Fußball | Regionalliga Kein Sieger: Spielverderber Eilenburg schockt Jena spät

Nachholer 17. Spieltag

27. Februar 2024, 21:18 Uhr

Der FC Carl Zeiss Jena hat einen erneuten Dämpfer einstecken müssen. Beim FC Eilenburg sah das Team von Trainer Bürger schon wie der Sieger aus, musste allerdings kurz vor dem Abpfiff noch den 1:1-Ausgleich hinehmen. Dabei bewies Eilenburgs Co-Trainer Ronny Meißner, der den gelbgesperrten Chefcoach Sascha Prüfer vertrat, ein glückliches Händchen.

Jena dominiert - Löder trifft

Die Gäste übernahmen von Beginn an das Kommando und setzten die Hausherren unter Druck. Die erste gute Chance verbuchten dann auch die Jenaer in der 15. Minute durch Cemal Sezer, der nach einem langen Ball FCE-Keeper Luca Bendel umspielen wollte, aber dabei zu Fall kam. Der Referee entschied aber sofort auf Ecke, was nicht jeder Jenaer verstand. Im Anschluss wurde Eilenburg mutiger und agierte auf Augenhöhe. In der Offensive blieben die Gastgeber aber blass, da die letzte Genauigkeit fehlte. In der 34. Minute schlug der FCC sehenswert zu: Nach einer Kopfballablage von Sezer setzte Elias Löder die Kugel per Direktabnahme in die Maschen. Für den Jenaer war es der 14. Treffer in dieser Saison.

Moritz Kretzer (14, Eilenburg), Lukas Lämmel / Laemmel (8, Jena)
Moritz Kretzer (14, Eilenburg) und Lukas Lämmel (8, Jena) kämpfen um den Ball Bildrechte: Picture Point

FCC im doppelten Alu-Pech - Aldawoud erlöst Eilenburg

Nach dem Wechsel agierte Eilenburg offensiver, ohne jedoch zu gefährlichen Aktionen zu kommen. Jena lauerte auf Fehler und blieb mit schnellen Gegenstößen brandgefährlich. So hatte Löder in der 53. Minute Pech, als sein Schuss aus 20 Metern an den linken Pfosten knallte. In der 76. Minute war es erneut der Jenaer, der mit einem Schuss nahe der Strafraumgrenze am glänzend parierenden Bendel scheiterte. Auch in der 87. Minute lag das 2:0 für die Gäste in der Luft, als Sezer aus vollem Lauf wiederum nur den rechten Pfosten traf. Eilenburg steckte jedoch nicht auf und kämpfte weiter. Die Bemühungen belohnte schließlich der kurz zuvor eingewechselte Ibrahim Aldawoud, der in der 89. Minute nach einem Konter aus halbrechter Position den vielumjubelten Ausgleich markierte. Zwar warf der FCC nochmals alles nach vorn, doch ein letzter Schuss von Löder in der Nachspielzeit wurde von den Eilenburgern geblockt.

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Jena-Chefcoach Henning Bürger nach dem 1:1 beim FC Eilenburg.

Di 27.02.2024 21:59Uhr 02:02 min

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Ronny Meißner, Co-Trainer vom FC Eielnburg, nach dem 1:1 gegn Carl Zeiss Jena.

Di 27.02.2024 22:31Uhr 02:05 min

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 27. Februar 2024 | 21:45 Uhr

28 Kommentare

unfassbar vor 7 Wochen

Es war wieder typisch für uns und den Verlauf der Saison. So hat man eben nur 7 Siege auf der Habenseite. Nächste Saison spielen dann nur noch A-Junioren und unterdurchschnittliche Viertligaspieler bei uns um das Zukunftskonzept konsequent durchzusetzen. Wenn ich nur daran denke, wird mir schlecht. Wir haben kein Geld und sind auch nicht in der Lage durch besseres Sponsoring mehr Kohle einzunehmen. Das ist die bittere Wahrheit. Den Ultras ist es egal in welcher Liga wir spielen. Mir nicht. Es stimmt, man geht noch hin, weil man eine DK hat und den Verein im Herzen trägt. Mehr ist es im Moment nicht mehr. Dieser Abstieg unter Kwatschniok und Förster wird uns noch Jahre schmerzen. Das 5. Jahr Regionalliga steht uns bevor und es wird nicht das letzte sein. Dieses schöne Stadion hat besseren und höherklassigen Fußball verdient. Doch dafür braucht es fähigere Leute in der Vereinsführung. Wir Fans tragen den Verein ein Leben lang im Herzen.

fossizweifor1903 vor 7 Wochen

Es kommen auch wieder bessere Zeiten und dieses ständige Ansprechen der Südkurve kannst du dir sparen. Falls du es noch nicht mitbekommen hast , dieses substanzlose Gefasel der Ultragruppierungen interessieren nur die , die dort stehen. Der großen Mehrheit geht diese Grütze ziemlich auf den Senkel und die Ultras lesen hier sowieso nicht mit.

fossizweifor1903 vor 7 Wochen

Ich darf anmerken, dass der FCC kein 66-er SED Club war !!!! Und was die Sache mit der SED angeht, da waren alle involviert, der eine mehr , der andere weniger.

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