Dresden Genehmigung für Ausbau der Königsbrücker Straße in der Neustadt erteilt

17. Mai 2024, 12:15 Uhr

Am Ausbau der Königsbrücker Straße in Dresden scheiden sich die Geister. Die einen wollen eine stauresistentere breite Straße, die anderen den Erhalt von Grünflächen. Nun ist eine Entscheidung getroffen worden.

Eine Straßenbahn fährt über die Königsbrücker Straße in Dresden.
Die Königsbrücker Straße soll voraussichtlich 2026 saniert und ausgebaut werden. Bildrechte: Stephan Witschas

Der Ausbau der Königsbrücker Straße in der Dresdner Neustadt ist genehmigt. Die sächsische Landesdirektion hat nach eigenen Angaben den Planfeststellungsbeschluss erteilt. Vorgesehen ist demnach, zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee die Straße auszubauen, Radfahrstreifen zu schaffen und die Gehwege unter anderem mit abgesenkten Bordsteinen barrierefrei zu gestalten.

Außerdem sollen die Straßenbahngleise erneuert werden, damit auch die größeren Stadtbahnwagen auf der Königsbrücker Straße verkehren können. Dazu sind barrierefreie Haltestellen mit Fahrgastinformationssystemen vorgesehen. Im Zuge der Bauarbeiten sollen außerdem die unterirdischen Versorgungsleitungen erneuert werden.

Hunderte Einwendungen von Anwohnern

Der Ausbau der Königsbrücker war ein jahrelanger Zankapfel. Bei den Planungen mussten laut Landesdirektion mehr als 400 Einwendungen von Anwohnern berücksichtigt werden. Darunter befand sich auch eine größere Einwendung mit rund 5.000 Unterschriften.

Aufgrund der Kritik überarbeitete die Stadt Dresden ihre Planung. So sei unter anderem die Führung des Radverkehrs optimiert worden und eine Flatterulme an der Königsbrücker Straße 49 könne erhalten bleiben, so die Landesdirektion. Baubeginn soll voraussichtlich 2026 sein.

MDR (ama)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden | 17. Mai 2024 | 12:30 Uhr

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