Vorhang auf für schöne Gräser! Für Sonne und Schatten: Ziergräser im Garten

Ziergräser sind eine gute Wahl für Gartenbesitzer, die nicht viel Zeit haben. Sie sind unkomplizierte Zierpflanzen, und es gibt Arten für verschiedene Standorte im Garten. Einmal angewachsen, brauchen sie nicht viel Pflege und auch unerwünschte Wildkräuter haben unter einem dicht bewachsenen Gräser-Teppich keine Chance.

Horst Schöne und Diana Fritzsche-Grimmig stehen zwischen hohen Gräsern und unterhalten sich. 4 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Ziergräser sind ein vielseitiges Gestaltungsmittel im Garten: Sie helfen, andere Pflanzen in Szene zu setzen. Als Blattschmuck-Stauden stehen sie selbst im Vordergrund. Sie bilden aber auch eine wunderbare Ergänzung zu blühenden Stauden. Ziergräser können als Sichtschutz eingesetzt werden und die Höhenstaffelung in einem Beet betonen. Im Spätsommer und Herbst zeigt sich ihre Schönheit besonders, zumal die Vielfalt so groß ist: Kompakte Gräser dienen als Bodendecker, andere Arten - wie das Riesen-Pfeifengras - ragen mit ihren zarten Blütenwedeln mannshoch auf. Es gibt Ziergräser, die mit ihrer intensiven Herbstfärbung punkten, und solche, die interessante Blüten tragen.

Gräser sind das Haar der Mutter Erde.

Sprichwort nach Karl Foerster

Unverwüstlich und für jeden Standort etwas Schöne Ziergräser vorgestellt

Fühlen sich Ziergräser an einem Standort wohl, sind sie pflegeleicht und entfalten eine ganz eigene Wirkung. Wir stellen Ihnen verschiedene Gräser vor, die den Garten bereichern.

Moderatorin Diana Fritzsche Grimmig steht neben einem Gras, das sie überragt.
Mannshoch wird die Rutenhirse (Panicum virgatum 'Northwind'). Von Juli bis September bildet das Gras Blüten. Die Halme färben sich im Herbst rötlich. Die robuste Staude wächst aufrecht und dient auch als Sichtschutz. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Moderatorin Diana Fritzsche Grimmig steht neben einem Gras, das sie überragt.
Mannshoch wird die Rutenhirse (Panicum virgatum 'Northwind'). Von Juli bis September bildet das Gras Blüten. Die Halme färben sich im Herbst rötlich. Die robuste Staude wächst aufrecht und dient auch als Sichtschutz. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Violette Rispen der Rutenhirse (Panicum virgatum) mit dem Sortennamen Shenandoah in einem Staudenbeet im Egapark in Erfurt
Die Purpur-Rutenhirse 'Shenandoah' zeigt im Herbst braun-violette Blüten und dunkelrote Laubspitzen. Sie entfaltet ihre Wirkung am besten in Kombination mit Stauden, die im Herbst blühen. Ihr Standort sollte in der vollen Sonne liegen. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Riesen-Pfeifengras in einem Park
Das Riesen-Pfeifengras (Molinia arundinacea 'Windspiel') kommt am besten zur Geltung, wenn es als einzelne Pflanze, das heißt als Solitärgras, im Garten in Szene gesetzt wird. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Hohes Gras, das an Mais erinnert.
Exotisch und eher selten in Gärten zu sehen: das Pfahlrohr (Arundo donax). Es ähnelt dem Bambus und wächst sehr schnell in die Höhe. Aus den Halmen wurden früher Rohrblätter für Instrumente hergestellt: zum Beispiel für Dudelsack, Oboe und Klarinette. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Zebragras mit einer besonderen Blattfärbung. Die grünen Halme haben gelbe Flecken.
Ebenfalls ein Exot ist das Zebraschilf - auch Stachelschweingras genannt. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Hoch wachsendes Gras im Skulpturengarten des egaparks mit einer besonderen Blattfärbung. Die grünen Halme haben gelbe Flecken.
Eine Blüte, wie in diesem heißen Sommer, ist eher selten. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Schönes hohes Gras mit einer Federartigen Blüte
Ebenfalls ein hohes Gras ist das Sibirische Graubartgras (Spodiopogon sibiricus 'West lake'). Es färbt sich im Herbst rötlich bis kräftig burgunderfarben. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Gräserexperte Daniel Zugwurst steht neben mannshohem Chinaschilf
 Auch als Sichtschutz kann man Chinaschilf pflanzen. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Lila Blüten des Riesen Chinaschilfs
Die Blüten des Chinaschilfs sind hierzulande ein eher seltenes Bild. Die Blüten bilden sich im Herbst, wenn die Bedingungen stimmen. Damit Chinaschilf blüht, muss das Klima warm und feucht sein. Bildrechte: MDR/ Daniela Dufft
Zwerg-Chinaschilf mit dem Sortennamen Yakushima Dwarf in einem Staudenbeet im Egapark in Erfurt
'Yakushima Dwarf' zählt ebenfalls zu den Zwergen unter den Chinaschilf-Züchtungen. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Hohe Halme des Reitergrases
Das Reitgras (Calamagrostis x acutiflora 'Karl Förster') blüht schon sehr früh im Juni. Die Halme wachsen fast aufrecht. Im Herbst färbt es sich gelb. Es kann auch als Sichtschutz Verwendung finden. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Rosa-graue Rispen vom Diamant-Reitgras im Egapark in Erfurt
Das Diamant-Reitgras (Calamagrostis brachytricha) bildet große, leicht rosa gefärbte Rispen und sieht daher sehr attraktiv aus. Es eignet sich auch als Bereicherung für Sommer- und Herbststräuße. Das aus Asien stammende Ziergras sollte einen Standort in der Sonne auf durchlässigem Gartenboden bekommen. Es erreicht eine Höhe von etwa einem Meter und eine Breite von 70 bis 80 Zentimetern. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Gras mit einer auffallenden Blüte, die wie eine Flaschenbürste aussieht.
Ein wahrer Hingucker ist das Federborstengras (Pennisetum alopecuroides 'Black Beauty'). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Dunkelbraune, haarige Blüten vom Japanischen Federborstengras im Egapark in Erfurt
An einem Standort in der Sonne zeigt das Japanische Federborstengras im Spätsommer und Herbst walzenförmige, dunkelbraune bis schwarzgraue Blüten. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Hellgrün bis gelbliche Blätter und zarte Rispen des Ziergrases Hakonechlora macra Aureola an einem Weg im Gräsergarten im Egapark in Erfurt
Das Japan-Goldbandgras (Hakonechlora macra ′Aureola′) fällt durch seine gelbgrün gestreiften Blätter auf. Weil es verhältnismäßig klein bleibt und den Halbschatten mag, kann es zum Beispiel am Wegesrand und unter Gehölze gepflanzt werden. Im Herbst verfärben sich die Blätter dieses Berggrases gelbbraun. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Viele Ableger des niedrig wachsenden Carex-Grases
Carex breitet sich schnell aus, es bildet viele Ableger. Es eignet sich für schattige Bereiche und wächst auch gut unter Bäumen. Bildrechte: MDR/ Daniela Dufft
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 15. September 2019 | 08:30 Uhr

Blühende Stauden - diese Pflanzen lassen sich gut mit Gräsern kombinieren

Grundsätzlich gilt: Erlaubt ist, was gefällt - und im Hinblick auf den Standort zusammen passt. Wer es schlicht und ruhig mag, kann seinen Garten nur mit Gräsern bepflanzen. Wer vielfältige Gartenbilder gestalten möchte, hat eine große Auswahl an blühenden Stauden, die sich mit Ziergräsern kombinieren lassen. Die langen und verschiedenfarbigen Halme geben Blüten einen Hintergrund oder können wie ein Rahmen wirken. Gräser und Stauden, die etwa gleich groß werden, verwachsen miteinander wie zu einem riesigen Blumenstrauß. Wichtig ist beim Kombinieren, dass Gräser und Stauden ähnliche Standort- und Bodenansprüche haben.

Gräser pflanzen - das sollten Sie beachten

Die beste Pflanzzeit für Gräser sind der Frühling und der Herbst, aber grundsätzlich können Ziergräser das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Horst Schöne | Gärtner
Riesen-Pfeifengras in einem Park
Das elegante Riesen-Pfeifengras 'Windspiel' zählt zu den Lieblingspflanzen von Horst Schöne. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner

Der Gärtner und Staudenexperte Horst Schöne beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Gräsern und hat ein Buch über viele seiner Lieblingsgräser geschrieben. Er rät, Gräser flächig, also dicht zu pflanzen. So entstehen faszinierende Pflanzenlandschaften fast wie in der Natur. Für einen Quadratmeter sollten etwa drei hochwachsende Gräser eingeplant werden. Damit aus kleineren Gräsern ein dichter Teppich entsteht, sollte man sieben bis acht Pflanzen in die Erde bringen. Achten Sie bei der Auswahl der Pflanzen darauf, welche Wuchsstrategien Gräser haben. Es gibt Sorten, die horstig wachsen, immer an einem Fleck bleiben und dort größer werden. Andere Gräser bilden Ausläufer und entwickeln sich so von allein zu dichten Teppichen. "Gräser und Blattschmuckstauden sind im Garten wie Harfe und Pauke", sagt Horst Schöne. Die Gräser bilden nach seinen Worten grazile Strukturen, während die Blattschmuckstauden mit ihrem großen, imposanten Laub wie ein Paukenschlag wirken.

Pflanzen Sie niedrige Arten in den Vordergrund, kniehohes Gras in den mittleren Teil einer Fläche. Hohe Gräser verleihen dem Garten Tiefe und einen attraktiven Hintergrund. Sehr gut kombinieren lassen sich Gräser zum Beispiel mit blühenden Herbststauden wie Astern, Sonnenhut, Fetthenne und Anemonen. Es gibt Ziergräser sowohl für sonnige als auch für halbschattige Standorte - das Japan-Goldbandgras (Hakonechlora macra ′Aureola′)  zum Beispiel gedeiht auch unter Gehölzen.

Blühende Stauden als Partner Ziergräser im Garten bienenfreundlich kombinieren

Ziergräser sind eine attraktive Bereicherung für viele Gärten, doch sie haben Bienen nichts zu bieten. Wer etwas gegen das Insektensterben tun möchte, kombiniert Gräser mit Stauden, die im Spätsommer und Herbst blühen.

Pampas-Gras und blühende Prachtkerze
Das dekorative Pampas-Gras beeindruckt mit seinen buschigen Blüten und seinem hohen, aufrechten Wuchs. Als Pflanzpartner kann da die Gaura mithalten, die zur gleichen Zeit blüht. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Pampas-Gras und blühende Prachtkerze
Das dekorative Pampas-Gras beeindruckt mit seinen buschigen Blüten und seinem hohen, aufrechten Wuchs. Als Pflanzpartner kann da die Gaura mithalten, die zur gleichen Zeit blüht. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
blühende Prachtkerze mit einer Biene in einer Blüte
Die zarten, weiß-rosa Blüten der Prachtkerze sind bei Bienen beliebt. Ein weiterer Pluspunkt: Sowohl das Pampas-Gras als auch die Gaura sind Pflanzen, denen Trockenheit und heiße Sommer nicht viel ausmachen. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Weidenblättrige Sonnenblume im Gräsergarten
Weidenblättrige Sonnenblumen (Helianthus salicifolius) erreichen zur Blütezeit im Spätsommer und Herbst Höhen von über zwei Metern. Sie überragen auch manches Ziergras. Bienen besuchen die leuchtend gelben Blüten gerne. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Ziergras hinter blühendem Sonnenhut in einem Park
Auch niedrige Ziergräser und Sonnenhut (Rudbeckia) harmonieren miteinander. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Biene auf Blüte der Schön-Aster mit dem Sortennamen Madiva
Astern sind die Herbstblüher schlechthin. Sie verwandeln Beete im September und Oktober in ein traumhaftes Blütenmeer, für das die Ziergräser die Kulisse bieten. Im Sonnenschein summt und brummt es dann über den Blumen - wie hier bei Schön-Astern der Sorte 'Madiva'. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Blauraute im Gräsergarten des egapark Erfurt
Die Perowskie, auch als Blauraute oder Silberstrauch bekannt, erinnert ein wenig an Lavendel, wird aber noch größer. Perowskien lassen sich dank ihrer langen Blütezeit und ihres hohen Wuchses sehr gut mit verschiedenen Ziergräsern kombinieren. Ein Beispiel sind die
Rutenhirsen.
Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Weiß blühende Herbst-Anemonen
Blühende Herbstanemonen spenden Insekten Nahrung und bilden einen tollen Kontrast zu den langen, zarten Blättern und filigranen Blüten der Ziergräser. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Blauer Salbei mit Insekt auf der Blüte
Blauer Ziersalbei beginnt im Spätsommer zu blühen. Er ist ein bienenfreundlicher Partner für viele Ziergräser, da er eine Wuchshöhe bis 100 Zentimeter erreichen und in der vollen Sonne stehen kann. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 15. September 2019 | 08:30 Uhr

Auf einen Blick
Gräser einkeimblättrige, krautige Pflanzen mit unscheinbaren Blüten und langen, schmalen Blättern bezeichnet.
Standort je nach Sorte für sonnige, schattige und halbschattige Standorte geeignet
Pflanzung ideal: Frühling | Herbst; grundsätzlich ganzjährig
Nutzwert Hoher Zierwert, Bodendecker
Wuchseigenschaften als Bodendecker, Staudenkissen oder hohe Staude
Boden Je nach Sorte sind Gräser für ganz unterschiedliche Böden geeignet
Nährstoffbedarf nicht zusätzlich nötig, Bodenverbesserung bei der Pflanzung mit organischem Dünger oder Humus
Pflege minimal, hohe Gräser werden im Frühjahr zurückgeschnitten

Standort: Sonne, Schatten oder Halbschatten?

An sonnigen Standorten sind verschiedene Lampenputzergräser gut platziert. Für schattige Bereiche unter Bäumen eignen sich spezielle Seggen-Arten wie das Gras Carex ′Icedance′. Auf feuchten Böden entwickelt sich das Pfeifengras (Molinia) gut. Grundsätzlich ist für jeden Standort ein Gras gewachsen. Selbst für schwierige Gehölz-Unterpflanzungen - beispielsweise unter flachwurzelnden Birken - sind Gräser, wie zum Beispiel der Bärenfellschwingel, geeignet. Fühlen sich Gräser an einem Standort wohl, sind viele Arten unverwüstlich.

Gräser für sonnige Standorte

Aufrecht wachsendes Gras
Pfeifengras gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Bildrechte: MDR/ Daniela Dufft

  • Pampasgras
  • Japanisches Blutgras
  • Riesenchinaschilf
  • Chinaschilf
  • Pfeifengras
  • Silberschopfgras
  • Glanzgras
  • Zierhirse

Gräser für schattige Standorte

Japan-Goldsegge
Diese Japan-Goldsegge zählt zu den immergrünen Gräsern. Die Pflanze wächst sogar im Schatten. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft

  • Japanwaldgras
  • Breitblattsegge
  • Palmwedelsegge
  • Riesensegge
  • Schneemarbel
  • Japan-Segge (Carex morrowii 'Icedance')
  • Waldmarbel

Gräser pflegen

Je nach Art und Züchtung reicht es, Gräser erst im Frühjahr zurückzuschneiden. Sehr aufrecht wachsende Arten wie das Chinaschilf oder die Rutenhirse können den Winter über stehen bleiben. Ihre Fruchtstände bieten, von Raureif überzogen, einen zauberhaften Anblick. Oft reicht es im Frühling, nur die Blütenstände abzuschneiden und die Pflanzen mit einer Harke auszukämmen. Fällt ein Gras allerdings nach dem ersten Frost auseinander, kann es gestutzt werden.

Ziergras zusammengebunden neben einem Kiesweg in einem Park
Droht ein Ziergras schon im Herbst auseinanderzufallen, kann es unauffällig zusammengebunden werden. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner

Arten, die oberirdisch absterben und einziehen, werden am Ende des Winters zurückgeschnitten. Sie treiben im Frühling neu aus. Immergrüne Gräser müssen nicht geschnitten werden. Nach dem Rückschnitt können Sie Lücken im Beet mit Stauden und Frühblühern ausfüllen. Horst Schöne rät zu Frühblühern oder Stauden, die sich gut verwildern lassen: Traubenhyazinthen, Anemonen, Narzissen und Allium eignen sich beispielsweise gut.

Einen Winterschutz brauchen die meisten Gräser nicht. Eine Ausnahme ist Pampasgras, das zusammengebunden und vor strengem Frost mit Vlies geschützt werden sollte. Besonders sensibel sind einige Sorten des beliebten Lampenputzergrases, die bei uns nicht winterhart sind.

Blüten kombiniert mit Halmen Diese Stauden passen in den Gräsergarten

Gräser sind ein schöner Rahmen, um Stauden richtig in Szene zu setzen. Sonnebraut, Anemone oder Schönaster – mit diesen blühenden Pflanzen können Sie Gräser gut kombinieren.

Kleine lila Blütenbälle auf einem Beet in einem Gräsergarten
Ein echtes Highlight im Gräsergarten sind die kleinen lila Blütenbälle des Allium (Allium senescens). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Kleine lila Blütenbälle auf einem Beet in einem Gräsergarten
Ein echtes Highlight im Gräsergarten sind die kleinen lila Blütenbälle des Allium (Allium senescens). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Rosarote Anemonenblüten
Die rosarote Blüte der Anemone 'Serenade' sollte in keinem Gräsergarten fehlen. Ihre romantischen, verspielten Blüten kommen vor einem Hintergrund mit dichten Halmen besonders gut zu Geltung. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Kleine zarte Blüten der Gaura vor Gräsern
Auch die zarten Blüten der Gaura passen perfekt zu den im Wind wiegenden Grashalmen. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Weiße Echinazeablüten die in Kombination mit einem Gras wachsen
Gräser bringen Struktur in den Garten. Der Blaustrahl-Wiesenhafer (Helictotrichon sempervirens 'Saphiersprudel') lockert zwischen den weißen Echinazeablüten (Purpurea 'milkshake') das Beet auf. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Japangras umgeben von den Blüten der Schönaster
Einen richtigen Teppich bilden Japangras (Hakonechloa macra) und Schönaster (Kelimeris incisa 'Madiva'). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Blüten der Schönaster
Je nach gewünschter Stimmung gibt es Schönastern in verschiedenen Farben und Wuchshöhen. (Kalimeris incisa 'Madiva') Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Orangefarbene Blüten der Sonnenbraut
Blickfang im Gräsergarten – die orangefarbenen Blüten der Sonnenbraut (Helenium 'Moerheim Beauty'). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Gelbe Rudbeckia-Blüten vor Gräsern
Eine unkomplizierte Begleitpflanze für Gräser ist auch die gelbe Rudbeckia (fulgida 'Goldsturm'). Die Staude kann auch Trockenheit gut wegstecken. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Großer Blätter einer Bergenie vor einem hoch wachsenden Gras
Manchmal soll einfach der Hintergrund wirken oder hochwachsende Gräser wie hier das Zebragras im Skulpturenpark des egaparks Erfurt. Als niedrigwachsende Vorpflanze eignet sich zum Beispiel die Bergenia 'Margery Fish', die eine rosarote Blüte bildet. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
niedrigwachsende Berberitze vor einer Gräserstaude
Oder auch diese warzige Berberitze (Berberis verruculosa 'Nana') mit den kleinen gelben Blüten ist ein schöner Bodendecker im Gräsergarten. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Große tellerförmige Blätter vor hochwachsenden Gräsern
Die großen, tellerförmigen Blätter des Tafelblattes (Astilboides tabularis) fangen den Regen auf und bringen Struktur aufs Beet. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Gräser hinter denen hochwachsende kleine Sonnenblumen wachsen
Malerisch: Hinter den  Gräsern wachsen hier weidenblättrige Sonnenblumen (Helianthus orgyalis). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 25. August 2019 | 08:30 Uhr

Gräser durch Teilung vermehren

Wenn im Frühling frische Halme zu sprießen beginnen, können Gräser auch geteilt werden. Dazu wird einfach der Wurzelstock ausgegraben, vorsichtig auseinandergezogen und zerlegt. Anschließend werden die geteilten Pflanzen wieder in den Boden eingesetzt.

Buchtipp: Harfe und Pauke – die schönsten Gräser und Blattschmuckstauden für Ihren Garten

MDR Garten-Moderatorin Diana Fritzsche-Grimmig mit Ziergras-Experte Horst Schöne
Gräserexperte Horst Schöne hat MDR Garten-Moderatorin Diana Fritzsche-Grimmig mit auf einen Streifzug durch den Gräsergarten des egaparks in Erfurt genommen. Das Pampasgras wirkt mit seinen Blütenbuscheln besonders spektakulär. Pflanzpartner ist die Prachtkerze (Gaura lindheimeri), die zugleich Insekten anlockt. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner

Gräser sind eine Bereicherung für jeden Garten. Wer ihnen einmal einen Platz in seinem Beet eingeräumt hat, wird diese faszinierenden Pflanzen nicht mehr missen wollen. Geschickt kombiniert sorgen sie für außergewöhnliche Pflanzerlebnisse und machen jeden Garten lebendig. Besonders zu Blattschmuckstauden sind sie eine reizvolle Ergänzung, die Gartenliebhabern viel Freude bereiten wird. In diesem Buch stellt Ihnen der Gräserspezialist Horst Schöne die schönsten Gräser und Blattschmuckstauden vor. Sortenempfehlungen und Pflegetipps sowie ein Verzeichnis mit Bezugsquellen fehlen ebenso wenig wie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um beide Pflanzenarten sowie Ausflugstipps für Parks und Gärten mit besonderen Gräsern und Blattschmuckstauden.

Buchcover: Gräser Staudenexperte und Buchautor Horst Schöne spaziert durch einen Gräsergarten.
Bildrechte: Verlag LV.Buch

Harfe und Pauke – die schönsten Gräser und Blattschmuckstauden für Ihren Garten Horst Schöne
MDR Garten - Gräser
Faszinierende Pflanzen, eindrucksvolle Kombinationen, hilfreiche Pflegetipps.
120 Seiten mit vielen Fotos
ISBN: 978-3-7843-5500-9
LV Buch

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 15. September 2019 | 08:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. September 2019, 08:30 Uhr