Feuerwehr Storch stürzt in 45 Meter hohen Schornstein in Limbach-Oberfrohna

25. April 2024, 16:45 Uhr

In Limbach-Oberfrohna ist die Freiwillige Feuerwehr am Mittwoch zu einem ungewöhnlichen Rettungseinsatz gerufen worden. Ein Storch hatte mit einem Rivalen um eine Storchendame gekämpft und war dabei in einen Fabrikschornstein gefallen. Anwohner hatten daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Da das Tier sich allein nicht mehr befreien konnte, eilte sie ihm zur Hilfe.

"Glücklicherweise gibt es einen Revisionsschacht, durch den man von unten reinkommt", so der stellvertretende Gemeindewehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr von Limbach-Oberfrohna, Sebastian Meyer. Allerdings sei dieser zum Teil zugemauert gewesen. Nach einer Prüfung der Standfestigkeit des Schornsteins habe sich die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Tierpark dort "hineingegraben".

Ein Storch wird von Einsatzkräften der Feuerwehr gerettet.
Durch diesen Schacht konnte sich die Feuerwehr für den Rettungseinsatz in den Schornstein graben. Bildrechte: Freiwillige Feuerwehr Limbach-Oberfrohna

Rettung des wehrhaften Storchs

"Der Storch hat sich nach Kräften gewehrt und den Feuerwehrmann, der zuerst versucht hat ihn zu greifen, angegriffen und nach Kräften gepickt", erzählt Meyer weiter vom ungewöhnlichen Einsatz. Zum Glück habe das Personal des Tierparks genau gewusst, wie das Tier gegriffen werden musste, um es dann aus dem Schornstein herauszuholen.

Ein Storch wird von Einsatzkräften der Feuerwehr gerettet.
Nachdem ein Storch in einen Fabrikschornstein gestürzt war, konnte ihn die Freiwillige Feuerwehr Limbach-Oberfrohna befreien. Bildrechte: Freiwillige Feuerwehr Limbach-Oberfrohna

Rückkehr auf den Schornstein

Nach einer Untersuchung wurde der Storch den Angaben nach unversehrt im Landschaftsschutzgebiet freigelassen. "Nach unbestätigten Aussagen hieß es, dass der Storch einige Stunden später wohl wieder auf dem Schornstein saß und um die Gunst seiner Dame gebuhlt hat", so Meyer. Er hoffe, dass der Storch nicht noch einmal abstürze. "Aber sollte es so sein: Der Schacht ist noch nicht komplett verschlossen und die Rettungsmaßnahmen sollten sich daher verkürzen."

MDR (ali)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz | 25. April 2024 | 18:30 Uhr

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