Barbie-Puppen in einer Ausstellung
Blick in die Ausstellung "Busy Girl – Barbie macht Karriere" im Spielzeugmuseum Sonnenberg. Bildrechte: Deutsches Spielzeugmuseum

Empfehlungen Neue Ausstellungen in Thüringen: Barbie, Picasso und Nietzsche

12. April 2024, 10:13 Uhr

Sie wollen mal wieder eine interessante Ausstellung besuchen? In Thüringen gibt es viele! In Sonneberg ist die Wanderausstellung "Busy Girl" über Barbie zu sehen. In Erfurt werden außergewöhnliche Bildcollagen gegen das Nazi-Regime gezeigt. Im Angermuseum steht ostdeutsche Kunst im Fokus. In Gera werden Schätze von Cranach bis Rodin ans Licht geholt. Und in Nordhausen können Sie Werke von Dalí, Picasso oder Mirò bewundern. Unsere Übersicht enthält auch Informationen zu Adressen und Öffnungszeiten.

Erfurt: Antifaschistische Fotomontagen von John Heartfield | bis 26. Mai

Eigentlich war eine umfassende Ausstellung zu dem Fotokünstler John Heartfield erst für 2027 geplant – zum 70. Jahrestag seiner ersten großen Schau in Erfurt. Doch die aktuellen Ereignisse haben das Team hinter der Ausstellung "33 Geistesblitze" zu einer neuen Planung angeregt. Der Heartfield hat in seinen Arbeiten verschiedene Bilder ineinander montiert, sodass sie fast schon Meme-Qualitäten der heutigen Internet-Kultur besitzen.

Die Ausstellung in der Kunsthalle Erfurt zeigt 33 solcher Drucke, zwischen den Jahren 1930 und 1938 entstanden sind. Ergänzt werden die künstlerischen Arbeiten mit Kommentaren von wichtigen Thüringer Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft oder Kultur. Dabei werden auch die kritischen Seiten des Künstlers beleuchtet.

Eine Mann in der Ausstellung "33 Geistesblitze. Antifaschistische Fotomontagen von John Heartfield, 2024 neu gelesen"
Die Bild-Collagen von Heartfield wurden in Erfurt mit Kommentaren ergänzt. Bildrechte: picture alliance/dpa/Martin Schutt

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"33 Geistesblitze. Antifaschistische Fotomontagen von John Heartfield, 2024 neu gelesen"
Bis 26. Mai 2024

Kunsthalle Erfurt
Fischmarkt 7
99084 Erfurt

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, von 11 bis 18 Uhr
Donnerstag, von 11 bis 22 Uhr
Montag geschlossen

Eintritt
Erwachsene: 6 Euro
Ermäßigte: 4 Euro

Erfurt: Leidenschaftlich figurativ. Die Sammlung Fritz P. Mayer | bis 21. April

Der Frankfurter Unternehmer und Mäzen Fritz P. Mayer hat in den vergangenen 30 Jahren eine herausragende Sammlung figürlicher Kunst aufgebaut, im Zentrum stehen ostdeutsche Malerei, Grafik und Skulptur. Eine Begegnung mit der Bildwelt des Leipziger Malers Wolfgang Mattheuer 1994 weckte seine Leidenschaft. 

Wolfgang Mattheuer: Seltsamer Zwischenfall, 1984/91, Öl auf Leinwand, 200 x 230 cm
Die Begegnung mit den Werken Mattheuers bewegte den Frankfurter Unternehmer Fritz P. Mayer zu seiner Sammlung figurativer Kunst. Einblicke erlaubt jetzt eine Ausstellung im Erfurter Angermuseum. Zu sehen ist auch das Gemälde "Seltsamer Zwischenfall" des Leipziger Künstlers. Bildrechte: Sammlung Fritz P. Mayer, © VG Bild-Kunst, Bonn 2024


Heute umfasst die Sammlung Fritz P. Mayer über 220 Werke von Künstlern der Leipziger Schule aus mehreren Generationen, von Mattheuer, Heisig, Tübke über Volker Stelzmann, Arno Rink oder Ulrich Hachulla hin zu Triegel und Vertretern der inzwischen vierten Generation mit Markus Matthias Krüger und Johannes Rochhausen. Was die sehr unterschiedlichen Werke eint, ist der wache Blick auf die Gesellschaft und die figürliche-metaphorische Bildsprache, Kennzeichen der Leipziger Schule. Bis 21. April gibt es im Angermuseum erstmals einen umfassenden Einblick, in der Aussstellung "Leidenschaftlich figurativ. Die Sammlung Fritz P. Mayer".

Stuckverzierte Barockfassade des Angermuseums, Erfurter Waage oder kurmainzischer Packhof 4 min
Bildrechte: IMAGO / imagebroker

Service-Informationen zur Ausstellung

"Leidenschaftlich figurativ. Die Sammlung Fritz P. Mayer"
Bis 21. April 2024

Angermuseum Erfurt
Anger 18
99084 Erfurt

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag von 10–18 Uhr

Eintritt
Erwachsene: 6 Euro
Ermäßigte: 4 Euro

Am ersten Dienstag im Monat ist der Eintritt frei.

Erfurt: Werke des wichtigsten Thüringer Fotografenpaars | bis 26. Mai 2024

Die renommierte Fotoagentur Ostkreuz zählt zu den erfolgreichsten von Fotografinnen und Fotografen selbstgeführte Agentur Deutschlands. Sie wurde 1990 von Ute und Werner Mahler gegründet. Unter dem Titel "An seltsamen Tagen über Flüsse in die Städte und Dörfer bis ans Ende der Welt" präsentiert die Kunsthalle Erfurt wichtige Werke der beiden. Auch ihr neues Projekt "Ein Dorf" gibt es erstmals zu sehen. Es zeigt das Thüringer Dorf Berka in Schwarz-Weiß-Fotografien, die in einem Zeitraum von 70 Jahren entstanden sind. Die Fotos stammen von den beiden "Ostkreuz"-Gründern sowie von Ute Mahlers Vater Ludwig Schirmer, der das Dorfleben in der Nachkriegszeit eingefangen hat.

Service-Informationen zur Ausstellung

"Ute Mahler, Werner Mahler & Ludwig Schirmer. An seltsamen Tagen über Flüsse in die Städte und Dörfer bis ans Ende der Welt"
Ausstellung bis 26. Mai 2024

Kunsthalle Erfurt
Fischmarkt 7, 99084 Erfurt

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 11 bis 18 Uhr
Donnerstag: 11 bis 22 Uhr

Gera: Schätze aus dem Depot – Von Cranach bis Rodin | bis 20. Mai

Die Kunstsammlung Gera ist für die Werke von Otto Dix bekannt, der in der ostthüringischen Stadt geboren wurde. Doch im Depot gibt es auch einen großen Fundus an Gemälden, Druckgrafiken, Zeichnungen und Plastiken vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Schätze, die lange verborgen blieben, werden in dieser Ausstellung ans Licht gebracht. Zu sehen sind herausragende Werke von Peter Breuer, Lucas Cranach, Paul Gauguin, Frans Hals, Franz van Mieris, Auguste Renoir oder Auguste Rodin.

Service-Informationen zur Ausstellung

Kunstsammlung Gera
Orangerieplatz 1
07548 Gera

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 11 bis 17 Uhr

Gera: "Ein Brief aus Haifa" | bis 28. Mai 2024

Das Museum für Angewandte Kunst in Gera zeigt in einer Kabinettausstellung ein zeitgeschichtliches Dokument: Einen Brief, den ein aus Deutschland nach Palästina geflohener Mann einem Freund nach Gera schreibt. Anlass der Ausstellung ist die Schenkung zweier Fotografien Aenne Biermanns (1898 - 1933) an den Förderverein des Museums. Der "Brief aus Haifa" ist Teil der Schenkung und wurde vom Ehemann der Geraer Fotografin verfasst. Herbert Biermann schrieb 1947 aus dem Exil an seinen Freund Martin Engels. Auf den sechs handgeschriebenen Seiten reflektiert er über die Freundschaft der beiden Familien, den Freundeskreis in Gera und die Flucht nach Haifa. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einer wissenschaftlich kommentierten Transkription des Briefs.

Service-Informationen zur Ausstellung

"Ein Brief aus Haifa" Kabinettausstellung
31. Januar bis 28. Mai 2024

Museum für Angewandte Kunst
Greizer Straße 37-39
07545 Gera

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr

Eintritt:
regulär 6 Euro, ermäßigt 4 Euro

Gotha: "Tierisch modern" – Porzellanfiguren | bis 21. April 2024

In der Loggia des Herzoglichen Museums in Gotha tümmelt sich ein porzellanener Zoo: Die Schau "Tierisch modern!?" zeigt Objekte aus der Gothaer Porzellanmanufaktur Pfeffer, die im Jahr 1892 begründet wurde und bis 1942 bestand. Die nach Art der Königlichen Porzellanmanufaktur Kopenhagen gestalteten Tierfiguren machten das Gothaer Unternehmen auch im Ausland bekannt. Doch die Produktpalette von Pfeffer umfasste neben Tierfiguren auch Vasen, Jardinieren, Bonbonnieren und andere Zierporzellane im modernen Geschmack. Die Schau zeigt die jüngsten Schenkungen und die Neuzugänge, der noch immer wachsenden Sammlung. Ergänzt werden diese durch ausgewählte Figuren und Gefäße aus älterem Sammlungsbestand.

Porzellanfigur eines Elefanten.
Ein asiatischer Elefant, hergestellt in der Porzellanmanufaktur Pfeffer in Gotha. Bildrechte: Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, Foto: Agnes Strehlau

Service-Informationen zur Ausstellung

"Tierisch modern!? Tierfiguren und Gefäße der Porzellanmanufaktur Pfeffer Gotha"
25. Oktober 2023 bis 21. April 2024

Herzogliches Museum, Loggia
Schlossplatz 2
99867 Gotha

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr (November bis März: bis 16 Uhr)
montags geschlossen, an Feiertagen geöffnet

Eintritt:
regulär 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: frei

Barrierefreiheit:
Im Museum steht ein Aufzug zur Verfügung, die Rundgänge sind barrierefrei. In den historischen Bauten gibt es kleinere Einschränkungen.

Jena: "room.shape.icon" | bis 31. Mai 2024

Raum, Form und Bild – so ließe sich der Titel dieser neuen Ausstellung in der Jenaer Galerie im Stadtspeicher ungefähr übersetzen: "room.shape.icon". Darin werden Arbeiten von zwei Kunstschaffenden gezeigt, die sich schon länger kennen: Annekatrin Lemke und Christian Henkel haben beide an der Schnitzschule Empfertshausen in der Thüringer Rhön das Arbeiten mit Holz gelernt. Seitdem sind sie unterschiedliche Wege gegangen, die sich in dieser Ausstellung auf spannende Weise ergänzen.

Lemkes Bilder erinnern an Konstruktivismus, Bauhausästhetik und Neue Sachlichkeit. Der zweidimensionalen Kunst stehen die Skulpturen von Henkel entgehen, die mit klaren Formen und starken Farben auf sich aufmerksam machen. Im Zusammenspiel erzeugen die Arbeiten ein neues Gefühl für den Raum.

Service-Informationen zur Ausstellung

"room.shape.icon"
Kunst von Annekatrin Lemke und Christian Henkel
Bis 31. Mai 2024

Jenaer Kunstverein e. V.
Galerie im Stadtspeicher
Markt 16
07743 Jena

Öffnungszeiten:
Donnerstag, von 14 bis 19 Uhr
Freitag, von 14 bis 18 Uhr
Samstag, von 12 bis 18 Uhr

Eintritt frei

Annekatrin Lemke, o.T., Acryl auf Lindenholz, Relief, 100x80 cm 5 min
Bildrechte: Annekatrin Lemke
5 min

Bei der Schau im Kunstverein Jena loten die beiden Thüringer Künstler und gelernten Bildhauer Annekatrin Lemke und Christian Henkel die Möglichkeiten ihrer Kunst und des Raumes aus. Mehr von Wolfgang Schilling.

MDR KULTUR - Das Radio Fr 01.03.2024 14:00Uhr 04:40 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Meiningen: Theatermuseum lädt in "Zauberwelt der Kulisse"

Europaweit sorgten die Aufführungen der "Meininger" auf ihren Gastspielreisen Ende des 19. Jahrhunderts für Furore. Hinter dem Unternehmen stand Herzog Georg II. (1826-1914), der dem aufkommenden Militarismus mit klassischem Humanismus begegnete, vor allem mit Shakespeare und Schiller. Heute gilt der liberale Fürst als Begründer des modernen Regietheaters. Dazu gehörten auch atemberaubende Kulissen. Gefertigt wurden die monumentalen Bühnenbilder meist nach den Skizzen Georg II..

Impressionen vom Theatermuseum Meiningen.
Das Theatermuseum rückt 2024 die "Gartenszene" der Meininger Inszenierung von Schillers "Räubern" ins Zentrum der Bühnenbild-Präsentation. Bildrechte: Theatermuseum Meiningen

Die Ausstattung zu Schillers "Räubern" von 1878 hat sich fast komplett erhalten. Jetzt wird sie im Theatermuseum präsentiert, nicht museal, sondern in einem szenischen Licht- und Akustik-Programm, dass das Publikum von heute in die Zeit der "Meininger" zurückversetzt. Zu erleben im Rahmen von Führungen, die nun wieder mehrmals täglich von Dienstag bis Sonntag angeboten werden.

Service-Informationen zur Ausstellung

Theatermuseum Meiningen
Schloßplatz 2
98617 Meiningen

Bühnenbildpräsentationen:
Oktober bis März
Dienstag – Sonntag: jeweils 12, 14, 16 Uhr
April bis September
Dienstag – Sonntag: jeweils 10, 12, 14, 16 Uhr

Ein Bildnis von Herzog Georg II, dem sogenannten Theaterherzog, hängt im Theater in Meiningen. 36 min
Bildrechte: picture alliance / dpa | Michael Reichel

Nordhausen: Lebensräume – Natur und Mensch | bis 26. Mai 2024

Einige der berühmtesten Namen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts werden für wenige Wochen in Nordhausen versammelt: unter anderem Max Pechstein, Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró oder Gerhard Richter. Die Kunstwerke sollen unter dem Ausstellungstitel "Lebensräume" einen vielfältigen Blick auf das komplizierte Verhältnis von Mensch und Natur in der Moderne werfen.

Service-Informationen zur Ausstellung

"Lebensräume – Natur und Mensch"
Von 10. März bis 26. Mai 2024

Kunsthaus Meyenburg
Alexander-Puschkin-Str. 31
99734 Nordhausen

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr
Montag geschlossen

Sonneberg: Die Welt der Barbie | bis 22. September 2024

Die Barbie, eine der bekanntesten und meistverkauften Puppen der Welt, feiert in diesem Jahr ihren 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigt das Deutsche Spielzeugmuseum Sonneberg eine Sonderausstellung zur Barbie. Unter dem Titel "Busy Girl – Barbie macht Karriere" gewährt sie Einblicke in die Berufs- und Lebenswelt der Frau von 1960 bis heute.

Kuratorin der Ausstellung ist Bettina Dorfmann aus Düsseldorf, der die weltgrößte Barbie-Sammlung gehört. Sie besitzt über 18.500 Barbie-Produkte. 2011 sicherte sie sich bereits einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde. In der Ausstellung "Busy Girl" werden rund 1.000 Exponate gezeigt.

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Barbie-Puppe mit blondem Haar und rosa Oberteil. mit Video
Zum 65. Geburtstag der populärsten Puppe der Welt ist in Sonneberg nun die Wanderausstellung "Busy Girl zu sehen": Sie zeigt Barbie als Spiegel unserer Gesellschaft – von der Imker-Barbie bis zur Down-Syndrom-Barbie. Bildrechte: picture alliance / dpa | Caroline Seidel

Service-Informationen zur Ausstellung

"Busy Girl – Barbie macht Karriere"
Deutsches Spielzeugmuseum Sonneberg
Wanderausstellung
vom 29. März bis 22. September 2024

Veranstaltungen mit Kuratorin Bettina Dorfmann:
Führungen mit Bettina Dorfmann:
Mittwoch, 8. Mai 2024 und Samstag, 11. Mai 2024, 14 Uhr

Fachvortrag von Bettina Dorfmann: "Die Entstehung der Barbie-Puppe und ihre Welt"
Freitag, 10. Mai 2024, 18 Uhr

Schätztermin mit Bettina Dorfmann:
Samstag, 11. Mai 2024, 15 Uhr

Museumspädagogisches Begleitprogramm:
u.a. Rollenspiele für Kinder mit zahlreichen Kostümen:
4. April, 17. Juli, 4. September, jeweils 13 bis 16 Uhr

Weimar: Nietzsche im Nationalsozialismus | bis 1. November 2024

Was hat Friedrich Nietzsche mit dem Nationalsozialismus zu tun? Wie sah der Umgang mit ihm während des NS aus? Warum konnten sich Faschisten und Antifaschisten zugleich für ihn begeistern? Diesen Fragen widmet sich eine Kabinettausstellung im Nietzsche-Archiv Weimar. Die Ausstellung stellt die widersprüchlichen Nietzsche-Aneignungen zwischen 1933 und 1945 vor und ermögtlicht so einen neuen, differenzierten Blick auf den Philosophen.

Service-Informationen zur Ausstellung

Nietzsche im Nationalsozialismus
21. März bis 1. November 2024
Nietzsche-Archiv Weimar
Humboldtstraße 36 | 99425 Weimar

Öffnungszeiten:
Täglich außer dienstags, 10 bis 18 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 4 Euro, Schülerinnen und Schüler (16 bis 20 Jahre) 2 Euro

Weimar: "Zwei Welten – eine Republik. Die Reichspräsidenten Friedrich Ebert und Paul von Hindenburg" | bis 29. September 2024

Die Sonderausstellung im Haus der Weimarer Republik widmet sich den beiden Reichspräsidenten der ersten deutschen Demokratie: Friedrich Ebert, ehemaliger Sattler und Gewerkschaftler, und Paul von Hindenburg, hochrangiger Militär und Nationalheld. Zwei Männer, die in jeder Hinsicht unterschiedlich waren und zum Inbegriff der verfeindeten Lager der Weimarer Republik wurden. Gegenübergestellt werden Fotos, Filmbeiträge, Aktenaufzeichnungen und weitere Exponate der beiden Politiker.

Infotafeln aus der Ausstellung "Zwei Welten –  eine Republik" in Weimar
Anschaulich führen Informationstafeln die Besucher durch die Ausstellung über die Reichspräsidenten Friedrich Ebert und Paul von Hindenburg in Weimar. Bildrechte: Thomas Müller

Service-Informationen zur Ausstellung

"Zwei Welten – eine Republik. Die Reichspräsidenten Friedrich Ebert und Paul von Hindenburg"
vom 06. Februar 2024 bis 29. September 2024

Adresse:
Haus der Weimarer Republik
Forum für Demokratie
Theaterplatz 4
99423 Weimar

Öffnungszeiten
1. April – 31. Oktober:
Montag bis Sonntag: 9 – 19 Uhr

1. November – 31. März:
Dienstag bis Sonntag: 10 – 17 Uhr

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 29. März 2024 | 19:00 Uhr

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