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Trainingslager RB Leipzig

Marco Rose - Aus Leipzig in die Bundesliga

Schon als Profi war der Leipziger Marco Rose in der Bundesliga. Von jetzt an ist er es auch als Trainer. Der Wechsel von Salzburg nach Gladbach stand länger fest. Nun wurde er offiziell vorgestellt. Sein Weg in Bildern.

Peter Keller (l.,Zwickau) gegen Marco Rose (r.,Leipzig)
Eigentlich begann alles bei der SG Rotation Leipzig, doch bereits 1987 wechselte Marco Rose in die Kaderschmiede des 1. FC Lok nach Probstheida. Dort wurde er Profi, schnuppert für den VfB in dessen Abstiegssaison 1997/98 erstmals Zweitliga-Luft und blieb dem Lok-Nachfolger auch in der Regionalliga treu. Hier eine Szene aus dem Landespokal-Viertelfinale gegen den FSV Zwickau - Rose im Laufduell mit Peter Keller (l.). Der VfB gewann im November 1999 mit 1:0. Bildrechte: Picture Point
Peter Keller (l.,Zwickau) gegen Marco Rose (r.,Leipzig)
Eigentlich begann alles bei der SG Rotation Leipzig, doch bereits 1987 wechselte Marco Rose in die Kaderschmiede des 1. FC Lok nach Probstheida. Dort wurde er Profi, schnuppert für den VfB in dessen Abstiegssaison 1997/98 erstmals Zweitliga-Luft und blieb dem Lok-Nachfolger auch in der Regionalliga treu. Hier eine Szene aus dem Landespokal-Viertelfinale gegen den FSV Zwickau - Rose im Laufduell mit Peter Keller (l.). Der VfB gewann im November 1999 mit 1:0. Bildrechte: Picture Point
Almir Filipovic (FCS), Marco Rose (VfB) , Mathias Wentzel (FCS), Boris Lucic (FCS), David Bergner (FCS), Burkhard Reich (VfB)
Marco Roses letztes Ortsderby als Spieler - und zwar ein ganz bitteres. Der insolvente VfB verliert daheim gegen den FC Sachsen mit 0:1 und verpasst später - anders als die Leutzscher - die Qualifikation für die reformierte Regionalliga. Hier misst sich Rose im Kopfballduell mit Matthias Wentzel. Hinten rangeln Burkhard Reich und der heutige CFC-Coach David Bergner. Bildrechte: imago/Picture Point
Ralf Rangnick und Marco Rose im, 2001
Im Sommer 2000 wagt der damals 23-Jährige den Sprung über die Leipziger Stadtgrenzen hinaus und trifft bei Hannover 96 auf Ralf Rangnick. Gemeinsam werden sie zwei Jahre später in die Bundesliga aufsteigen. Bildrechte: imago images / Rust
Heiner Backhaus (li.) und Marco Rose (beide Hannover 96) bedanken sich bei den Anhängern.
Allerdings kann sich Rose - hier mit 96-Torwartlegende Jörg Sievers und dem später in Leipzig auch nicht unbekannten Heiner Backhaus (li.) - während seiner Zeit in Niedersachsen keinen Stammplatz erkämpfen. Er kommt binnen zwei Saisons auf lediglich 24 Zweitliga-Einsätze, zwölf davon in der Startelf. Bildrechte: imago/Rust
Manuel Friedrich, Mohamed Zidan, Trainer Jürgen Klopp und Marco Rose
Begegnung mit Folgen: Beim FSV Mainz 05 wird Marco Rose (3.v.li.) schnell heimisch und findet vor allem auch sportlich sein Glück. Unter Trainer Jürgen Klopp (2.v.li.) gelingt Rose 2004 der zweite persönliche Aufstieg in die Bundesliga. Bildrechte: imago/Martin Hoffmann
Sandro Schwarz (re.) und Marco Rose (beide Mainz) feiern den Aufstieg in die höchste Spielklasse.
Und Rose (li.) lernt Mitspieler Sandro Schwarz (re.) kennen - sie werden WG-Kumpels und Freunde fürs Leben. 2017 übernimmt Schwarz selbst den Posten als Proficoach bei den 05ern und hielt sie seitdem bereits zweimal in der Bundesliga. Bildrechte: imago/Martin Hoffmann
Zweikampf zwischen dem Auer Skerdilaid Curri (li.)  und dem Mainzer  Marco Rose (re.)
Der Linksfuß (hier im Duell mit dem Auer Skerdilaid Curri, 2008/3:3) wird bis zum Ende seiner Karriere 2010 acht Jahre lang für die Mainzer Profis auflaufen und dabei 158 Pflichtspiele bestritten haben. Anschließend lässt er die Laufbahn in der zweiten Mainzer Mannschaft geruhsam ausklingen und sammelt gleichsam erste Erfahrungen als Co-Trainer des Teams. Bildrechte: Picture Point
"Da bin ich wieder", begrüßte Marco Rose im Sommer 2012 die anwesenden Journalisten, als er den ersten Cheftrainerposten seiner Karriere übernimmt - ausgerechnet bei seinem Heimatverein 1. FC Lok Leipzig. Hier neben ihm: Assistent Roland Vrabec.
Seinen ersten Cheftrainer-Posten übernimmt Rose ausgerechnet bei seinem Heimtaverein: In der Saison 2012/2013 trainerte Rose den 1. FC Lok Leipzig. Neben ihm: Co-Trainer Roland Vrabec. Bildrechte: IMAGO
Trainer Marco Rose mit Mütze.
Aber ihn hält es nur ein Jahr in Leipzig. Zwar führt er seine Blau-Gelben 2012/13 zum Viertliga-Klassenerhalt, allerdings steckt dieser seinerzeit in argen finanziellen Nöten. Das Trainertalent verlässt die Messestadt ein zweites Mal und heuert - auch auf Zutun von Ralf Rangnick - in der Salzburger Nachwuchsakademie an. Bildrechte: imago/Picture Point
Marco Rose (Trainer U18 RB Salzburg)
Dort beginnt er zunächst mit der U16 und gewinnt dann 2017 mit der U19 sensationell die UEFA Youth League im Finale gegen Benfica Lissabon. Danach wird er zum Cheftrainer von RB Salzburg befördert. Bildrechte: IMAGO
Trainer Ralf Rangnick (RB Leipzig), Trainer Marco Rose (FC Salzburg).
Mit den Salzburgern machte er 2018 in der Gruppenphase der Europa League kurz Halt in Leipzig - und steht dabei dem auf den RBL-Trainerstuhl zurückgekehrten Ralf Rangnick gegenüber. Bildrechte: imago/Nordphoto
Marco Rose wirft einen Handkuss in die Menge.
Rose gewinnt beide Spiele gegen den favorisierten Bundesligisten und verteilt nach dem 3:2-Sieg in Leipzig Handküsse auf die Tribüne ... Bildrechte: imago/Karina Hessland
Marco Rose (Mainz) freut sich mit seiner Freundin Nikola Pietzsch, Handballerin beim Bundesligisten HC Leipzig, über den Aufstieg
... vermutlich in Richtung seiner Frau Nikola Pietzsch. Die ehemalige Handball-Nationalspielerin des Bundesligisten HC Leipzig arbeitet als Rechtsanwältin in Leipzig und lebt mit der gemeinsamen Tochter nach wie vor in Roses Geburtsstadt. "Es ist nicht einfach, aber wir haben uns für dieses Lebensmodell entschieden, und bisher läuft es sehr gut. Ich bin stolz auf meine Mädels, wie sie das machen", sagt Rose einmal. Bildrechte: imago/Martin Hoffmann
Spieler der Mannschaft mit Meisterschale und Pokal auf dem Rasen der Red Bull Arena, Salzburg.
In Salzburg hinterlässt Rose - hier mit dem RBL-Sommerneuzugang Hannes Wolf - große Fußstapfen. Zwei Meistertitel und eine ÖFB-Pokaltrophähe holt er mit dem österreichischen Klassenprimus. Zudem scheitert seine Mannschaft im Mai 2018 nur denkbar knapp an Olympique Marseille im Halbfinale der Europa League. Bildrechte: imago images / Eibner Europa
Hannover 96 (Rot) gegen VfB Leipzig 1:1 am 13.03.1993 im Niedersachsenstadion. VfB Leipzig Spieler Dieter Hecking.
Bei Borussia Mönchengladbach löst Marco Rose nun den erfahrenen Dieter Hecking ab. Der spielte einst - genau wie Rose - für den VfB Leipzig. Ein gutes Omen? Bildrechte: IMAGO
Marco Rose der neue Gladbacher Cheftrainer
Am Mittwoch, 29. Mai, stellte sich der Hecking-Nachfolger offiziell im Borussia-Park vor - und unterstrich direkt, was er von seiner zukünftigen Mannschaft erwartet: "Emotionalität, Gier, Aktivität, das sind die grundsätzlichen Dinge meiner Spielidee. Wir wollen sehr aktiv gegen den Ball arbeiten, viel sprinten. Wir wollen hoch die Bälle gewinnen und kurze Wege zum Tor haben. Und wenn wir selbst den Ball haben, wollen wir auch guten Fußball spielen. Nicht hoch und weit, sondern schnell und dynamisch aktiven Fußball nach vorne spielen, Kombinationsfußball. Ich weiß, das klingt alles richtig geil", betonte Rose und lachte, denn: "Es wird sicher Zeit brauchen, diese Dinge zu entwickeln. Und ich weiß, dass wir in dieser Zeit auch ein paar Ergebnisse benötigen." Viel Zeit hatte Rose nicht. Er musste schnell zurück zum Flughafen nach Leipzig. Von dort aus ging es mit der Familie nach Mallorca... Bildrechte: imago images / Jan Huebner
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