Gesetzentwurf Sachsen will Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern attraktiver machen

Ein Erzieher bastelt mit Kindern.
Ein Erzieher bastelt mit Kindern. Der Beruf soll in Sachsen attraktiver werden. Bildrechte: dpa

Sachsen will die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern attraktiver gestalten. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde vom Kabinett zur Anhörung freigegeben. Mit dem Entwurf werden mehrere Rechtsgrundlagen geändert. Kultusminister Christian Piwarz sagte: "Ziel ist es, sowohl die frühkindliche als auch schulische Bildung zu stärken." Konkret sollen die freien Schulträger ab dem Schuljahr 2020/2021 eine höhere staatliche Finanzzuweisung bekommen, wenn sie auf Schulgeld gänzlich verzichten. Auszubildende im Erzieherberuf müssten dann kein Schulgeld mehr zahlen.

Ähnliche Pläne für Assistenten an Schulen

Geplant ist ferner ein landesweites Monitoring für Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung. Der Gesetzentwurf soll dazu führen, dass die Träger von Kita-Einrichtungen zusätzliche Daten erheben, um besser den Bedarf an pädagogischem Personal einschätzen zu können. Assistenzkräfte sollen nicht wie bisher nur im Bereich der Krippen, sondern auch in Kindergärten und Horten eingesetzt werden. Ähnliches sei im Schulbereich geplant, hieß es. Die Assistentinnen und Assistenten sollen künftig als Landesbedienstete im Schulgesetz verankert werden.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.08.2020 | 06:00 Uhr in den Nachrichten

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