Tödlicher Unfall Unfallfahrer von Hartha in Untersuchungshaft: Mädchen gestorben

Der tödliche Unfall in der Stadt Hartha von Freitagabend endet für den Unfallverursacher vorübergehend im Gefängnis. Unter Alkohol stehend, hatte er ein Kind überfahren und tödlich verletzt.

Kerzen, Blumen, Plüschtiere bekunden die Anteilnahme von Anwohnern
Kerzen, Blumen, Plüschtiere am Unfallort in Hartha bekunden die Anteilnahme von Anwohnern am Tag nach dem tödlichen Geschehen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Der Unfallfahrer von Hartha muss in Untersuchungshaft. Das bestätigte der Pressesprecher der Polizeidirektion Chemnitz, Ingo Kutsch, auf Anfrage von MDR SACHSEN. Der 30-Jährige hatte Freitagabend in der mittelsächsischen Stadt ein sechsjähriges Kind auf dem Gehweg überfahren, das Mädchen starb.

Tödlicher Unfall in Hartha
Rettungskräfte sind am Freitagabend zu der Unfallstelle in Hartha geeilt. Der bei dem Aufprall beschädigte Unfallwagen steht noch zu einem Teil auf dem Gehweg. Für ein schwer verletztes sechsjähriges Mädchen kam jede Hilfe zu spät. Bildrechte: mdr

Haftrichter schickte Unfallfahrer nach Anhörung ins Gefängnis

Die Entscheidung hatte ein Haftrichter getroffen, dem der 30-Jährige BMW-Fahrer am Sonnabend auf Antrag der Staatsanwaltschaft vorgeführt wurde. Zunächst war der verletzte Autofahrer in eine Klinik zur Behandlung eingewiesen worden. Zu den Haftgründen konnte die Polizei am Sonnabend keine Angaben machen. Der Fahrer hatte nach dem Zusammenprall mit dem Kind zunächst die Flucht ergriffen, wie die Polizei in Chemnitz mitteilte. Der Fahrer wurde von Passanten festgehalten, bis die Polizei eintraf und ihn festnehmen konnte.

Der Unfallfahrer war am Freitagabend bei Dunkelheit in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und auf den Gehweg gerutscht. Dabei erfasste der BMW das Mädchen - mit tödlichen Folgen.

Unfallfahrer stand bei Todesfahrt unter Alkohol

Den Angaben der Polizei zufolge, befand sich das Kind auf dem Gehweg. Das Mädchen wurde bei dem Zusammenprall schwerst verletzt und verstarb noch am Unfallort. Ein Notfallseelsorger war vor Ort und betreute Unfallzeugen. Ein Atemalkoholtest ergab 1,0 Promille, wie die Polizeidirektion Chemnitz weiter mitteilte. Gegen den Fahrer werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

MDR (wim)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 01. Oktober 2022 | 19:00 Uhr

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