28.06.2019 | 13:55 Uhr Bewährungsstrafen nach Anschlag auf "Spreehotel" in Bautzen

Im Prozess um den Brandanschlag auf die ehemalige Flüchtlingsunterkunft "Spreehotel" in Bautzen ist das Urteil gefallen. Nach drei Prozess-Tagen haben die Richter am Landgericht Bautzen die  jungen Männer vom Vorwurf der versuchten Brandstiftung freigesprochen. Verurteilt wurden sie dennoch: wegen Störung der öffentlichen Ordnung. Dafür bekamen sie zwei Jahre auf Bewährung.

Angeklagte sollen angestiftet worden sein

Zum Prozessauftakt hatten die drei jungen Männer zugegeben, im Dezember 2016 mehrere Molotowcocktails auf das Gelände des Spreehotels geworfen zu haben. Schaden war nicht entstanden, die angezündeten und mit Benzin gefüllten Flaschen waren ausgegangen. Nach ihren Angaben sollen sie zu dem Anschlag auf das Asylbewerberheim angestiftet worden sein. Der Eigentümer eines Gebäudes, in das sie zuvor eingebrochen waren, habe sie bedroht und vor die Wahl gestellt: Entweder sie bezahlen den Schaden oder zünden ein Asylbewerberheim an.

Quelle: MDR/sth

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 28.06.2019 | 14:00 Uhr in den Nachrichten.

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