Maximilian Pronichev (Erfurt)
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Fußball | Regionalliga Rot-Weiß Erfurt: Neuzugang Pronichev schon wieder weg

30. November 2023, 13:54 Uhr

Im Sommer erst geholt und nun schon wieder auf dem Abflug. Erfurt hat Offensivmann Pronichev die Freigabe erteilt. In seiner zwölften Karrierestation machte der Ex-Cottbuser 17 Spiele für RWE.

Nach 17 Spielen für Rot-Weiß Erfurt wird Offensivspieler Maximilian Pronichev die Thüringer wieder verlassen. Wie der Verein am Donnerstag (30.11.2023) mitteilte, ist der 26-Jährige "ab sofort nicht mehr Teil des Trainings- und Spielbetriebs". Der Mittelfeldspieler erhalte die Wechselfreigabe, er dürfe sich "noch im Winter nach einem neuen Arbeitgeber umschauen".

Kam aus Österreich

Pronichev kam erst im Sommer und nach einem Jahr beim SV Horn in der zweiten österreichischen Liga zu RWE. Zuvor spielte der einstige russische Nachwuchs-Nationalspieler unter anderem bei Energie Cottbus, den Halleschen FC oder Nachwuchsteams von Hertha BSC oder Schalke 04. Vor Rot-Weiß Erfurt stand der gebürtige Berliner in elf Stationen unter Vertrag.

Beste Saison in Cottbus

In Erfurt war Pronichev Stammspieler in der Offensive, stand in 19 Spielen der bisherigen Saison 17 Mal auf dem Platz und dabei zwölfmal in der Startelf. Dabei traf er in der Liga einmal und bereitete fünf Treffer vor. Seine sportlich erfolgreichste Zeit hatte Pronichev in der Saison 2021/2022 bei Energie Cottbus. In 40 Spielen für die Lausitzer erzielte er 16 Tore und bereite zwölf weitere Tore vor.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 25. November 2023 | 16:00 Uhr

17 Kommentare

AufmerksamerBeobachter vor 12 Wochen

Schulden machen zwingend erforderlich?

Zumindest kann das Dilemma 'Fans im Stadion' trotz RL nicht aufgelöst werden. Stabil 5-6.000 mûssten es wohl sein, dazu billigste Mietkonzepte eines teuren Stadions; Dann kann man soviel in den Kader stecken, daß man oben angreifen/drüber nachdenken kann.

Das hat sich aus der Dritten Liga nach unten verschoben. Jahrelang war es Auerbach, Fürstenwalde, Halberstadt oder Rathenow möglich, mit ausgeglichenem Etat in der RL zu spielen, das scheint vorbei. Der Druck kommt durch die Verls/Erlversbergs/Saarbrücken/Mannheim/Lübeck/Essen etc, die alle soviel Geld mobilisieren können, das er Drittligaverbleib kein Thema ist. Es gab ja 15/16 noch teilweise 6 oder 7 ostdt Drittligisten und die Ostmannschaften stiegen zuverlässig in Relegationen auf - das ist auch vorbei.

erfurt66 vor 12 Wochen

Habe niemanden erklärt wie es geht du Oberschlauer spielst dich hier doch ständig als Experte auf mit deinem Insiderwissen nur keiner weiß woher du das hast.Keine deiner Behauptungen und wilden Theorien konntest du bis jetzt fundiert belegen.Denk mal drüber nach bevor du andere Leute kritisiert.Aber eigentlich ist mir dein Geschwafel mittlerweile egal.

Lok vor 12 Wochen

@AB
Warte doch mal das Saisonende ab und ziehe dann Bilanz.
Ich stimme Dir allerdings zu, was die allgemeinen Aussichten der Ostclubs betrifft. Grundsätzlich kommen die nächsten 20 Jahre neben einigen Berliner Vereinen auch Cottbus, Erfurt, Jena, Chemnitz und Zwickau für den Aufstieg in die 3. Liga in Frage. Durch das Rotationsprinzip der Relegation gäbe es in dieser Zeit rund sieben direkte Aufstiegsmöglichkeiten. Wenn man davon ausgeht, dass sich die jeweiligen Aufsteiger nicht allesamt in Liga 3 behaupten werden, es da also auch wieder Absteiger gibt, sind die Aussichten wirklich nicht rosig.
Eigentlich schade.

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