Afghanistan: Nato-Abzug und Machtübernahme der Taliban im Überblick

Die Bundeswehr und ihre Nato-Verbündeten sind nach fast 20 Jahren Krieg im Sommer 2021 aus Afghanistan abgezogen. Die Taliban haben das Land zurückerobert. Bei Evakuierungsflügen flog die Bundeswehr mehrere Tausend Menschen aus.

 Dicht gedrängt sitzen Menschen, die aus Kabul ausgeflogen worden sind,  sind, auf dem Boden eines Airbus A400 M der Bundeswehr.
Dicht gedrängt sitzen Menschen, die aus der afghanischen Haupstadt Kabul ausgeflogen worden sind, auf dem Boden eines Airbus A400 der Bundeswehr. Bildrechte: dpa

Geflüchtete Afghanen

Nato- und Bundeswehr-Abzug aus Afghanistan

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Weltspiegel extra: Afghanistan unter den Taliban Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Bundeswehrsoldaten zwischen afghanischen Menschen 44 min
Der Krieg, der offiziell keiner war, dauerte länger und war verlustreicher als jede andere Bundeswehr-Mission. 59 Soldaten verloren ihr Leben, die Kosten werden auf über 20 Milliarden Euro geschätzt. Die Bilanz fällt zwiespältig aus. Zwar ist das ursprüngliche Ziel erreicht und die Terrorgruppe Al-Qaida in Afghanistan ausgeschaltet. Frauen können an vielen Orten studieren und sogar mitregieren. Die Infrastruktur wurde ausgebaut. Aber ein Großteil der Hilfsgelder ist in den Händen korrupter Politiker gelandet, und wurde statt in Schulen etwa in Dubai-Luxusvillen investiert. Die Taliban rücken scheinbar unaufhaltsam vor. Droht dem Land das gleiche Schicksal wie vor 40 Jahren nach dem Abzug der Russen, als wenige Jahre später eine finstere Religionsdiktatur errichtet wurde? (Archivbild) Bildrechte: MDR
Über 400.000 meist junge, deutsche Männer und Frauen waren seit den 1990er Jahren für die Bundeswehr in Auslandseinsätzen tätig. Oft drängt das dort erlebte Grauen erst Jahre oder Jahrzehnte nach ihrer Soldatenzeit an die Oberfläche. Die Posttraumatische Belastungsstörung ist dabei nur eine von vielen, möglichen Spätfolgen. Betroffene Einsatzveteranen kämpfen mit verschiedenen Verhaltensstörungen. - Spähtruppführer aD Mario Nickel. 29 min
Über 400.000 meist junge, deutsche Männer und Frauen waren seit den 1990er Jahren für die Bundeswehr in Auslandseinsätzen tätig. Oft drängt das dort erlebte Grauen erst Jahre oder Jahrzehnte nach ihrer Soldatenzeit an die Oberfläche. Die Posttraumatische Belastungsstörung ist dabei nur eine von vielen, möglichen Spätfolgen. Betroffene Einsatzveteranen kämpfen mit verschiedenen Verhaltensstörungen. - Spähtruppführer aD Mario Nickel. Bildrechte: rbb/Armin Fausten
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