Ein Feuerwehrmann wickelt einen Schlauch auf.
Die Feuerwehr wurde am Sonntag gegen 10 Uhr zu einem Einsatz in Brand-Erbisdorf gerufen. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO / Martin Wagner

Kein Millionenschaden Technischer Defekt löst offenbar Feuer in Brand-Erbisdorf aus

23. Januar 2023, 18:12 Uhr

Nach einem Feuer in Brand-Erbisdorf, das am Sonntag in einer Werkhalle eines Unternehmens ausgebrochen war, gibt es nun erste Erkenntnisse zur Brandursache und zum tatsächlichen Schaden. Zunächst war von einem Millionenschaden und von zwei Verletzten die Rede.

Das Feuer, das am Sonntagvormittag in einer Werkhalle in Brand-Erbisdorf ausgebrochen war, ist sehr wahrscheinlich durch einen technischen Defekt im Inneren einer Schmiedepresse ausgelöst worden. Zu diesem Ergebnis kamen am Montag Brandursachenermittler der Polizeidirektion Chemnitz. Zunächst hatten die Beamten wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Keine Rauchgasvergiftung bei Angestellten

Entgegen erster Angaben der Polizei am Sonntag sei durch das Feuer kein Millionenschaden entstanden, auch wurden keine Personen verletzt. Die mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebrachten Angestellten, die sich in der Halle aufgehalten hatten, konnten die Klinik bereits nach kurzer Zeit wieder verlassen. Den Schaden hat die Firma nun mit 15.000 bis 20.000 Euro angegeben und damit die erste Schätzung korrigiert.

Laut Polizeidirektion Chemnitz wurden Feuerwehr und Polizei am Sonntag gegen 10 Uhr in den Betrieb an der Berthelsdorfer Straße gerufen, wo in einer Produktionshalle eine laufende Maschine in Brand geraten war. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen.

MDR (kav/tfr)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz | 23. Januar 2023 | 15:30 Uhr

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