Ampel-Koalition Thüringer Carsten Schneider wird Ost-Beauftragter

Der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, soll Staatsminister und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland werden. Das wurde nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrags von SPD, Grünen und FDP am Dienstag bekannt.

Carsten Schneider
Der Thüringer SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider. Bildrechte: imago/photothek

Der Erfurter SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider wird Staatsminister und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland. Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios übernimmt der 45-Jährige das Amt im neuen Ampel-Bündnis von SPD, Grünen und FDP.

Schneider vertritt die Region seit 1998 im Bundestag und war zuletzt Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. Das wichtige Management der SPD-Fraktion im Bundestag soll künftig die Abgeordnete Katja Mast übernehmen.

Vertretung ostdeutscher Interessen in der Bundesregierung

Schneider folgt damit dem sächsischen CDU-Politiker Marco Wanderwitz, der seit dem 11. Februar 2020 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer war.

Aufgabe des Beauftragten für die neuen Bundesländer ist es, bei allen Entscheidungen und Maßnahmen der Bundesregierung dafür zu sorgen, dass die spezifischen Interessen der Bevölkerung Ostdeutschlands angemessen berücksichtigt werden.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 07. Dezember 2021 | 11:30 Uhr

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