Bürgermeisterwahl AfD-Kandidat legt Einspruch gegen OB-Wahl in Zittau ein

Markt Zittau
Gegen die Oberbürgermeisterwahl ist Zittau ist Einspruch eingelegt worden. Bildrechte: Viola Simank/MDR

Gegen die Oberbürgermeisterwahl in Zittau am 12. Juni ist vom Gegenkandidaten Jörg Domsgen (AfD) Einspruch eingelegt worden. Darüber informierte das Rechts- und Kommunalamt des Landkreises Görlitz. Wie Kommunalamtsleiter Karl Ilg ausführte, ist der Einsprechende der Meinung, dass durch seine Abwahl als stellvertretender Bürgermeister das Wahlergebnis beeinflusst wurde.

Jörg Domsgen (AfD)
Jörg Domsgen (AfD) fühlte sich bei der Wahl benachteiligt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der Einsprechende ist der Meinung, dass durch die vorhergehende Abwahl als stellvertretender Bürgermeister die Wahl beeinflusst wurde.

Karl Ilg Kommunalamtsleiter

Domsgen war nach einem Antrag der Linken-Stadtratsfraktion Anfang Mai als ehrenamtlicher stellvertretender Oberbürgermeister abgewählt worden. Nach Ansicht der Linken zählt der AfD-Politiker zu den Hardlinern der Partei und sei bezüglich seiner Äußerungen nicht für das Amt des Zweiten Beigeordneten tragbar. Bei der OB-Wahl im Juni erhielt Domsgen 28,2 Prozent der Stimmen. Amtsinhaber Thomas Zenker war mit über 71 Prozent wiedergewählt worden.

Thomas Zenker, der Oberbürgermeister von Zittau.
Thomas Zenker (Wählergemeinschaft "Zittau kann mehr") hat die Wahl mit Abstand für sich entschieden. Bildrechte: dpa

MDR (ma)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 06. Juli 2022 | 07:30 Uhr

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