10,5 Prozent Inflation bleibt auf hohem Niveau konstant

In Sachsen-Anhalt sind Verbraucherprodukte weiterhin deutlich teurer als im vergangenen Jahr. Im November 2022 liegt die Inflationsrate bei 10,5 Prozent. Besonders Energie, Speiseöle und -fette sowie Milchprodukte sind deutlich teurer als im November vergangenen Jahres.

Eine Einkaufskiste mit Lebensmitteln steht auf einem Küchentisch
Speiseöle und -fette sind deutlich teurer geworden. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Die Verbraucherpreise in Sachsen-Anhalt sind weiterhin auf einem hohen Niveau. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes liegt die Inflationsrate im November dieses Jahres bei 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.Im Vergleich zu den vergangenen Monaten ist die Inflationsrate demnach nicht weiter angestiegen.

Im September hatte die Inflationsrate noch bei einem Rekordwert von 10,7 Prozent gelegen. Im Oktober waren Verbraucherprodukte und Dienstleistungen ebenfalls 10,5 Prozent teurer als im Vorjahreszeitraum.

Energie und Lebensmittel deutlich teurer

Am deutlichsten sind die Preise für Haushaltsenergie gestiegen, nämlich um 49,2 Prozent. Auch Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sind viel teurer geworden: Im November sind die Preise um 22 Prozent höher als vor einem Jahr. Besonders teuer wurden in dieser Kategorie Molkereiprodukte und Eier mit einer Inflationsrate von 38,8 Prozent und Speiseöle und -fette mit einem Anstieg von 46,9 Prozent.

Nur in der Kategorie Post und Telekommunikation sind die Preise gesunken, um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert.

Was wurde wie viel teurer im Vergleich zum Vorjahr?

  • Verkehr: +11,1 Prozent
  • Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen: +11,0 Prozent
  • Alkoholische Getränke: +7,1 Prozent
  • Möbel, Leuchten, Geräte, Haushaltszubehör: +1,1 Prozent
  • Veterinär- u. a. Dienstleistungen für Haustiere: +11,5 Prozent
  • Fernwärme als Energieträger: +5,3 Prozent

Pauschalreisen im November günstiger als im Oktober

Auch im Vergleich zum Vormonat haben sich die Preise verändert: Insgesamt sind die Verbraucherpreise von Oktober und November um 0,3 Prozent gesunken. Deutlich günstiger als im Oktober sind im November Pauschalreisen, nämlich 25,3 Prozent. Deutlich gestiegen waren um 4,9 Prozent vom Oktober auf November noch die Preise für Molkereiprodukte und Eier.

dpa,MDR (Julia Heundorf)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 29. November 2022 | 11:00 Uhr

4 Kommentare

Steffen 1978 vor 9 Wochen

Die exorbitant gestiegen Verbraucherpreise haben wir alleinig dem deutschen Wirtschaftsministerium unter Führung des Herrn Habeck zu verdanken gefolgt von dem Politikversagen der Bundesregierung Diplomatie löst Konflikte nicht Waffenlieferungen

hilflos vor 9 Wochen

Leute kauft werthaltige Dinge, denn die €- Guthaben werden von den Regierungen der EU, insbesondere von der Ampel platt gemacht. Wer es nicht glaubt darf gern rechnen

hilflos vor 9 Wochen

Haushaltsenergie ist um ca 48%gestiegen, na Anfang Januar gibt es da noch heftig einen drauf.
Nun ich bin der Meinung, dass es die Ampel, insbesondere Scholz als Kanzler mit "Richtlinienkompetenz" oder Lindner als Finanzminister reißen werden. Die Ampel ist angetreten Deutschland zu ruinieren und wer nicht mitmachen möchte wird als Rechtsradikaler diffamiert.
Vielleicht schauen die mal in die Vergangenheit, was nach Inflation und Wirtschaftskrise kam. Dabei ist es unerheblich welche Farbe der Faschismus hat oder auf welcher Seite im Bundestag die sitzen

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