Kunden in ganz Deutschland und Österreich Hellofresh startet Kochboxen-Produktion in Barleben

Seit Montag stellt Hellofresh seine Kochboxen auch in Barleben her. Anfang der Woche ist am Standort nördlich von Magdeburg die erste Box gepackt worden. Von dort aus werden Kunden in ganz Deutschland und Österreich beliefert. Bis zu 2.000 Jobs könnten entstehen.

Innenaufnahme: zwei Personen packen Obst und Gemüse in Papiertüten.
160 Mitarbeiter packen aktuell die Kochboxen von Hellofresh in Barleben. Bildrechte: Hellofresh

Hellofresh hat die Produktion von Kochboxen in seinem neuen Werk in Barleben (Landkreis Börde) nördlich von Magdeburg aufgenommen. Die erste Kundenbox sei am Montag gepackt worden, sagte Werksleiterin Michaela Smith bei einem Pressetermin am Dienstag. Von Barleben aus sollen Kunden in ganz Deutschland und in Österreich beliefert werden.

Es ist nach Verden an der Aller (Niedersachsen) der zweite deutsche Produktionsstandort von Hellofresh. Zur Höhe der Investition wie auch zur Produktionskapazität machte das Unternehmen keine Angaben.

In 19 Ländern tätig

Hellofresh ist nach eigenen Angaben in 19 Ländern tätig. Kürzlich sei Spanien dazugekommen. Zusammen mit Barleben gebe es nun 42 Produktionsstätten weltweit.

Außenaufnahme des Logistikzentrums "Hello Fresh" mit Eingangsbereich
Bis zu 2.000 Menschen sollen bei Hellofresh in Barleben arbeiten können. Bildrechte: Hellofresh

Die Geschäftsidee von Hellofresh sind Kochboxen. Kunden können zwischen wechselnden Menüs auswählen und für eine bestimmte Personenzahl bestellen. Das Unternehmen bezieht die Zutaten von Erzeugern, verpackt sie und lässt die Box samt Kochanleitung an die Kunden liefern.

Bis zu 2.000 Beschäftigte in Barleben?

Laut Hellofresh arbeiten im Barleber Werk aktuell 160 Menschen. Im kommenden Jahr soll die Zahl auf 500 wachsen. Die Kapazitäten reichen für bis zu 2.000 Beschäftigte. Im Frühjahr nächsten Jahres ist der Start der automatisierten Produktion geplant. Das Unternehmen verfügt am neuen Standort über gut 31.000 Quadratmeter Hallenfläche. Hinzu kommen rund 3.900 Quadratmeter Büros und Räumlichkeiten.

MDR (Mario Köhne), dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 22. November 2022 | 19:00 Uhr

3 Kommentare

DanielSBK vor 10 Wochen

Das ist weder Nachhaltig (alles per Diesel-LKW herankarren) noch gesund noch "Bio" und die Arbeitsplätze sind Leih- und Zeitarbeiter. Und nur darum auch mal wieder Sachsen-Anhalt = "Standortvorteil" billige Arbeitskräfte. Kannste dir echt nicht mehr alles ausdenken, was hier abgeht ...

Karl Schmidt vor 10 Wochen

Genau!
Viel Freizeit, eine Internetleitung und eine Riesenportion Wut auf alles und jeden reichen Ihnen.
Wohlbekommens!

Atheist vor 10 Wochen

Ich brauche weder eine Kochbox noch eine Denkbox.

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