Englischer Garten im Thüringer Wald

Der Schlosspark Altenstein ist ein Idyll: ein großer Springbrunnen, dessen Fontäne sich meterhoch auftürmt, die Wiesen gepflegt, der Rasen kurz. Picknicken darf man hier nicht, zumindest nicht im Innenbereich des Parks. Dort wächst ein historischer Baumbestand unter anderem mit einem Mammutbaum. Neben einigen Zypressen ist der Park mit heimischen Baumarten bestückt, die zu den unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten ein interessantes Farbenspiel präsentieren, mit Aussicht ins Werratal.

Schlosspark Altenstein
Gartenkunst im Schlosspark Altenstein Bildrechte: Blanka Weber/MDR

Herzog Georg II. aus Meiningen hat hier Spuren hinterlassen. Auch der Komponist Johannes Brahms war mehrfach zu Besuch. Viele Gäste des Herzogs zog es wie ihn und seine Familie zur Sommerfrische auf den alten Stall. Fürst Pückler-Muskau soll angeregt haben, den Park so zu gestalten, wie man ihn heute noch erleben kann. Das Besondere: aufwendig gestaltete Beete nach altem Muster, Pflanzen und Hecken, die so gestaltet sind, als würde sich ein Zopf über den Rasen schlängeln. Hohe Gärtnerkunst im englischen Stil mit Schloss und Teehäuschen. Fünf Gärtner und Gärtnerinnen sind hier täglich im Einsatz. Eine Woche braucht man allein, um die Hecke zu stutzen. Viele Gäste schlendern auch hoch in den nahe gelegenen Wald zum Aussichtsfelsen, denn dort gibt es den schönsten Blick hinab auf den englischen Park mitten im Thüringer Wald.

Corona-Hinweis beachten!

Das Schloss mit den Ausstellungen ist nur an den Wochenenden im Rahmen von Führungen zu besichtigen, pandemie-bedingt ist aber auch das derzeit nicht möglich. Die Parkanlage ist zugänglich.


Mitmachen im Erfurter Stadtgarten

Viele Menschen im Stadtgarten Erfurt
Ein Blick in den Erfurter Stadtgarten Bildrechte: Ronny Lessau

Der Erfurter Stadtgarten musste vor anderthalb Jahren wegen Brandschutzauflagen geschlossen werden. Nun will das Kultur-Café "Kreativtankstelle" den Ort neu beleben und endlich mehr Platz für Subkultur im Zentrum der thüringischen Hauptstadt schaffen. Da das Team die Ausschreibung der Stadt erst vor kurzem gewann, wurde das Gelände gemeinsam mit Freunden und Nachbarn spontan wieder fit gemacht. Alles ist noch auf wunderbare Weise improvisiert – vom gespendeten Geschirr bis zu selbst gebauten Blumenkästen. Riesige alte Platanen sorgen für ausreichend Schatten im Stadtgarten. Demnächst sollen außerdem Hochbeete auf dem Gelände angelegt werden, um es grüner und insektenfreundlicher zu machen.

In Zukunft soll der Stadtgarten eine Oase der Erholung inmitten der Stadt und ein kulturelles Zentrum werden – geplant sind Theater, Mini-Konzerte und Lesungen, vielleicht wird es auch Silent Discos, Yoga-Stunden und Garten-Workshops geben. Vor allem soll der Garten ein Ort der Begegnung sein. Deswegen freuen sich die Betreiber über Anregungen, Ideen und Projekte. Allen Erfurtern soll die Möglichkeit gegeben werden, diesen Rückzugsort mitzugestalten.


Burg und Denkmal im Kyffhäuser

Mythisch und mächtig erhebt sich das Kyffhäuser-Denkmal an der Waldesgrenze. Im 11. Jahrhundert stand hier eine der größten Burgen Deutschland, die sich auf 600 Metern Länge erstreckt. In diesen Ruinen wurde 1896 das Denkmal für den verstorbenen Kaiser Wilhelm I. eingeweiht, das mit 81 Metern Höhe zu den größten Deutschlands gehört. Geprägt von Nationalismus und Militarismus sorgte das Denkmal mit dem Reiterstandbild des Heerführers Wilhelm auch immer wieder für Diskussionen und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg sogar leicht verändert.

Das Kyffhäuserdenkmal mit Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I.
Das Wilelm I.-Denkmal in den Ruinen der Kyffhäuser-Burg Bildrechte: MDR/Stefan Hellem

Diese wechselhafte Geschichte wird auch in der Ausstellung im Denkmal selbst thematisiert, die aber derzeit nur mit strengen Hygieneregeln besucht werden kann. Doch auch außerhalb der Ausstellung lohnt sich der Besuch im Kyffhäuser: Besucherinnen und Besucher können von der Spitze des Denkmalbaus auf der einen Seite weit nach Thüringen schauen, auf der anderen Seite bis nach Sachsen-Anhalt. Auch die Umgebung lädt zu einer Entdeckungstour ein. Die Kur & Tourismus GmbH Bad Frankenhausen, die sich um das Denkmal kümmert, veröffentlichte dafür sogar eine App, die Interessierte durch das Gelände führt und mehr Informationen zu bestimmten Stellen verrät.

Corona-Hinweis beachten!

Das Kyffhäuser-Denkmal kann pandemie-bedingt derzeit nicht besucht werden.


Unterwegs zur und um die Wartburg

Teilansicht der Wartburg.
Der Besuch der Wartburg lässt sich etwa mit einer Erkundungstour durch Eisenach verbinden. Bildrechte: MDR/Hagen Wolf

Die Geschichte der Wartburg ist untrennbar mit der des Landes verbunden. Hier übersetzte Reformator Martin Luther das Neue Testament ins Deutsche. Bis heute ist die Wartburg die einzige deutsche Burg, die ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

Gelegen am nördlichen Zipfel des Thüringer Waldes ist die Wartburg ein beliebtes Ziel für Wanderungen. Fahrradbegeisterte können von hier den Herkules-Wartburg-Radweg befahren. Wer die Burg besuchen will, muss erst das etwa 400 Meter hohe, über Eisenach gelegene Felsplateau erklimmen. Oben angelangt erwartet Besucherinnen und Besucher ein beeindruckender Ausblick sowie ein architektonischer Mix, der auf Jahrhunderte Burggeschichte zurückgeht.

Corona-Hinweis beachten!

Pandemie-bedingt ist die Wartburg derzeit geschlossen. Angeboten wird allerdings ein 360-Grad-Rundgang, außerdem eine Audioführung durch den Palas und die historischen Räume im Museum der Wartburg.


Klangspaziergang auf Bauhaus-Spuren in Weimar

Glasfassade des Studio 1 und die Skulptur Lehrstuhl
An der Bauhaus-Universität wurde der Hörspaziergang entwickelt. Bildrechte: MDR/Theresa Köhler

Mit der App "Wo ist Walter?" kann man sich in Weimar auf Spurensuche nach der Bauhaus-Geschichte und ihrem Gründer Walter Gropius begeben. Der Hörspaziergang wurde 2019 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar gestaltet.

Die Wanderung führt zu den wichtigsten Bauhaus-Schauplätzen auf dem Universitätscampus, zum Reithaus, Tempelherrenhaus und Märzgefallenendenkmal auf dem Weimarer Hauptfriedhof, dem einzigen baulichen Zeugnis von Walter Gropius in Weimar. Die App gibt es für Android und iOS.


Hennebergisches Museum Kloster Veßra

Im Hennebergischen Museum Kloster Veßra besichtigen Besucher 2010 die Ruine der Klosterkirche
Ruine der Klosterkirche Veßra Bildrechte: dpa

Machen Sie eine Reise ins Mittelalter: Die Klosteranlage Veßra stammt aus der Romanik, manche Gebäude wurden bereits im 12. Jahrhundert errichtet.

Neben den Gebäuden aus der Klosterzeit gibt es in Veßra auch ein Ensemble von Fachwerkhäusern sowie den Bereich "Erlebnis Landwirtschaft" zu sehen, der den technischen Wandel von der kleinbäuerlichen Arbeit bis hin zu Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) zeigt. Auch historische Gartenanlagen laden zum Verweilen ein.

Infos zum Hennebergischen Museum Kloster Veßra Adresse:
Anger 35
98660 Kloster Veßra

Öffnungszeiten: Das Museum ist täglich von 9-18 Uhr geöffnet.

Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro

Corona-Hinweis beachten!

Pandemie-bedingt ist das Museum geschlossen, angeboten wird allerdings ein 360-Grad-Rundgang.


So lebten die Germanen: die Funkenburg

Die Funkenburg, eine germanische Wehranlage in Westgreußen
Oft dient die Funkenburg auch als Kulisse für Filmdrehs. Bildrechte: MDR/Karsten Heuke

Die Funkenburg in Westgreußen ist die Rekonstruktion einer germanischen Wehrsiedlung, die in die Lebenswirklichkeit vor über zwei Jahrtausenden führt. Die in den 70er-Jahren archäologisch erkundete Befestigungsanlage wurde am Originalstandort wiedererrichtet. Hier lebten Menschen vom 2. Jahrhundert v.Chr. bis zum frühen 1. Jahrhundert n.Chr. Umgeben von trutzigen Graben- und Wallanlagen mit Holzpalisaden, die Feindesangriffe abwehren sollten, finden sich auf dem Gelände u.a. ein Langhaus mit Versammlungsplatz als Zentrum, Wohn-Pfostenhäuser für die Gefolgschaft und ein Backofen.

Infos zur Funkenburg Adresse:
Rohnstedter Straße
99718 Westgreußen

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag, 12-17 Uhr, und nach Vereinbarung

Eintrittspreise: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro

Corona-Hinweis beachten!

Pandemie-bedingt ist das Museum bis auf Weiteres geschlossen.

 


Die Gärten von Bad Langensalza

Die Sternmagnolien blühen im Japanischen Garten.
"Kofuku no Niwa" heißt der japanische Garten in Bad Langensalza Bildrechte: dpa

Ob Japanischer Garten, Arboretum-Baumpark oder Rosengarten – in Bad Langensalza kommen nicht nur Pflanzenfreunde auf ihre Kosten. Der Japanische Garten vermittelt das Gefühl, in dem fernöstlichen Land zu verweilen, was gerade in Zeiten der Reisebeschränkung durch Corona eine kleine Entspannung für Menschen mit Fernweh bringen kann.

Es gibt hier plätschernde Wasserfälle und einen Platz der heiligen Bäume. Im "Garten der Bäume" gibt es nicht nur eine beeindruckende Vielfalt an Baumarten zu bewundern, die Bepflanzung ist so angelegt, dass der Garten in der wärmeren Jahreshälfte fortwährend sein buntes Gesicht ändert. Über 450 Rosenarten und -sorten betören im Rosengarten zur Blütezeit mit ihrem süßen Duft und ihrer Farbenpracht.

Infos zum Gartenreich in Bad Langensalza Öffnungszeiten:
Einzelne Parkanlagen sind täglich von 10-16 Uhr geöffnet.

Eintritt:
Bis auf Weiteres gilt für den Besuch Gartens der ermäßigte Eintrittspreis von 4 Euro. Der Zugang zum Arboretum ist kostenfrei.


Malerische Gegend: Dornburg-Camburg kennenlernen

Dornburger Schlösser 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Nur wenige Kilometer nordöstlich von Jena schlängelt sich die Saale zwischen Felsen hindurch. Sonnige, mit Wein bewachsene Hänge sorgen für Toskana-Flair. Neben den bekannten Dornburger Schlössern gibt es hier auch idyllische Orte und kleine Wanderwege zu entdecken.

Die Kernstadt Camburg lohnt sich für einen Spaziergang. Hier kann man eine Hausbrücke aus dem Jahr 1709 sehen oder die Stufen zum Bergfried der Burg Camburg erklimmen. Die ehemalige Cyriaks-Kirche liegt etwas versteckt in einem Waldstück. Historiker vermuten, dass das Bauwerk aus der Zeit vor 1030 stammt. Von Camburg aus wandert man 1,5 Kilometer in den Stöbener Wald und kann die Ruine frei erkunden.

Die Ruine einer alten Kirche. Nur noch vereinzelte Mauern stehen.
Cyriaks-Ruine Bildrechte: MDR/Robin Hartmann

Zehn Autominuten von Camburg entfernt, liegen hoch oben auf einem Felsen die drei Dornburger Schlösser. Altes Schloss, Renaissance-Schloss und Rokoko-Schloss sind durch eine große Gartenanlage miteinander verbunden. Hier kann man zwischen Weinreben, Eschen- und Rosengängen spazieren und zur Saale hinabblicken. Die Herzöge von Sachsen-Weimar-Eisenach nutzten den "Balkon Thüringens" einst als Sommerresidenz. Und auch Goethe weilte hier und verfasste seine "Dornburger Gedichte".

Infos zur Cyriaks-Ruine und den Dornburger Schlössern Dornburger Schlösser

Adresse:
Max-Krehan-Straße 2
07774 Dornburg

Cyriaks-Kirche (Ruine)

Adresse:
Stöbener Str. 8
07774 Dornburg

Dornburg-Camburg liegt am 35 Kilometer langen Saale-Radweg zwischen Jena und Bad Sulza.

Wandern im Nationalpark Hainich

Unberührte und wilde Natur gibt es im Nationalpark Hainich. Der Buchenurwald liegt im westlichen Thüringen und ist Teil des größten zusammenhängenden Laubwaldes Deutschlands. Seit 2011 wird der Park von der UNESCO als Weltnaturerbe geführt. Zahlreiche Wanderwege führen zwischen den Bäumen entlang, von denen einige mehr auffallen als andere: Die Betteleiche im Nordwesten des Parks ist mehr als 600 Jahre alt und gilt als Wahrzeichen des Forstes. Neben dem Alter beeindruckt die ungewöhnliche Form des durchgebrochenen Stamms, der Ähnlichkeit mit einem Tor hat.

Blühender Bärlauch
Aktuell blüht im Hainich der Bärlauch und bedeckt den Boden mit einer weißen Decke. Bildrechte: Nationalpark Hainich/Thomas Stephan

Vereinzelt finden sich unter dem Baumdach auch historische Orte wie die Überreste einer christlichen Bruderschaft in Ihlefeld oder der historischen Siedlung Sulzrieden im Westen. Dort steht die ungewöhnlich breite Silberbornlinde, die über einer Quelle steht, aus dem der Sage nach alle Neugeborenen von Berka kommen. Auch das Wildkatzendorf am Waldrand ist geöffnet, wo Interessierte größere Katzen in naturnahen Gehegen beobachten können.

Corona-Hinweis beachten!

Pandemie-bedingt müssen die MITMACHEN-Veranstaltungen wie auch die regelmäßigen Rangerwanderungen bis auf Weiteres ausfallen.

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Kultur in Zeiten von Corona

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 26. Januar 2020 | 20:15 Uhr