Tierquälerei Saalfeld: Tierschützer befreien 18 misshandelte Hunde

Ehrenamtliche Tierschützer haben in Saalfeld einen Fall von schwerer Tieresmisshandlung aufgedeckt. Nach Angaben der Tierschützer hatte eine Frau 24 Hunde in zwei Räumen eines Hauses gehalten und weder für frisches Wasser noch für die nötige Hygiene gesorgt.

Die Hunde sind allesamt in schlechter Verfassung, bei drei Tieren wissen die Tierschützer nicht, ob sie überleben werden. Für einen Hund kam jede Hilfe zu spät. Er musste bereits wegen schwerer Verletzungen und Madenbefall eingeschläfert werden.

Ein misshandelter Hund liegt auf einem Behandlungstisch.
Einer der Hunde, die von den Tierschützern gerettet werden konnten. Bildrechte: MDR/Uwe Kelm

Hunde zu sechst in Babylaufgitter eingesperrt

Nach mehreren anonymen Hinweisen hatten die Tierschützer am Wochenende Zugang zu dem Wohnhaus erhalten, in dem die Tiere gehalten wurden. Die Tierschützer wurden nach eigenen Angaben von einem starken Geruch nach Kot und Urin empfangen. Sie fanden die Hunde teilweise in Sechsergruppen in Babylaufgittern vor, andere Hunde befanden sich in einzelnen Boxen. Eine kleine Hündin lag teilnahmslos unter einem Tisch.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jni

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 17. Mai 2021 | 12:30 Uhr

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