Phishing Betrug mit TAN: Dresdnerin um 100.000 Euro gebracht

11. Februar 2024, 17:16 Uhr

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Eine 49 Jahre alte Dresdnerin ist durch Telefonbetüger um 100.000 Euro gebracht worden. Wie die Polizei mitteilte, schickten die Täter ihrem Opfer eine Nachricht auf ihr Handy und schrieben, dass ein TAN-Zertifikat für ihr Online-Banking abgelaufen wäre. Sie sollte laut der Nachricht über einen mitgeschickten Link ihre Bank-Zugangsdaten eingeben. Mit diesen Daten buchten die unbekannten Betrüger dann rund 100.000 Euro von dem Konto der Betroffenen ab.

Symbolbild Telefonbetrüger
Die Polizei Dresden teilte am Sonntag mit, dass eine 49-jährige Frau aus der Landeshauptstadt um rund 100.000 Euro betrogen wurde. (Symbolbild) Bildrechte: imago/Pressedienst Nord

Die Polizei gibt Tipps zum Schutz

Die Polizeidirektion Dresden rät aufgrund dieses Vorfalls zu Vorsicht. Ein Polizeisprecher sagte MDR SACHSEN, dass Skepsis bei solchen Nachrichten angebracht ist. Wenn einem etwas komisch vorkomme, kann sich jeder bei der Polizei melden. Zusammengefasst schreibt die Polizei Dresden:

  1. Seien Sie misstrauisch, wenn Sie derartige Nachrichten von unbekannten Nummern bekommen!
  2. Geben Sie am Telefon oder online keine persönlichen Kontodaten oder TAN-Nummern preis!
  3. Überweisen Sie kein Geld an unbekannte Konten!
  4. Halten Sie im Zweifelsfall Rücksprache mit Angehörigen und Vertrauenspersonen oder wenden Sie sich an die Polizei!

MDR (lev)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 11. Februar 2024 | 15:00 Uhr

4 Kommentare

Kurzkommentator vor 2 Wochen

Abgesehen davon, dass die Aktion natürlich verbrecherisch ist
(man muss ja heutzutage immer dazusagen wie man es nicht meint):
Wer hat denn 100.000€ auf dem Giro-Konto rumliegen?
Einigen ist echt nicht zu helfen .....

Atze Ton vor 2 Wochen

100 T€ - ich würde sagen - sie hat ihr Lehrgeld bezahlt.

Tal der Ahnungslosen.

golem vor 2 Wochen

Überall wird gewarnt!
TAN nicht am Telefon preisgeben!
Solchen Leuten ist nicht zu helfen.

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