Weniger Aufträge Maja-Möbelwerk streicht in Wittichenau fast 200 Stellen

15. Januar 2023, 13:13 Uhr

Das Maja-Möbelwerk entlässt fast 200 seiner 750 Beschäftigten. Als Grund gibt das Unternehmen einen Auftragsrückgang an. Deshalb würden weniger Möbel produziert. Mit dem Stellenabbau soll der Standort langfristrig gesichert werden.

Das Maja-Möbelwerk in Wittichenau bekommt weniger Aufträge. Deshalb müssen von den derzeit 750 Beschäftigten fast 200 gehen. Das teilte das Unternehmen MDR SACHSEN mit und bestätigte damit einen Bericht der Sächsischen Zeitung. Man müsse vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Situation und der anhaltenden Konsumzurückhaltung die Produktionskapazitäten anpassen, heißt es in der Mitteilung.

Sozialplan und Interessenausgleich vereinbart

Infolgedessen würden 155 Stellen wegfallen, für 43 Stellen gebe es lediglich einen vorübergehenden Beschäftigungsbedarf. Mit den Maßnahmen wolle man den Standort langfristig sichern. Nach Unternehmensangaben haben Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaftsvertreter einen Sozialplan und einen Interessenausgleich vereinbart.

Das Maja-Möbelwerk in Wittichenau produziert unter anderem Leichtbau-Möbel für den schwedischen Ikea-Konzern und zählt zu den größten Arbeitgebern der Region. Ein großer Teil der Belegschaft kommt aus Polen.

MDR (vis)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen | 16. Januar 2023 | 05:30 Uhr

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