Kunstmuseum Angermuseum, Erfurt, 2019
Bildrechte: IMAGO / Schöning

Empfehlungen Ausstellungen in Thüringen: Ostdeutsche Malerei, Fotografie und Theaterkunst – unsere Tipps

16. Februar 2024, 14:10 Uhr

Das Erfurter Angermuseum zeigt im Februar ostdeutsche figurative Kunst von Mattheuer und Tübke über Triegel bis Rochhausen. Jena setzt auf Joseph Beuys. In Gera werden Schätze von Cranach bis Rodin aus dem Depot ans Licht geholt. In Meiningen lassen sich monumentale historische Bühnenbilder neu erleben. Das sind unsere Tipps für sehenswerte Ausstellungen und Kunst-Erlebnisse in Thüringen! Unsere Übersicht enthält auch Service-Informationen für Ihren Besuch, wie Adresse und Öffnungszeiten.

Erfurt: Leidenschaftlich figurativ. Die Sammlung Fritz P. Mayer | bis 21. April

Der Frankfurter Unternehmer und Mäzen Fritz P. Mayer hat in den vergangenen 30 Jahren eine herausragende Sammlung figürlicher Kunst aufgebaut, im Zentrum stehen ostdeutsche Malerei, Grafik und Skulptur. Eine Begegnung mit der Bildwelt des Leipziger Malers Wolfgang Mattheuer 1994 weckte seine Leidenschaft. 

Wolfgang Mattheuer: Seltsamer Zwischenfall, 1984/91, Öl auf Leinwand, 200 x 230 cm
Die Begegnung mit den Werken Mattheuers bewegte den Frankfurter Unternehmer Fritz P. Mayer zu seiner Sammlung figurativer Kunst. Einblicke erlaubt jetzt eine Ausstellung im Erfurter Angermuseum. Zu sehen ist auch das Gemälde "Seltsamer Zwischenfall" des Leipziger Künstlers. Bildrechte: Sammlung Fritz P. Mayer, © VG Bild-Kunst, Bonn 2024


Heute umfasst die Sammlung Fritz P. Mayer über 220 Werke von Künstlern der Leipziger Schule aus mehreren Generationen, von Mattheuer, Heisig, Tübke über Volker Stelzmann, Arno Rink oder Ulrich Hachulla hin zu Triegel und Vertretern der inzwischen vierten Generation mit Markus Matthias Krüger und Johannes Rochhausen. Was die sehr unterschiedlichen Werke eint, ist der wache Blick auf die Gesellschaft und die figürliche-metaphorische Bildsprache, Kennzeichen der Leipziger Schule. Bis 21. April gibt es im Angermuseum erstmals einen umfassenden Einblick, in der Aussstellung "Leidenschaftlich figurativ. Die Sammlung Fritz P. Mayer".

Stuckverzierte Barockfassade des Angermuseums, Erfurter Waage oder kurmainzischer Packhof 4 min
Bildrechte: IMAGO / imagebroker

Service-Informationen zur Ausstellung

"Leidenschaftlich figurativ. Die Sammlung Fritz P. Mayer"
Bis 21. April 2024

Angermuseum Erfurt
Anger 18
99084 Erfurt

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag von 10–18 Uhr

Eintritt
Erwachsene: 6 Euro
Ermäßigte: 4 Euro

Am ersten Dienstag im Monat ist der Eintritt frei.

Erfurt: Jubiläum vom DEFA-Film "Nackt unter Wölfen" | bis 23. März 2024

Der DEFA-Klassiker "Nackt unter Wölfen" feierte im April 1963 Premiere – aus diesem Anlass haben Studierende der Universität Erfurt 2023 eine Ausstellung konzipiert, die sich der Verfilmung von Bruno Apitz‘ Roman über das KZ Buchenwald widmet. Bereits seit Februar letzten Jahres tourt die Schau durch Thüringen und macht nun auch in Erfurt Station.

Die Ausstellung setzt sich mit der Romanvorlage wie auch der DEFA-Verfilmung mit Armin Müller-Stahl in der Hauptrolle und weiteren Verfilmungen auseinander. An den 15 Stationen wird auch dem Mythos "Buchenwaldkind" nachgegangen und die Bedeutung von "Nackt unter Wölfen" in der Nachkriegsgeschichte und der Erinnerungskultur bis in die Gegenwart beleuchtet.

 Szene aus dem DEFA-Film "Nackt unter Wölfen", zwei Männer öffnen einen Koffer
Szene aus dem DEFA-Film "Nackt unter Wölfen" von 1963: Fred Delmare als Häftlung Pippig (li.) und Armin Müller-Stahl als Höfel. Bildrechte: MDR/Progress

Service-Informationen zur Ausstellung

"60 Jahre Nackt unter Wölfen. Zwischen Mythos, internationaler Filmgeschichte und regionaler Erinnerungskultur"
31. Januar bis 23. März 2024

Haus Dacheröden
Anger 37
99084 Erfurt

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 12 bis 17 Uhr
Samstag 10 bis 17 Uhr

Eintritt: frei

Gera: Schätze aus dem Depot – Von Cranach bis Rodin | bis 20. Mai

Die Kunstsammlung Gera ist für die Werke von Otto Dix bekannt, der in der ostthüringischen Stadt geboren wurde. Doch im Depot gibt es auch einen großen Fundus an Gemälden, Druckgrafiken, Zeichnungen und Plastiken vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Schätze, die lange verborgen blieben, werden in dieser Ausstellung ans Licht gebracht. Zu sehen sind herausragende Werke von Peter Breuer, Lucas Cranach, Paul Gauguin, Frans Hals, Franz van Mieris, Auguste Renoir oder Auguste Rodin.

Service-Informationen zur Ausstellung

Kunstsammlung Gera
Orangerieplatz 1
07548 Gera

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 11 bis 17 Uhr

Gera: "Ein Brief aus Haifa" | bis 28. Mai 2024

Das Museum für Angewandte Kunst in Gera zeigt in einer Kabinettausstellung ein zeitgeschichtliches Dokument: Einen Brief, den ein aus Deutschland nach Palästina geflohener Mann einem Freund nach Gera schreibt. Anlass der Ausstellung ist die Schenkung zweier Fotografien Aenne Biermanns (1898 - 1933) an den Förderverein des Museums. Der "Brief aus Haifa" ist Teil der Schenkung und wurde vom Ehemann der Geraer Fotografin verfasst. Herbert Biermann schrieb 1947 aus dem Exil an seinen Freund Martin Engels. Auf den sechs handgeschriebenen Seiten reflektiert er über die Freundschaft der beiden Familien, den Freundeskreis in Gera und die Flucht nach Haifa. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einer wissenschaftlich kommentierten Transkription des Briefs.

Service-Informationen zur Ausstellung

"Ein Brief aus Haifa" Kabinettausstellung
31. Januar bis 28. Mai 2024

Museum für Angewandte Kunst
Greizer Straße 37-39
07545 Gera

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr

Eintritt:
regulär 6 Euro, ermäßigt 4 Euro

Gotha: Preisgekrönte Naturfotografien aus aller Welt | bis 10. März 2024

Frostige Schachbrettblumen, hungrige Reiher oder Naturgewalten von oben – preisgekrönte Naturfotografien aus aller Welt kann man derzeit in der Orangerie im Schloss Friedenstein Gotha entdecken. Es handelt sich um die Siegerbilder des Foto-Wettbewerbs "Glanzlichter 2023", der zum 25. Mal ausgeschrieben wurde. Zu sehen gibt es im Orangenhaus faszinierende Landschaftsstudien und Tierporträts, darunter auch das Siegerbild "Der Wachtposten" von dem US-amerikanischen Fotografen Mark Chen. Sein Werk zeigt einen kahlen Baum an der Nordküste des "Sunshine States" Floridas – für die Jury die großartige Darstellung einer "sterbenden Gestalt", die sich in der Unendlichkeit verliert.

Ein kahler Baum.
Die Ausstellung in Gotha zeigt außergewöhnliche Fotos der Natur. Bildrechte: Mark Chen

Service-Informationen zur Ausstellung

"Glanzlichter 2023 – Preisgekrönte Naturfotografien aus aller Welt"
21. Januar bis 10. März 2024

Orangerie Gotha
Schloss Friedenstein
Schlossplatz 1
99867 Gotha

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr (November bis März: bis 16 Uhr)
An Feiertagen geöffnet, 24. und 31. Dezember geschlossen.

Eintritt:
regulär 6 Euro, ermäßigt 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: frei

Gotha: "Die Beredsamkeit der Dinge. Talking Heads" | bis 31. März 2024

Museum meets Literatur lautet das Motto des Formats "Die Beredsamkeit der Dinge" im Herzoglichen Museum auf Schloss Friedenstein in Gotha. Mit den "Talking Heads" von Elisabeth R. Hager geht die literarische Intervention in die zweite Runde. Die österreichische Schriftstellerin hat acht Museumsexponaten eine Stimme verliehen und poetische Objekttexte verfasst. Die Besucher*innen erfahren in den klugen und witzigen Klangkunstwerken etwa, was das Gothaer Liebespaar, die Mumie der Tjen Tjen, Christoph Willibald Gluck oder Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha zu erzählen haben. Begonnen hat die Reihe 2022 mit den Text-Installationen von Miku Sophie Kühmel.

Herzogliches Museum Gotha, Blick auf das herrschaftliche Gebäude, davor ein Park.
Das Herzogliche Museum Gotha zeigt "Talking Heads" von Elisabeth R. Hager. Bildrechte: imago/imagebroker

Service-Informationen zur Ausstellung

"Die Beredsamkeit der Dinge. Talking Heads von Elisabeth R. Hager"
1. November 2023 bis 31. März 2024

Herzogliches Museum Gotha
Schloss Friedenstein
Schlossplatz 1
99867 Gotha

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr (November bis März: bis 16 Uhr)
An Feiertagen geöffnet, 24. und 31. Dezember geschlossen.

Eintritt:
regulär 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: frei

Barrierefreiheit:
Im Museum steht ein Aufzug zur Verfügung, die Rundgänge sind barrierefrei. In den historischen Bauten gibt es kleinere Einschränkungen.

Gotha: "Tierisch modern" – Porzellanfiguren | bis 21. April 2024

In der Loggia des Herzoglichen Museums in Gotha tümmelt sich ein porzellanener Zoo: Die Schau "Tierisch modern!?" zeigt Objekte aus der Gothaer Porzellanmanufaktur Pfeffer, die im Jahr 1892 begründet wurde und bis 1942 bestand. Die nach Art der Königlichen Porzellanmanufaktur Kopenhagen gestalteten Tierfiguren machten das Gothaer Unternehmen auch im Ausland bekannt. Doch die Produktpalette von Pfeffer umfasste neben Tierfiguren auch Vasen, Jardinieren, Bonbonnieren und andere Zierporzellane im modernen Geschmack. Die Schau zeigt die jüngsten Schenkungen und die Neuzugänge, der noch immer wachsenden Sammlung. Ergänzt werden diese durch ausgewählte Figuren und Gefäße aus älterem Sammlungsbestand.

Porzellanfigur eines Elefanten.
Ein asiatischer Elefant, hergestellt in der Porzellanmanufaktur Pfeffer in Gotha. Bildrechte: Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, Foto: Agnes Strehlau

Service-Informationen zur Ausstellung

"Tierisch modern!? Tierfiguren und Gefäße der Porzellanmanufaktur Pfeffer Gotha"
25. Oktober 2023 bis 21. April 2024

Herzogliches Museum, Loggia
Schlossplatz 2
99867 Gotha

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr (November bis März: bis 16 Uhr)
montags geschlossen, an Feiertagen geöffnet

Eintritt:
regulär 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: frei

Barrierefreiheit:
Im Museum steht ein Aufzug zur Verfügung, die Rundgänge sind barrierefrei. In den historischen Bauten gibt es kleinere Einschränkungen.

Jena: Erste Retrospektive der Künstlerin Frida Mentz-Kessel | bis 17. März 2024

Das Schaffen von Künstlerinnen, die Anfang des 20. Jahrhunderts wirkten, gilt nach wie vor als blinder Fleck der Kunstgeschichte. Die Kunstsammlung Jena hat sich mit ihrer neuen Ausstellung entschlossen, das vielfältige Werk der einst in der Stadt lebenden Künstlerin Frida Mentz-Kessel (1878-1969), in einer großen Retrospektive sichtbar zu machen. Ihr bevorzugtes Medium war der Holzschnitt, zu sehen gibt es aber auch faszinierende Malerei, Grafik, Keramik- oder Batik-Arbeiten.

Service-Informationen zur Ausstellung

Ausstellung "Frida Mentz-Kessel"
16. Dezember 2023 – 17. März 2024

Kunstsammlung Jena
Markt 7
07743 Jena

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
Montag geschlossen

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Jena: "Multiples" – mit Kunst von Joseph Beuys u.a. | bis 17. März 2024

Die Ausstellung "Multiples" basiert auf dem Bestand der Sammlung Opitz-Hoffmann, die seit 2014 Teil der Kunstsammlungen Jena ist. Sie zeigt verschiedenste Kunstobjekte, die in einer meist definierten Auflage hergestellt und zu einem erschwinglichen Preis für ein breiteres Publikum angeboten wurden. Die Werke stehen beispielhaft für den Anspruch von Künstlerinnen und Künstlern in der Nachkriegszeit, sich mit neuen Ideen gegen die etablierten Formen der Kunst zu wenden – sei es die "Intuitionsbox" von Joseph Beuys oder eine orangefarbene Tischdecke der Künstlerin Rosemarie Trockel.

Service-Informationen zur Ausstellung

"Multiples"
Sammlung Opitz-Hoffmann
vom 16. Dezember 2023 bis 17. März 2024

Adresse:
Kunstsammlung Jena
Markt 7
07743 Jena

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr
Montag geschlossen

Meiningen: Theatermuseum lädt in "Zauberwelt der Kulisse"

Europaweit sorgten die Aufführungen der "Meininger" auf ihren Gastspielreisen Ende des 19. Jahrhunderts für Furore. Hinter dem Unternehmen stand Herzog Georg II. (1826-1914), der dem aufkommenden Militarismus mit klassischem Humanismus begegnete, vor allem mit Shakespeare und Schiller. Heute gilt der liberale Fürst als Begründer des modernen Regietheaters. Dazu gehörten auch atemberaubende Kulissen. Gefertigt wurden die monumentalen Bühnenbilder meist nach den Skizzen Georg II..

Impressionen vom Theatermuseum Meiningen.
Das Theatermuseum rückt 2024 die "Gartenszene" der Meininger Inszenierung von Schillers "Räubern" ins Zentrum der Bühnenbild-Präsentation. Bildrechte: Theatermuseum Meiningen

Die Ausstattung zu Schillers "Räubern" von 1878 hat sich fast komplett erhalten. Jetzt wird sie im Theatermuseum präsentiert, nicht museal, sondern in einem szenischen Licht- und Akustik-Programm, dass das Publikum von heute in die Zeit der "Meininger" zurückversetzt. Zu erleben im Rahmen von Führungen, die nun wieder mehrmals täglich von Dienstag bis Sonntag angeboten werden.

Service-Informationen zur Ausstellung

Theatermuseum Meiningen
Schloßplatz 2
98617 Meiningen

Bühnenbildpräsentationen:
Oktober bis März
Dienstag – Sonntag: jeweils 12, 14, 16 Uhr
April bis September
Dienstag – Sonntag: jeweils 10, 12, 14, 16 Uhr

Ein Bildnis von Herzog Georg II, dem sogenannten Theaterherzog, hängt im Theater in Meiningen. 36 min
Bildrechte: dpa

Weimar: "Zwei Welten – eine Republik. Die Reichspräsidenten Friedrich Ebert und Paul von Hindenburg" | bis 29. September 2024

Die Sonderausstellung im Haus der Weimarer Republik widmet sich den beiden Reichspräsidenten der ersten deutschen Demokratie: Friedrich Ebert, ehemaliger Sattler und Gewerkschaftler, und Paul von Hindenburg, hochrangiger Militär und Nationalheld. Zwei Männer, die in jeder Hinsicht unterschiedlich waren und zum Inbegriff der verfeindeten Lager der Weimarer Republik wurden. Gegenübergestellt werden Fotos, Filmbeiträge, Aktenaufzeichnungen und weitere Exponate der beiden Politiker.

Infotafeln aus der Ausstellung "Zwei Welten –  eine Republik" in Weimar
Anschaulich führen Informationstafeln die Besucher durch die Ausstellung über die Reichspräsidenten Friedrich Ebert und Paul von Hindenburg in Weimar. Bildrechte: Thomas Müller

Service-Informationen zur Ausstellung

"Zwei Welten – eine Republik. Die Reichspräsidenten Friedrich Ebert und Paul von Hindenburg"
vom 06. Februar 2024 bis 29. September 2024

Adresse:
Haus der Weimarer Republik
Forum für Demokratie
Theaterplatz 4
99423 Weimar

Öffnungszeiten
1. April – 31. Oktober:
Montag bis Sonntag: 9 – 19 Uhr

1. November – 31. März:
Dienstag bis Sonntag: 10 – 17 Uhr

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Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 18. Februar 2024 | 08:40 Uhr

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