Das Gesundheitswesen in der DDR

Gesundheitswesen in der DDR

Einblicke in den Notfalldienst

Frank von Olszewski war 1976 am Aufbau des Rettungsdienstes in Jena beteiligt und zeigt hier Bilder aus jener Zeit.

Frank von Olszewski und seine Mannschaft stehen neben ihrem Rettungswage.
"Schnelle Medizinische Hilfe" nannte sich der Notrettungsdienst der DDR. Frank von Olszewski (li.) war 1976 am Aufbau des Rettungsdienstes in Jena beteiligt und gibt hier Einblick in die Arbeit damals. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs
Frank von Olszewski und seine Mannschaft stehen neben ihrem Rettungswage.
"Schnelle Medizinische Hilfe" nannte sich der Notrettungsdienst der DDR. Frank von Olszewski (li.) war 1976 am Aufbau des Rettungsdienstes in Jena beteiligt und gibt hier Einblick in die Arbeit damals. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs
Innenansicht eines Rettungswagens.
Blick ins Innere des Rettungswagens Bildrechte: Hoferichter & Jacobs
Ärztin mit Oberpfleger Frank von Olszewski
Oberpfleger Jürgen von Olszewski mit einer Notfallmedizinerin. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs
Fuhrpark SMH Rostock
Der Fuhrpark der Schnellen Medizinischen Hilfe Rostock: ein Wartburg und zwei Barkas B1000 Bildrechte: Hoferichter & Jacobs
Rettungswagen SMH Jena   DSC 3194 Bild liegt im Tagesordner vom gestern,05.09./damals bitte alle Größen  Quelle: Frank von Olszewski  Rechte: Hoferichter&Jacobs Einstelldauer: offen danke, Liane 8546
Der erste Rettungswagen der Dringlichen Medizinischen Hilfe (DMH) Jena – ein Barkas B 1000. Teams dieser Einheit rückten in lebensbedrohlichen Notfällen aus. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs
Blick ins Innere
Blick ins Innere des Rettungswagens. Die Wände hatten Olszewski und seine Kollegen selbst tapeziert - mit täuschend echter Kachel-Imitat-Tapete. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs
Sauerstoffflasche
Sauerstoffgerät im Barkas B 1000. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs
Erste Hilfe bei einem Unfallopfer
Ärzte und Pfleger der Dringlichen Medizinischen Hilfe Jena versorgen den Fahrer eines verunglückten Trabant. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs
Trabant mit Totalschaden
Der verletzte Fahrer ist ins Krankenhaus abtransportiert, zurückgeblieben das Auto mit Totalschaden. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs
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Zwischen Patientenwohl und Mangelwirtschaft

Senioren in einem Wartezimmer mit Blumen auf einem Tisch 3 min
Bildrechte: DRA

Apparate und Armaturen aus dem Westen

Offiziell gab es in der DDR keine Zweiklassen-Medizin. Die Ausstattung des Regierungskrankenhauses zeigte jedoch deutlich, dass im Krankheitsfall auch im Sozialismus nicht alle Menschen gleich waren.

Regierungskrankenhaus
Blick auf das Regierungskrankenhaus der DDR in Berlin-Buch, in dem ausschließlich die Mitglieder der Regierung, des SED-Zentralkomitees und des Politbüros, Staatssekretäre, ausländische Diplomaten, Staatsgäste sowie die Angehörigen hoher SED-Funktionäre behandelt wurden. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Wegweiser durch das Regierungskrankenhaus
Wegweiser durch das Regierungskrankenhaus, das sowohl ambulante als auch stationäre Betreuung anbot. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Blick auf einen Computertomographen
Im Regierungskrankenhaus gab es hochmoderne Medizintechnik, zumeist aus dem Westen. Hier ein Computertomograf von "Siemens". Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Blick ins geflieste Privatbad eines Krankenzimmers
Im Bad eines Krankenzimmers: Fliesen und Konsolen stammen natürlich aus dem Westen … Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Regierungskrankenhaus
Blick auf das Regierungskrankenhaus der DDR in Berlin-Buch, in dem ausschließlich die Mitglieder der Regierung, des SED-Zentralkomitees und des Politbüros, Staatssekretäre, ausländische Diplomaten, Staatsgäste sowie die Angehörigen hoher SED-Funktionäre behandelt wurden. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Regierungskrankenhaus Eingangsbereich
Blick in den Eingangsbereich des 1976 eingeweihten Regierungskrankenhauses. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Stoßwellengerät zur Harnsteintherapie.
Ebenfalls aus dem Westen: ein Stoßwellengerät zur Harnsteintherapie. Lediglich drei Geräte gab es davon in der DDR. Die beiden anderen standen im Diplomatenkrankenhaus und in der Klinik des Ministeriums des Innern … Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Blick in ein Krankenzimmer, im DDR-Regierungskrankenhaus mit Telefon und Farbfernseher ausgestattet.
Blick in eines der 85 Krankenzimmer, die allesamt mit Telefon und Farbfernseher ausgestattet waren. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Der sogenannte "Pavillon-Bereich" mit Zwei-Zimmer-Appartements für die führenden Genossen der Republik.
Der sogenannte "Pavillon-Bereich" mit Zwei-Zimmer-Appartements für die führenden Genossen der Republik. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
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Über dieses Thema berichtete der MDR im TV auch in "MDR Zeitreise" | 31.07.2018 | 21.15 Uhr

Über dieses Thema berichtete der MDR im TV auch in "MDR Zeitreise" | 31.07.2018 | 21.15 Uhr