LOK Leipzig 2 min
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Fußball | Regionalliga Nach Blitztor von Sirch: Lok Leipzig fertigt Meuselwitz ab

Nachholer 19. Spieltag

28. Februar 2024, 22:31 Uhr

Luca Sirch sorgte für das schnellste Tor der Saison und ebnete den stark aufspielenden Leipzigern auch früh den Weg zu einem verdienten Heimsieg. Die Gäste dagegen warten seit nunmehr acht Spielen auf einen Sieg,

Der 1. FC Lok Leipzig befindet sich weiter auf dem Weg aus dem Tabellenkeller. In einem Nachholspiel setzten sich die Messestädter gegen den ZFC Meuselwitz mit 4:1 durch. Während Lok damit den zweiten Sieg in Folge feierte, geht die Negativserie der abstiegsbedrohten Gäste weiter.

Tomislav Piplica änderte die Siegelf aus dem Babelsberg-Spiel auf einer Position. Der zuletzt gesperrte Zak Paulo Piplica rückte wieder in die Startelf, dafür blieb Joe Löwe zunächst auf der Bank. Bei den Gästen gab es zwei Änderungen. Kapitän René Eckardt fehlte wegen einer Gelbsperre und Amer Kadric fehlte zunächst. Dafür standen Nils Schätzle und Andy Trübenbach von Beginn an auf dem Platz.

Sirch knipst nach 15 Sekunden

Es dauerte fünf Ballberührungen und 15 Sekunden, da lag der Ball im Tor. Luca Sirch knipste, traf flach aus 14 Metern ins rechte Eck.

Tor für Lok Leipzig. Luca Sirch (24, Lok) trifft zum 1:0 und jubel.
Tor für Lok Leipzig: Luca Sirch jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 Bildrechte: Picture Point

Die Gäste wirkten nicht nur da defensiv nicht gut sortiert, brachten lange, um sich vom Schock des schnellen Rückstandes zu erholen. Lok dagegen spielte befreit auf, Sirch vergab in der 14. Minute aus derselben Position die nächste dicke Chance, ZFC-Keeper Lukas Sedlak parierte. Sekunden später aber lag der Ball wieder im Tor. Ryan Adigo traf aus der Drehung aus 13 Metern. Damit war die erste Halbzeit erzählt. Die Leipziger standen weiter hoch, ließen den ZFC kaum ins Spiel kommen. Die Gäste verbuchten nur ein, zwei halbgare Möglichkeiten. Und wenn Lok vor allem über Sirch kam, wurde es sofort gefährlich. Der letzte Pass kam kurz vor der Pause in zwei Szenen aber nicht ganz an.

Lok bringt Sieg locker nach Hause

Gästetrainer Georg-Martin Leopold wechselte zur Pause gleich drei Mal, einzig, m Spielverlauf änderte sich nichts. Lok blieb dominant und legte in der 57. Minute nach. Djamal Ziane nutzte eine abermalige Schläfrigkeit in der Defensive der Gäste, über lief einen ZFC-Abwehrmann und schob zum 3:0 ein. Damit schien die Partie gelaufen, aber plötzlich trafen die Meuselwitzer. Christoph Pauling ging links zur Linke, seine Eingabe verwertete der eingewechselte Amer Kadric aus sehr Metern. Danach gab es Meuselwitzer Bemühen, einzig vor dem Tor blieben die Gäste weiter schwach. Lok riss nun auch keine Bäume mehr aus, es reichte aber, um das Spiel locker nach Hause zu bringen. Und noch nachlegen. Nachdem Lukas Wilton nur den Innenpfosten traf, stolperte Tobias Dombrowa den Ball in der Nachspielzeit zum Endstand in die Maschen,

Tor für Lok Leipzig. Tobias Dombrowa (34, Lok) trifft zum 4:1 Endstand gegen Fabian Raithel (20, Meuselwitz), Torwart Lukas Sedlak (36, Meuselwitz).
Tobias Dombrowa murmelt den Ball zum Endstand in die Maschen. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag

Die Stimmen zum Spiel

Luca Sirch 3 min
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Georg-Martin Leopold 2 min
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Tomislav Piplica 3 min
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 28. Februar 2024 | 21:45 Uhr

39 Kommentare

Les Wochos vor 6 Wochen

Ach Marco, Du musst in deinem fortgeschrittenen Alter endlich deinen inneren Frieden finden, dass ist gesundheitlich nicht förderlich, wenn Du dich immer so aufregst. Es ist nur Fußball und das mit der „Hoffnung Mitteldeutschlands“ war eine etwas überdrehte Aussage einer Einzelperson, vor nunmehr schon ca.20 Jahren. Da musst Du dich doch mal weiter entwickeln und drüberwegkommen.
Erfreu Dich an deiner Loksche, dass sie nun wieder auf die Gleise kommt und schau etwas weniger nach Westen, das tut bestimmt gut. 😊

NeuerHeip vor 6 Wochen

Es ist zwar richtig, dass man bei Lok Ausschau hält, wer als Trainer in Frage kommt

aber
die derzeit durch den Blätterwald gehenden Namen wie René Klingbeil, David Bergner, Nico Knaubel und Michael Braune
sind bestimmt nicht besser als die beiden Interimstrainer.

Das muss erstmal jemand nachmachen, aus einer völlig verunsicherten Mannschaft faktisch über Nacht Siegertypen werden zu lassen.

Bessere Trainer als Piplica und Hintz wird Lok nicht finden.

Alter Sachse vor 6 Wochen

"So habe ich gegen „Unterholz“ überhaupt keine Bedenken und die Tabelle stimmt wieder.
Weiter so LOK 🇺🇦💪🏻"
Lesen und interpretieren,noch irgendwelche Fragen 🤷🏼‍♂️

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