Hoher Krankenstand Harzer Schmalspurbahnen: Zugausfälle am Wochenende
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14. Oktober 2022, 02:21 Uhr
Harztouristen müssen sich am Wochenende beeilen, wenn sie mit der Brockenbahn auf den Gipfel wollen. Denn zahlreiche Züge der Harzer Schmalspurbahnen fallen am Freitag und Sonntag aus. Das betrifft vor allem Verbindungen am Nachmittag der beiden Tage.
Bei den Harzer Schmalspurbahnen (HSB) wird es am Freitag und Sonntag zu Zugausfällen kommen. Neben der Harzquerbahn zwischen Wernigerode und der Eisfelder Talmühle ist insbesondere der Zugverkehr der Brockenbahn betroffen. Als Grund nannte das Unternehmen einen erhöhten Krankenstand.
Brockenbahn fährt nur bis frühen Nachmittag
Sowohl am Freitag als auch am Sonntag fährt die letzte Brockenbahn 12:46 Uhr ab Drei Annen Hohne Richtung Gipfel. Die letzte Talfahrt nach Wernigerode startet 13:59 Uhr auf dem Brocken. Insofern wird der Zugverkehr auf den Brocken und zurück an diesen beiden Tagen nachmittags eingestellt.
Am Samstag soll es laut HSB-Sprecher Dirk Bahnsen keine Zugausfälle geben. Nach aktuellem Stand soll ab Montag alles wieder nach Fahrplan rollen.
Kulanzregelung für nicht genutzte Fahrscheine
Die Zugausfälle resultierten aus erhöhtem Krankenstand im Stellwerksbereich, der für Sicherheit und die Überwachung von Signalen verantwortlich sei. Weil die Besetzung der notwendigen Zugleiter-Schichten nicht gewährleistet werden konnte, so Bahnsen, habe sich die HSB für die kurzfristigen Zugstreichungen entscheiden müssen.
Die mit den Zugausfällen einhergehenden Umsatzeinbrüche konnte der HSB-Sprecher zunächst nicht beziffern. Bahnsen machte aber im Gespräch mit MDR SACHSEN-ANHALT deutlich, wer bereits online Fahrkarten gekauft habe und diese durch die Zugausfälle nicht nutzen könne, möge sich mit den Harzer Schmalspurbahnen in Verbindung setzen.
MDR (Swen Wudtke, Oliver Leiste)
Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 13. Oktober 2022 | 21:00 Uhr
hilflos am 14.10.2022
Vor ein paar Jahren habe ich den "Service" der hsb bei - 7°C in Benneckenstein erleben dürfen. Zug kam nicht, telefonische Auskunft war nicht zu erreichen und das Bahnhofsgebäude (Wartesaal) war verschlossen. Die Oma (83) hat es überlebt, denn nach ca. 2h kam ein Zug Richtung Nordhausen. Man konnte ja nicht mal in einen der relativ naheliegenden Läden gehen..
Die nachträgliche Beschwerde blieb unberücksichtigt. Somit bin ich kein Kunde mehr. Wen interessiert dieser Verein?