Dirk Schuster und Sascha Franz
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Fußball | 2. Bundesliga Vor Magdeburg-Spiel: Dirk Schuster muss in Kaiserslautern gehen

30. November 2023, 11:48 Uhr

Im Sommer 2022 war er der gefeierte Aufstiegsheld beim 1. FC Kaiserlautern. Anderthalb Jahre später steht der FCK im grauen Mittelfeld der Liga. Zu wenig für die Bosse, Cheftrainer Dirk Schuster muss gehen.

Vor anderthalb Jahren noch gefeiert als Aufstiegsheld muss Dirk Schuster bei Zweitligist 1. FC Kaiserlaustern seine Koffer packen. Vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg (Samstag, 20:30 Uhr im Liveticker in der SpiO-App) vermeldete der FCK die sofortige Trennung von Schuster und Co-Trainer Sascha Franz.

Schuster führte FCK in Liga zwei

"Der FCK reagiert mit der Freistellung der Trainer auf die aktuelle sportliche Lage in der Pfalz. Nach einer ergebnistechnisch nicht zufriedenstellenden Rückrunde der vergangenen Saison konnte die Mannschaft im ersten Saisondrittel zwar eine positive Serie starten, insgesamt zeigen die Tendenzen aber eine nicht zufriedenstellende Entwicklung auf, so dass sich die Verantwortlichen für diesen Schritt entschieden haben", heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Schuster und Franz übernahmen das Traineramt bei den Roten Teufeln im Mai 2022 und durch einen Erfolg in der Relegation gegen die SG Dynamo Dresden in die 2. Liga geführt. Aktuell rangiert Kaiserslautern nach 14 Spieltagen mit 18 Punkten auf dem elften Platz.

Dirk Schuster
Dirk Schuster bejubelt den Aufstieg 2022. Bildrechte: IMAGO/Eibner

Nach Informationen des "kicker" soll Michael Wimmer den 55 Jahre alten Schuster ersetzen. Demnach verhandeln die Verantwortlichen bereits mit dem früheren Interimscoach des Bundesligisten VfB Stuttgart, der derzeit bei Austria Wien unter Vertrag steht.

Zwei Klassenerhalte mit Erzgebirge Aue

Der gebürtige Karl-Marx-Städter Schuster hatte vor seiner Zeit in Kaiserslautern erfolgreich beim FC Erzgebirge Aue gearbeitet, dort zwei Mal bravourös den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft. Sein Abgang damals hatte allerdings Geschmäckle. Drei Tage der 3:8-Heimniederlage am 9. Mai 2021 gegen Paderborn hatten sich Schuster und   Franz krankgemeldet. In den letzten beiden Spielen hatte Co-Trainer Marc Hensel übernommen. Ende Mai wurde dann die Trennung von Schuster dann auch offiziell.

Dirk Schuster und Helge Leonhardt, 2019
2019 noch ein Herz und eine Seele: Dirk Schuster und Ex-Präsident Helge Leonhard Bildrechte: IMAGO / Eibner

rei/pm/sid

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 03. Dezember 2023 | 19:30 Uhr

28 Kommentare

GEWY vor 12 Wochen

Noch viel schlimmer ist das die Chemnitzer Südkurve Woche für Woche das unerträgliche FCK "brüllt". Das gehört nun wirklich schon Jahre bevor man es abgekupfert hat Kaiserslautern. Und wer will schon mit Kaiserslautern in einen Topf geworfen werden.

nilux vor 13 Wochen

Schön für dich, dass dich der FCK so interessiert.
Für den FCM ist es komplett egal, wer beim FCK auf der Bank sitzt. Es wird gespielt wie in den letzten Spielen und jeder gegnerische Trainer weiß das.

hartmut45 vor 13 Wochen

Da gibt's noch andere die Millionen, sogenannte Verbindlichkeiten haben und spielen munter weiter in der 2.Liga.
Ja so ist das im Osten müssen Vereine in die Insolvenz,und bei den gebrauchten wird alles weggelächelt.

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