Gedenken an Ermordung der Sozialistin Rosa Luxemburg Katja Kipping: "Rosa Luxemburg ist kein Heldenbild in Granit gehauen"

Rosa Luxemburg: zu DDR-Zeiten gab es in jeder Stadt Straßen, Plätze und Schulen, die ihren Namen trugen. sogar eine Sonderbriefmarke wurde für sie gedruckt. Vor 100 Jahren, am 15. Januar 1919, wurde Rozalia Luksenburg, wie sie mit Geburtsnamen hieß, von politischen Gegnern ermordet und in den Berliner Landwehrkanal geworfen. Daran erinnert die Dresdnerin und Linkspartei-Vorsitzende Katja Kipping im Gespräch mit MDR SACHSEN.

Rosa Luxemburg spricht und Klara Zetkin sitzt mit den Portraits von Marx und Lassalle bei einem sozialistischen Treffen in Stuttgart. 1900
Rosa Luxemburg spricht auf einer Versammlung um 1900 in Stuttgart. Bildrechte: IMAGO

Die Linkspartei-Vorsitzende Katja Kipping hat als Jugendliche Briefe aus dem Gefängnis gelesen, die Rosa Luxemburg einst an ihre Freundinnen geschrieben hatte. "Das hat mich sehr berührt, mit wieviel menschlicher Wärme sie spricht und wieviel Anteil sie am Leben ihrer Freunde nimmt", sagt sie im Gespräch mit MDR-SACHSEN. Kipping über überraschend warmherzige Facetten der unermüdlichen Autorin und Politikerin Luxemburg, die zu DDR-Zeiten als Heldin überhöht wurde:

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.01.2019 | 07:14 Uhr

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