SPD, AfD oder Linke Diese Abgeordneten verlassen den Landtag

Landtagswahlen bedeuten immer auch einen Umbruch. Die Übersicht zeigt, wer es nicht mehr in den Magdeburger Landtag geschafft hat.

Kristin Heiß, Fraktionsmitglied der Linken im Landtag von Sachsen-Anhalt.
Kristin Heiß, Die Linke. Die Finanzpolitikerin war in Wahlkreis 08 Wolmirstedt zur Wiederwahl angetreten. Gegen den CDU-Kandidaten Holger Stahlknecht hatte Heiß aber keine Chance, holte 11 Prozent der Erststimmen (Stahlknecht: 40,4 Prozent).

Weil Kristin Heiß – 2016 als eine der jüngsten Abgeordneten erstmals ins Parlament eingezogen – zudem nur auf Platz 15 der Linken-Landesliste gewählt wurde, bleibt ihr der Einzug in den neuen Landtag verwehrt.
Bildrechte: Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt
Kristin Heiß, Fraktionsmitglied der Linken im Landtag von Sachsen-Anhalt.
Kristin Heiß, Die Linke. Die Finanzpolitikerin war in Wahlkreis 08 Wolmirstedt zur Wiederwahl angetreten. Gegen den CDU-Kandidaten Holger Stahlknecht hatte Heiß aber keine Chance, holte 11 Prozent der Erststimmen (Stahlknecht: 40,4 Prozent).

Weil Kristin Heiß – 2016 als eine der jüngsten Abgeordneten erstmals ins Parlament eingezogen – zudem nur auf Platz 15 der Linken-Landesliste gewählt wurde, bleibt ihr der Einzug in den neuen Landtag verwehrt.
Bildrechte: Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt
Katja Bahlmann, Die Linke, Sachsen Anhalt
Katja Bahlmann, Die Linke. Stand auf Platz 19 der Linken-Landesliste und hat es somit auch nicht ins Parlament geschafft. Bahlmann, Direktkandidatin im Wahlkreis 41 Zeitz, musste sich dort CDU und AfD geschlagen geben. Die Abgeordnete holte 14 Prozent und damit mehr als zehn Prozentpunkte weniger als ihre Konkurrenz. In der letzten Legislaturperiode war Bahlmann für den Abgeordneten Matthias Höhn nachgerückt. Bildrechte: imago/Christian Schroedter
Doreen Hildebrandt, Die Linke, Sachsen Anhalt
Doreen Hildebrandt, Die Linke. Die stellvertretende Landesvorsitzende der Linken in Sachsen-Anhalt hatte in Wahlkreis 09 Oschersleben-Wanzleben für ein Direktmandat kandidiert. Kam dort aber weder an SPD, AfD oder Wahlkreisgewinner CDU vorbei. Bildrechte: imago/Christian Schroedter
Holger Hövelmann
Holger Hövelmann, SPD. Hatte im Wahlkreis Dessau-Roßlau-Wittenberg um das Direktmandat geworben, blieb mit 12,1 Prozent aber deutlich hinter AfD und vor allem CDU (35,6 Prozent) zurück. Hövelmann, früher Innenminister von Sachsen-Anhalt, hat aber durchaus noch Chancen, es ins Parlament zu schaffen. Auf der SPD-Landesliste steht er auf Platz 10. Rückt eines der aktuellen Fraktionsmitglieder in eine neue Landesregierung auf, wäre Hövelmann erster Nachrücker der SPD. Bildrechte: imago/Reiner Zensen
Andreas Steppuhn
Andreas Steppuhn, SPD. Geringere Erfolgschancen als Fraktionskollege Hövelmann hat SPD-Mann Andreas Steppuhn. In seinem Wahlkreis in Quedlinburg landete er hinter CDU, AfD und Linken an vierter Stelle (10,6 Prozent). Steppuhn, der Landeschef der Tafeln in Sachsen-Anhalt ist, saß mit mehreren längeren Unterbrechungen seit 1994 im Landtag. Bildrechte: dpa
Lydia Funke
Lydia Funke, AfD. War nach der Wahl vor fünf Jahren eine der Neuankömmlinge im Magdeburger Landtag. Funke war seinerzeit über die AfD-Landesliste ins Parlament eingezogen. Den Wiedereinzug verpasste sie, obwohl sie in ihrem Wahlkreis 42 Naumburg fast ein Viertel der Stimmen holte. CDU-Mann Daniel Sturm kam aber auf mehr als 40 Prozent der Stimmen. Bildrechte: dpa
André Poggenburg im Landtag
André Poggenburg, parteilos. Der frühere Spitzenmann der AfD in Sachsen-Anhalt hatte im Januar noch den Versuch gewagt, auf die AfD-Landesliste zu gelangen. Nachdem er scheiterte, war schnell klar, dass seine Zeit als Landtagsabgeordneter zu Ende gehen würde. Poggenburg trat in keinem Wahlkreis an. Bildrechte: imago/Christian Schroedter
Alle (7) Bilder anzeigen

Mehr zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt