Nach Insolvenz Hoffnung für Süßwarenhersteller Bodeta

Für den Süßwarenhersteller Bodeta in Oschersleben in der Börde gibt es Hoffnung. Wie das Unternehmen mitteilte, laufen bereits Vertragsverhandlungen mit Investoren. Das Amtsgericht Magdeburg habe Bodeta erlaubt, die Geschäfte ohne Insolvenzverwalter zu führen. Die Stabilisierung der Situation läge nicht zuletzt am Beistand der Kunden. Bodeta hatte Ende September wegen gestiegener Energie- und Rohstoffkosten einen Insolvenzantrag gestellt.

Himbeer-Früchtebonbons
Bildrechte: IMAGO / Eckehard Schulz

Für den insolventen Süßwarenhersteller Bodeta aus Oschersleben im Landkreis Börde gibt es Hoffnung. Wie das Unternehmen mitteilte, laufen Vertragsverhandlungen mit Investoren. Außerdem habe das zuständige Amtsgericht erlaubt, dass der Betrieb ohne Insolvenzverwalter weitergeführt werden kann. Die Produktion laufe normal, teilweise auch im Drei-Schicht-Betrieb. Die rund 100 Mitarbeiter würden weiterbeschäftigt.

Bodeta gab an, die Stabilisierung der Lage läge nicht zuletzt am Beistand der Kunden. Diese hätten den Sanierungsprozess und auch die erhöhten Preise von Anfang an mitgetragen. Bodeta habe im Verlaufe des Eigenverwaltungsverfahrens keinen Kunden verloren. Bis im Investorenprozess eine Entscheidung gefallen sei, werde allerdings noch einige Zeit vergehen.

Insolvenz wegen gestiegener Preise

Bodeta hatte Ende September erklärt, wegen gestiegener Energie- und Rohstoffkosten in eine Schieflage gekommen zu sein und Insolvenzantrag gestellt. Bodeta ist spezialisiert auf die Herstellung von Bonbons und Dragees und vor allem für grün verpackte Eukalyptus-Menthol Bonbons bekannt. Das Traditionsunternehmen existiert seit 130 Jahren.

MDR (Jörg Wunram, Dagmar Borchert, Leonard Schubert)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 02. Dezember 2022 | 13:00 Uhr

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