Das Altpapier am 12. August 2020 Kritik ist keine Zensur

Ist der Begriff "Cancel Culture" vergorener Wein in auch nicht mehr allerneuesten Schläuchen? Sind in dieser Debatte noch die Grenzen zwischen vorgeblich liberaler Warn-Rhetorik und rechter Agitation zu erkennen? Was bringen uns Lisa-Eckhart-Porträts, in denen sie als "eine Art österreichische Mini-Medusa" mit "vulgär langen Fingernägeln" beschrieben wird? Ein Altpapier von René Martens.

Teasergrafik Altpapier vom 12. August 2020: Porträt Autor René Martens
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"Cancel Culture", das Revival eines alten Feindbilds

Die aktuelle Debatte um Lisa Eckhart und den "Cancel Culture"-Hype - siehe etwa Altpapier von Montag und Dienstag - können wir heute mit zahlreichen Quasi-Merksätzen ergänzen, die Margarete Stokowski für ihre Spiegel-Kolumne formuliert hat. Zum Beispiel diesen:

"(…) Die allermeisten Menschen, die als Teil der ‚Cancel Culture‘ betrachtet werden, (sind) nicht in der Lage, irgendetwas zu verbieten, sondern sie kritisieren einfach bestimmte Werke, Kunstschaffende oder Institutionen und wollen mit diesen etwa keine Geschäfte oder gemeinsame Sache machen."

Das lässt sich ja durchaus verallgemeinern, denn auch für andere Debatte ist es ja typisch, dass Leute mit relativ großem Einfluss die Macht von Leuten überhöhen, die null Einfluss haben. Stokowski schreibt weiter:

"Im aktuellen politischen Diskurs ist 'Cancel Culture' ein Name für etwas, was vorher 'diese neue politische Korrektheit' hieß oder auch mal 'Sprech- und Denkverbote' ('Denkverbote' einer der peinlichsten Begriffe, und 'Cancel Culture' ist nicht besser)."

Wie alt ist diese Ideologie: zwölf Jahre möglicherweise? 2008 jedenfalls schrieb der damals nur ein paar Konservatismus-Nerds bekannte Alexander Gauland im Tagesspiegel:

"Die zunehmenden Einschränkungen der demokratischen Debattenkultur durch alle möglichen moralischen Verbote aus dem Fundus der politischen Korrektheit höhlen den Streit aus, der das Salz in der Suppe der Demokratie ist."

Das war aber auch schon damals ein alter Hut, denn der Kampfbegriff "politische Korrektheit" kursiert seit "Anfang der neunziger Jahre" (Dell/Erdl 2012). Ein Aspekt ist bei der Kampfvokabel "Cancel Culture" jedenfalls hervorzuheben. Stokowski schreibt:

"Der Begriff (…) ist im Grunde nur ein Rebranding (Umbenennung) von 'man darf ja wohl gar nichts mehr sagen', faktisch aber gefährlicher, weil ein gewaltbereiter, mächtiger Mob fantasiert wird."

"Cancel Culture" ist demnach vergorener Wein in auch nicht mehr allerneuesten Schläuchen. Zu Stokowskis Formulierung, dass "ein gewaltbereiter, mächtiger Mob fantasiert wird" ließe sich noch ergänzen, dass in diesem Kontext der Begriff Gewaltfantasien eine, wie mir scheint, zusätzliche Bedeutung bekommt.

Was mit Stokowski jenseits des "Falls" Eckhart noch festzuhalten wäre:

"(Es) gibt (…) im deutschen Feuilleton kleine Oasen der Entschleunigung, vor allem dann, wenn Sie einfach noch mal sagen wollen, wie militant und kurz vor Hitler die Linke oder der Feminismus inzwischen ist, da findet sich immer ein Plätzchen."

Darauf hat vermutlich auch PEN-Präsidentin Regula Venske gesetzt, die in einem am Montag veröffentlichten Offenen Brief noch einmal ein paar Falschdarstellungen aufwärmte. Andrea Geier, Professorin an der Uni Trier, kritisiert Venske nun im Online-Feuilletonmagazin 54 books:

"Der Offene Brief des PEN hat mehr Gewicht als nur ein weiterer ärgerlicher Zeitungsartikel, in dem von 'Blockwartmentalität' schwadroniert wird. Kritische Debatten 'im Internet' pauschal zu einer von verschiedenen 'Formen von Zensur' zu erklären, ist ein Armutszeugnis für den PEN, eine Organisation, die aus der eigenen Arbeit für verfolgte Autor*innen den Unterschied zwischen Zensur und Kritik sehr wohl kennt."

Geier konstatiert hier "eine bewusste Dramatisierung, der jedes Mittel Recht scheint, um ein Feindbild aufrecht zu erhalten", und argumentiert ähnlich wie Stokowski:

"Dieses Feindbild heißt wahlweise 'Political Correctness' oder neuerdings, gewissermaßen als Variante, welche die Effekte einer angeblich machtvollen 'PC-Kultur' beschreibt, 'Cancel Culture'. Dieses Feindbild wird von Teilen eines sich selbst als liberal verstehenden Milieus offensichtlich dringend gebraucht, um sich der eigenen Werte zu versichern (…) (Diese) (…) verallgemeinernde Bedrohungs- und Warn-Rhetorik (…) (sei) kaum mehr von der Agitation einer Rechten unterscheidbar, die wiederum durchaus konkrete Vorstellungen von den Grenzen der Kunstfreiheit hat."

Wobei dieses Phänomen der tendenziellen Ununterscheidbarkeit zwischen (vorgeblich) "liberal" und "rechts" ja in den meisten Debatten zu beobachten ist. Geier benennt ein weiteres Problem:

"Mit Lisa Eckhart als Fall für 'Zensur' oder 'Cancel Culture' haben wir einen fantasierten Skandal, an dem sich viele öffentlichkeitswirksam abarbeiten, und der innerhalb der knappen Aufmerksamkeitsressourcen den Raum für andere Debatten wegnimmt."

Ein Eckhart-Porträt mit einem Ausflug in die griechische Mythologie

Wird das Thema Eckhart Ende der Woche "durch" sein? Beim SZ-Magazin hatten sie möglicherweise entsprechende Sorgen, weshalb für Online-Abonnenten jetzt schon ein länger geplantes Eckhart-Porträt zugänglich ist, das gedruckt erst am Freitag erscheint.

Der Autor ist Tobias Haberl, der im vergangenen Jahr mit einem Margarete-Stokowski-Porträt (€) aufgefallen ist, das in einem Altpapier unter der Überschrift "Die Überhöhung situativer Umstände" Thema war. Haberl tut, was Haberl tun muss. Er schreibt:

"Man kennt (sie) aus dem Öffentlich-Rechtlichen, wo sie längst so verlässlich auftaucht wie Jörg Pilawa: ihre ganz und gar nicht kleinkunsthafte Erscheinung, groß, bleich, ostentativ mager."

Was die Frage aufwirft, wann Haberl denn von einer "kleinkunsthaften Erscheinung" sprechen würde: Wenn ein Kabarettist oder eine Kabarettistin klein, tadellos gebräunt und korpulent ist?

Die Umstände des Interviews, das in Leipzig stattgefunden hat, beschreibt Haberl folgendermaßen:

"Man einigt sich auf das Gelände der Baumwollspinnerei: Kopfsteinpflaster, Fabriketagen, flirrende Hitze. Punkt zwölf Uhr fährt ein Wagen vor, die Beifahrertür springt auf, heraus tritt eine Mischung aus Marlene Dietrich und Marilyn Manson. Ein schwarzes Wesen auf Plateauschuhen, in hautenger Lederhose und einem Oberteil aus PVC-Platten, das spinnenartig auf einen zustakst, mit jedem Schritt größer wird, schließlich vor einem steht, eine Flasche Rotkäppchen-Sekt aus der Handtasche zieht und tatsächlich: lächelt."

Auch die griechische Mythologie muss für die Beschreibung dieses "spinnenartigen" "Wesens" herhalten: Eckhart sei "eine Art österreichische Mini-Medusa" mit "vulgär langen Fingernägeln" - was Haberl möglicherweise betont, weil die Fingernägel der Medusa weniger lang sind, aber ich weiß es nicht genau, denn meine Kenntnisse der griechischen Mythologie sind noch ausbaufähig.

Ist das Porträtjournalismus oder kann das weg? Ich will dieses Genre ja gar nicht grundsätzlich verdammen, aber das Beste, was sich über Haberls Text unter formal-handwerklichen Aspekten sagen ließe, ist, dass er aus der Zeit gefallen ist. Die Frage ist, was er beiträgt zu der seit Mai laufenden Debatte darüber, "ob Eckharts Comedy antisemitisch ist oder Antisemitismus entlarvt" (Andrea Geier in dem oben erwähnten 54books-Text). Siehe dazu dieses und dieses Altpapier und eine Spiegel-Kolumne von Samira El Ouassil ("Vor allem würde ich sagen: Hört. Den. Betroffenen. Zu").

Wann es nötig ist, den eigenen Twitter-Account Freunden zu übergeben

Die unter anderem im Altpapier vom Montag vergangener Woche thematisierten Angriffe auf die Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl, die gegenüber Autorinnen des Magazins "Panorama" Statements abgab, die der rechten Szene nicht gefielen, sind weiterhin Gegenstand aktueller Berichterstattung - weil die Angriffe im Kern zwar einem bekannten Muster folgen, sie in ihrem Ausmaß aber das Gewohnte übertreffen. Die Belltower News etwa haben Strobl interviewt. Simone Rafael fragt:

"Gab es Dinge, die Ihnen geholfen haben, und die Sie anderen Betroffenen empfehlen könnten?"

Die Strategie, die Strobl daraufhin beschreibt, klingt für den einen oder anderen Leser vielleicht überraschend:

"Mein erster Tipp wäre: Account abgeben. Als die Hassbotschaften Überhand nahmen, habe ich den Account an Freund*innen abgegeben, denen ich vertraue. Die haben für mich rechtssichere Screenshots gemacht, das Schlimmste gelöscht, geblockt. Das hat mir wahnsinnig geholfen. Das haben wir drei Tage lang so gemacht, danach war ja das Schlimmste vorbei. Ich kann das nur empfehlen, denn man braucht ja z.B. Screenshots, um rechtlich gegen Äußerungen vorgehen zu können, man will ja auch wissen, was dort passiert – aber man sollte es sich nicht persönlich alles ansehen."

Das ARD-Studio Wien nimmt den Online-Terror gegen Strobl zum Anlass für einen 16-minütigen Audio-Beitrag. Autorin Andrea Beer hat dafür mit österreichischen Experten und in Österreich lebenden Betroffenen (etwa dem früheren Spiegel-Redakteur Hasnain Kazim) gesprochen. Ein Aspekt des Beitrags: Wie unterscheiden sich die Angriffe auf Frauen von denen auf Männer? Die Journalistin Ingrid Brodnig sagt:

"Männern wird gedroht, dass sie am nächsten Baum aufgehängt werden, Frauen wird gedroht, dass sie übel vergewaltigt werden. Beides ist grässlich, ich glaube aber, dass diese sexualisierte Sprache, die Art und Weise, wie Frauen beleidigt werden eine besonders bedrohliche Komponente hat. Und mir scheint, dass diese sexualisierte Drohproblematik genutzt wird, gerade bei Frauen, um auszudrücken gerade, wenn sie etwas sagen, was nicht gewünscht ist, dann kriegt sie solche Meldungen ab."

Und eine Äußerung Bernhard Weidingers vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes gibt Autorin Beer folgendermaßen wieder:

"Auf rechter Seite würde Männern, die der politischen Gegenseite angehören, eine entsprechende Meinung zugestanden, auch wenn diese abgelehnt oder gehasst würden. Frauen hingegen werde keine Meinung zugestanden. Sie seien sozusagen nicht satisfaktionsfähig."

Kritik an Kampagnenjournalismus kann teuer werden

Ein Art Nebenstrang der Kampagne gegen "Panorama" und Strobl ist Thema eines Artikels von Markus Reuter bei netzpolitik.org. Worum geht es konkret? Der ND-Redakteur Daniel Lücking muss wegen einer Urheberrechtsverletzung auf seinem eigenen Twitter-Kanal büßen:

"(Er) hatte am 2. August einen Artikel aus der (Welt am Sonntag) abfotografiert und im Volltext über seinen Twitter-Account verbreitet. Zugleich kritisierte er in einer Serie von Tweets den Inhalt des Artikels, der sich unter anderem mit dem Fall des Social-Media-Leiters der Bundeswehr Marcel Bohnert und dessen Likes für rechtsradikale Instagram-Beiträge befasste."

Auf Lückings Kritik an dem mit allerlei Geraune und Uiuiui angereichertem WamS-Artikel (€) bin ich im bereits erwähnten Altpapier von Montag der vergangenen Woche eingegangen. 864,66 Euro kostet ihn der Spaß nun. Dass Lücking mit dem Abfotografieren des Artikels das Urheberrecht verletzt hat, ist unstrittig. Aber, so Reuter:

"Bislang verfolgen Verlage diese Art von Urheberrechtsverletzungen kaum. Das ergab eine stichprobenartige Umfrage von netzpolitik.org bei verschiedenen deutschen Verlagen. So haben beispielsweise die taz und der Spiegel-Verlag im Jahr 2020 nach eigenen Angaben keine einzige Abmahnung wegen solcher Urheberrechtsverletzungen verschickt. Beim Axel Springer Verlag beläuft sich die Zahl der Abmahnungen für Welt, Welt am Sonntag, Bild und deren Online-Produkte 'im niedrigen einstelligen Bereich', wie die Pressestelle mitteilt."

Der auch von Lücking selbst artikulierte Gedanke, dass es sich hier um eine politisch motivierte Sanktion handelt, liegt nicht fern, doch dieser Interpretation widerspricht Springer gegenüber netzpolitik.org natürlich. Ein Detail aus Lückings Kritik, die Reuter rekapituliert, lohnt es, noch einmal aufgegriffen zu werden.

"In dem Text (der WamS) heißt es zum Beispiel, dass der Social-Media-Leiter der Bundeswehr Bohnert im Beitrag des NDR 'nicht zu Wort' gekommen sei. Diese Formulierung ist keine unwahre Tatsachenbehauptung, aber irreführend, denn sie suggeriert den Leser:innen die nachweislich falsche und von rechten und rechtsradikalen Kreisen gepflegte Lesart, dass das NDR-Magazin Panorama den Bundeswehrmitarbeiter nicht mit seiner Recherche konfrontiert habe. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Panorama hatte den Social-Media-Leiter um eine Stellungnahme gebeten, doch der hatte sich gegenüber dem Polit-Magazin nicht geäußert, sondern erst nach der NDR-Veröffentlichung – in Springers Bild-Zeitung. (…) Etwa eine Woche nach dem klärenden Statement der Panorama-Redaktion hätte die Welt am Sonntag dies anders formulieren müssen, sagt Lücking."

Man kann das noch einmal herausgreifen, weil es auch ein Merkmal der Berichterstattung über den Fall Eckhart ist (in letzterem Fall betrifft es die "Gewalt", die der Kabarettistin angeblich droht, siehe den PEN-Brief): Längst widerlegte Falschbehauptungen werden permanent wiederholt oder allenfalls leicht variiert - und zwar so lange, bis jene, die die Falschdarstellungen schon zwei- bis dreimal korrigiert haben, irgendwann zu müde sind, sie noch einmal zu korrigieren.


Altpapierkorb (tödliche Fake News, politisch "tendenziöses" Boulevardfernsehen aus Berlin, Drachenlady-Klischee, "Cookie-Apokalypse")

+++ Patrick Gensing hat für den "Faktenfinder" der "Tagesschau" eine Studie des American Journal of Tropical Medicine and Hygiene ausgewertet, die sich mit den tödlichen Folgen von in sozialen Netzwerken verbreiteten "abstrusen Gerüchten über angebliche Heilmittel gegen Covid-19" befasst. "So kostete der Konsum von hochkonzentriertem Alkohol zur Desinfizierung des Körpers weltweit 800 Menschen das Leben. Mehr als 5800 landeten nach dem Verzehr von Methanol im Krankenhaus, 60 erblindeten."

+++ Einen boulevardeskes Stück Kampagnenfernsehen, das am vergangenen Donnerstag im vom RBB verantworteten ARD-Magazin "Kontraste" kritisiert Marie Frank im ND. Der tendenziöse Beitrag klinge, "als herrschten im Friedrichshainer Nordkiez mittlerweile bürgerkriegsähnliche Zustände", schreibt Frank. Ich habe den "Kontraste"-Beitrag auch gesehen und kann mir vorstellen, dass die Autoren gute Chancen auf den Gerhard-Löwenthal-Preis haben.

+++ In ihrer jetzt.de-Kolumne "The Female Gaze" kritisiert Nhi Le die medialen Darstellungen ostasiatischer Frauen. "(A)siatische, speziell südost- und ostasiatische Frauen werden durch den weißen männlichen Blick in der westlichen Medienwelt fast ausschließlich hypersexuell dargestellt. Frauen kommen entweder als verwegene Drachenladys oder zarte Lotusblumen daher (…) Die westliche Darstellung ostasiatischer Frauen basiert auf jahrhundertealten sexistischen und rassistischen Narrativen, die sich durch Kolonialismus, Kriege und Migration entwickelt haben. Das Bild dieser Frauen ist geprägt durch den Blick des weißen Mannes, der die 'Exotische' nur in Relation zu sich und seinen eigenen (sexuellen) Bedürfnissen sieht. Es zieht sich durch Opern, über Romane bis hin zu Comics, Filmen und Serien durch alle medialen Darstellungsformen und ist bis heute gesamtgesellschaftlich präsent."

+++ Unter der Spitzmarke "Die Cookie-Apokalypse" steht bei Übermedien ein Text von Torsten Kleinz zu einer bahnbrechenden Entscheidung des Bundesgerichtshofs. Kleinz schreibt: "Die so genannte Cookie-Einwilligung-II-Entscheidung vom 28. Mai 2020 bereitet der Verlagsbranche großes Kopfzerbrechen … (Die Richter) legten nach Jahren juristischer Unklarheit (…) fest, welche Voraussetzungen Anbieter erfüllen müssen, um Cookies auf den Rechnern der Nutzer zu speichern. Mehr noch: Die Richter erklärten im Vorbeigehen einen deutschen Sonderweg im Datenschutz für irrelevant. Auf dem Spiel stehen die Umsätze aus der Online-Werbung."

+++ Dass der britische Premierminister Boris Johnson plant, den ihm wohlgesonnenen Medienmogul und Oligarchensohn Evgeny Lebedev zum Ritter schlagen zu lassen und ihm damit einen Sitz im britischen Oberhaus und also auch Einfluss auf die Gesetzgebung zu verschaffen - darüber kolumniert Steffen Grimberg in der taz.

+++ Mal wieder eine Prognose in Sachen Print-Sterben gefällig? Mark Thompson, der scheidende Vorstandsvorsitzende der New York Times, sagt gegenüber Nieman Lab: "I believe the Times will definitely be printed for another 10 years and quite possibly another 15 years — maybe even slightly more than that. I would be very surprised if it’s printed in 20 years time.”

Neues Altpapier gibt es wieder am Donnerstag.

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