Vergabeverfahren Landesgartenschau 2030 soll in Altenburg stattfinden

Die 7. Thüringer Landesgartenschau im Jahr 2030 findet in Altenburg statt. Ein Regierungssprecher bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Kabinettsbeschluss. Altenburg hatte sich bereits auf die Landesgartenschau im Jahr 2028 beworben, damals aber nicht den Zuschlag bekommen. Im Juli dieses Jahres hatte die Saale-Orla-Region das Rennen um die 6. Landesgartenschau 2028 knapp gewonnen, die Stadt Altenburg lag fast gleichauf und kam auf Platz zwei.

Zwei Besucherinnen schauen sich auf der Landesgartenschau blühende Dahlien an.
Eine Landesgartenschau auszutragen bringt nicht nur schöne Blumen mit sich, sondern auch Fördermöglichkeiten für die Region. Bildrechte: dpa

CDU drängte auf Doppelvergabe

Die Thüringer CDU hatte schon damals eine Doppelvergabe für 2028 und 2030 angeregt. Bewerber, die viel Geld und Aufwand investiert hätten, würden sonst vor den Kopf gestoßen, hieß es. Nun wurde auf ein erneutes Bewerbungs- und Auswahlverfahren verzichtet und Altenburg bekam den Zuschlag. Nach Angaben des Thüringer Infrastrukturministeriums am Dienstag soll die Vergabe der Schau ab 2030 aber wieder regulär alle vier Jahre vergeben werden.

Altenburger Land soll profitieren

Die Pläne für die Altenburger Gartenschau steht unter dem Leitthema "Garten.Schau.Spiele.Stadt". Die gesamte Stadt soll dabei Kulisse für die Landesgartenschau werden. Altenburgs Bürgermeister André Neumann sagte am Dienstag: "Das gesamte Altenburger Land wird von einer Landesgartenschau profitieren und wir werden im Jahr 2030 ein würdiges Aushängeschild Thüringens sein."

Die Stadt möchte die Landesgartenschau insbesondere dazu nutzen, seine vielen Grünflächen, historischen Parks und Gärten miteinander zu einem grünen Band zu vernetzen. Zudem sollen 2,5 Hektar neue, innerstädtische und frei zugängliche Grünflächen geschaffen werden.

Berwerbung stets von Kommission geprüft

Die Entscheidung für die Landesgartenschau in Altenburg, sowie die Saale-Orla-Region beruhen auf der Prüfung einer Kommission. Die Bewertungskommission prüft die eingereichten Konzepte, macht sich vor Ort ein Bild der Bewerberstädte und gibt der Landesregierung einen Vorschlag weiter. Der Kommission gehören Vertreter der grünen Berufsfachverbände sowie der Thüringer Tourismus GmbH an.

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MDR (dst)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 04. Oktober 2022 | 10:30 Uhr

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