Ein roter Raum mit mehreren beleuchteten Kästen mit kleinen Szenerien.
In Dresden zeigt der gefeierte Schriftsteller Orhan Pamuk sein "Museum der Unschuld". Bildrechte: stehen bei jedem Bild ganz vorne dabei!

Empfehlungen Ausstellungen in Sachsen: Fotografie, Krieg und Kunstgeschichte

Sie haben Lust auf Kunst? Die Auswahl an sehenswerten Ausstellungen ist groß – das sind unsere Tipps: In Leipzig beschäftigt sich eine Ausstellung mit den drei Spektralfarben Rot, Grün und Blau und eine Schaufensterausstellung mit der polnischen Justiz. In den Kunstsammlungen Chemnitz werden durch die Fotografien von vier Frauen in der DDR verschiedene Perspektiven sichtbar. Und in Dresden gibt es Illustrationen zu Büchern von Erich Kästner und das fiktive Museum des Nobelpreisträgers Orhan Pamuk zu sehen. In unserer Übersicht finden Sie auch Informationen für Ihren Besuch, wie Adressen und Öffnungszeiten.

Inhalt des Artikels:

Chemnitz: Kunst der 60er-Jahre erkunden | bis 5. Mai 2024

Die Neue Sächsische Galerie hat unter anderem die Chemnitzer Kunstszene der 50er-Jahre in einer Sonderausstellung genau betrachtet. Nun sollte die Kunstschaffen der 60er-Jahre folgen – was schwieriger war, als gedacht. In dieser Zeit wurde in der DDR gerade klar gemacht, was zeigbar war und was nicht in den neuen Staat passte. Viele Kunstschaffenden reagierten darauf mit Rückzug ins Private. Und so überrascht die Ausstellung "Die gespaltene Generation" mit ganz unterschiedlichen Bildern, die mal bunt, mal etwas melancholisch oder seltsam unpolitisch sind. Dem gegenüber stehen Design-Arbeiten von Harry Scheuner oder Clauss Dietel, die mehr Freiheiten genossen und so auch mehr Raum für Optimismus hatten.

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Die gespaltene Generation"
Das Neue in der Kunst der 60er Jahre in Chemnitz und Umgebung.

Neue Sächsische Galerie
Neue Chemnitzer Kunsthütte e.V.
Moritzstraße 20 
09111 Chemnitz 

Öffnungszeiten:
Donnerstag bis Montag, von 11 bis 17 Uhr
Dienstag, von 11 bis 18 Uhr
Mittwochs geschlossen

Eintritt:
Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 2 Euro, Menschen unter 18 Jahren haben freien Eintritt

Chemnitz: "Home Sweet Home" | bis 28. April 2024

In der aktuellen Sonderausstellung im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz (kurz smac) dreht sich alles ums Thema Wohnen: "Home Sweet Home" heißt die Schau, in der anhand von über 450 Exponaten aus Chemnitz über Griechenland bis in die Mongolei von der Jahrtausende alten Geschichte des Wohnens erzählt. Die Ausstellung spannt den Bogen vom Lagerfeuer zum Sparherd, von der Vorratsgrube zum Kühlschrank, von der Kopfstütze zum Flauschekissen, vom Hocker zum Thron und vom Brunnen zur Wellenbadeschaukel. gezeigt wird, wie eng Wohnen mit unserem Leben verbunden ist. "Wohnst du noch oder lebst du schon?" lautet nicht von ungefähr der Werbespruch eines bekannten Möbelhauses.

Kochstellen und -utensilien im Laufe der Zeit. Der Themenbereich Küche 4 min
Bildrechte: LfA/smac, Annelie Blasko

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Home Sweet Home"
27. Oktober 2023 bis 28. April 2024

smac – Staatliches Museum
für Archäologie Chemnitz
Stefan-Heym-Platz 1
09111 Chemnitz

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen: 10 bis 18 Uhr
Donnerstag: 10 bis 20 Uhr

Eintritt:
9 Euro, ermäßigt 6 Euro

Chemnitz: Historische Leuchtreklamen im Industriemuseum | bis 5. Mai 2024

Das Industriemuseum hat eine umfangreiche Sammlung historischer Leuchtwerbung. Unter dem Titel "Chemnitz leuchtet" widmet es dieser erstmals eine Sonderausstellung. Im Fokus stehen Leuchtschriften und –motive, die das Stadtbild von Karl-Marx-Stadt und Chemnitz in den 1960er bis 2000er Jahren prägten. Besucherinnen und Besucher erfahren darüber hinaus wissenswertes über die Geschichte der Elektrifizierung von Chemnitz. Die Ausstellung regt außerdem dazu an, sich mit Fragen des Energieverbrauches und der Lichtverschmutzung auseinanderzusetzen.

Die Leuchtreklame "Weinmännchen" zeigt eine Figur mit Weinglas in der Hand, die auf einer Weinrebe steht.
In der Sonderausstellung "Chemnitz leuchtet" rückt das Industriemuseum Leuchtreklamen in den Fokus, die das Stadtbild von den 1960ern bis in die 2000er geprägt haben. Bildrechte: Jenny Boldt, Industriemuseum Chemnitz, Archiv

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Chemnitz leuchtet"
Dezember 2023 bis 5. Mai 2024

Industriemuseum Chemnitz
Zwickauer Straße 119
09112 Chemnitz

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr
Wochenenden und Feiertage 10 bis 17 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 7 Euro/ermäßigt 4 Euro
Kinder bis 18 Jahre und Schüler mit gültigem Schülerausweis haben freien Eintritt.

Barrierefreiheit:
Die Ausstellungsräume sind barrierefrei zu erreichen. Wer eine barrierefreie Führung wünscht, kann diese im Vorfeld vereinbaren.

Chemnitz: Fotografien von vier Frauen in der DDR | bis 9. Juni 2024

In der Schau in der Kunstsammlung Chemnitz sind Fotografien von vier Frauen zu sehen: Christine Stephan-Brosch, Evelyn Krull, Gerdi Sippel und May Voigt. Verknüpft sind sie durch ihre Arbeit als Fotografinnen und ihr Leben in der DDR. Besucherinnen und Besucher können sich Werke anschauen, die bis zur politischen Wende 1989 entstanden sind und damit einen Einblick in vier verschiedene Perspektiven auf gesellschaftliche und politische Gegebenheiten geben.

Fotografie von May Voigt: Angstnacht, 1989 - das schwarz-weiße Foto zeigt den Boden einer Garage, im Vordergrund die Beine eines Mannes, weiter hinten die Beine einer Frau
Die "Angstnacht", eingefangen von May Voigt im Jahr 1989. Bildrechte: Jochen Voigt / Foto: Frank Krüger

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"Vier Frauen. Vier Lebensläufe"
Fotografieren in der DDR
bis 9. Juni 2024

Kunstsammlungen Chemnitz
Kunstsammlungen am Theaterplatz
Theaterplatz 1
09111 Chemnitz

Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen: 11 bis 18 Uhr
Mittwoch: 14 bis 21 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 8 Euro / Ermäßigte 5 Euro
Am ersten Freitag im Monat ist der Eintritt frei.
Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sowie für Schüler*innen, Studierende der TU Chemnitz, Chemnitzpass-Inhaber*innen und Betreue*:innen von Schwerbehinderten ist der Eintritt ins Museum kostenfrei.

Barrierefreiheit:
In den Kunstsammlungen am Theaterplatz und dem Museum Gunzenhauser ist der Zugang zu den öffentlichen Servicebereichen sowie zu allen Ausstellungsräumen barrierefrei.

Termine:
Öffentliche Führungen:
18. Februar um 14:30 Uhr
3. März um 14:30 Uhr
13. März um 18:30 Uhr (Kurator*innenführung)
17. März um 14:30 Uhr (Familienführung)
31. März um 14:30 Uhr
14. April um 14:30 Uhr (Familienführung)
17. April um 18:30 Uhr (Kurator*innenführung)
28. April um 14:30 Uhr

Workshops:
24. Februar um 13 Uhr
9. März um 13 Uhr
6. April um 14 Uhr
10. April um 18:30 Uhr (Artist Talk)

Dresden: Privater Kunsthandel nach 1945 in Dresden | bis 3. März 2023

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) geben Einblick in ein umfassendes Forschungsprojekt. Seit ungefähr einem Jahr wird an der Institution der private Kunsthandel im Zeitraum von 1945 bis zum Ende der DDR untersucht. In Dresden gab es namhafte Verkaufsgalerien und auch nach dem Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt ein Mekka für Sammler aus Ost und Wes, wie die Schau im Albertinum anhand von Dokumenten und Kunstwerken zeigt.

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

Privater Kunsthandel nach 1945 in Dresden
Einblicke ins Forschungsprojekt
Kabinettschau der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Albertinum

23. November 2023 bis 3. März 2024

Albertinum
Tzschirnerplatz 2
01067 Dresden

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr
Montags geschlossen

Dresden: Erich Kästner neu illustriert | bis 23. März 2023

Erich Kästner wurde 1899 in Dresden geboren. Den 125. Geburtstag und 50. Todestag des Schriftstellers feiert die Stadt mit zahlreichen Veranstaltungen unter dem Motto "Alles Kästner". In der Zentralbibliothek im Kulturpalast zeigt eine Ausstellung Neuinterpretationen von Illustrationen zu bekannten Kästner-Texten.

Die Hamburger Künstlerin Isabel Kreitz hat mit ihren Comicadaptionen die bekanntesten Kinderbücher Erich Kästners, etwa "Emil und die Detektive" oder "Pünktchen und Anton", neu illustriert. Ulrike Möltgen aus Wuppertal hat sich Kästners Kurzgeschichten angenommen und für diese surrealistische Bildwelten im Collagenstil entworfen.

Zwei Buchcover von Erich Kästner - "Emil und die Detektive", Ein Comic von Isabel Kreitz und "Das Märchen vom Glück", illustriert von Ulrike Möltgen
Eine Ausstellung im Kulturpalast in Dresden zeigt Illustrationen zu Büchern von Erich Kästner. Bildrechte: Atrium Verlag

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Erich Kästner neu illustriert"
Bilder von Isabel Kreitz und Ulrike Möltgen
7. Februar bis 23. März 2024

Zentralbibliothek im Kulturpalast
Veranstaltungsraum 1. OG
Schloßstraße 2
01067 Dresden

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 10 bis 19 Uhr

Eintritt:
Frei

Dresden: Zeichnungen von Jürgen Köhler | bis 24. März 2024

Für viele ist die Zeichnung nur die kleine Form vor dem großen Gemälde oder der komplexen Skulptur. Doch Jürgen Köhler hat sich ganz auf diese Kunstform spezialisiert. Das Leonhardi-Museum in Dresden zeigt nun zahlreiche seiner Blätter in einer Sonderausstellung. Bei seiner Arbeit hat Köhler jedoch nie versucht besonders komplizierte Formen zu entwickeln, sondern hat sich im Moment des Zeichnen inspirieren lassen. Deswegen wirken seine Zeichnungen eher schlicht. Kunstliebhaber werden jedoch immer wieder große Motive aus der Kunstgeschichte wieder erkennen. Darin liegt dann auch wieder die Stärke dieser Bilder: Trotz der luftigen Striche geht es um die großen Fragen des Menschenseins und des Lebens.

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Jürgen Köhler: Zeichnungen"
Sonderausstellung bis zum 23. März 2024

Leonhardi-Museum Dresden
Galerie für zeitgenössische Kunst + Leonhardi-Atelier
Grundstraße 26
01326 Dresden

Öffnungszeiten:

Dienstag bei Freitag, von 14 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag, von 10 bis 18 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 4 Euro/ermäßigt 2,50 Euro

Dresden: Intime Einblicke in die Kunst des Handwerks | bis 7. April 2024

Die Sonderausstellung "Ode an das Handwerk" mit Filmen von Donata Wenders porträtiert Handwerk in Sachsen. In zehn Leinwandprojektionen werden Gewerke in den Fokus genommen, die charakteristisch für diese traditionsreiche Region sind und die mitunter vom Verschwinden bedroht sind, darunter die Kunstblumenherstellung. Wenders bleibt zwar in ihrer Kamerafahrt distanzierte Beobachterin, der finale Schnitt kreiert aber zugleich eine intime Werkstattsituation – sei es beim Weben, Schmieden oder Blaudruck.

Schmied bei der Arbeit, Kohlen in Flammen.
In ihren Film-Installationen porträtiert Donata Wenders sächsische Handwerksbetriebe. Bildrechte: Donata Wenders

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"Donata Wenders. Ode an das Handwerk"
Sonderausstellung bis zum 7. April 2024

Japanisches Palais 
Palaisplatz 11
01097 Dresden

Öffnungszeiten:
Täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

Eintritt frei.

Dresden: "Orhan Pamuk. Der Trost der Dinge" | bis 7. April 2024

Im Jahr 2006 wurde Orhan Pamuk mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet. Damals arbeitete er noch an seinem Roman "Das Museum der Unschuld", der zwei Jahre später erschien. Darin erzählt der türkische Autor von Kemal, der sich in eine entfernte Verwandte verliebt. Sie verbringen einige Zeit miteinander, verlieren sich aus den Augen und treffen sich unter schlechten Bedingungen wieder. Nach einem Autounfall will Kemal ein Museum schaffen, das von ihrer Liebe erzählt, und Orhan Pamuk soll den Katalog schreiben. Dieses Museum gibt es wirklich – Pamuk hat es im Stile kleiner Wunderkammer-Installationen selbst gestaltet. Gut die Hälfte dieser Miniaturen hat er nun in Dresden nachempfunden und um einige weitere Arbeiten ergänzt, zu denen ihn persönliche Highlights der Dresdner Kunstsammlungen inspirierten.

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Orhan Pamuk. Der Trost der Dinge"
vom 6. Oktober 2023 bis 7. April 2024

Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger
Theaterplatz 1
01067 Dresden

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, von 10 bis 18 Uhr
am 12., 19. und 26. Oktober sowie am 2. November zusätzlich von 18 bis 21 Uhr

Eintrittspreise:
regulär 14 Euro, ermäßigt 10,50 Euro, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 Euro

Dresden: Installation "Nowhere is Home" | bis 30. April 2023

Der syrisch-deutsche Dresdner Künstler Manaf Halbouni beschäftigt sich in seiner Kunst mit Themen wie Krieg, Katastrophen, Verfolgung, Flucht, Vertreibung und Migration. So auch in der Installation "Nowhere is Home", die bereits an mehreren Orten ausgestellt war und nun im Eingangsfoyer des Kulturpalastes zu sehen ist. Die Arbeit – ein mit wenigen Habseligkeiten bepacktes Auto – symbolisiert überstürzten Aufbruch, Vertreibung und Flucht. Halbouni fragt mit seinem Werk nicht nur nach individuellen Schicksalen, sondern nach den großen Zusammenhängen und den Folgen von weltweiter Migration.

Kunstinstallation "Nowhere is Home", ein hellblaues Auto mit Gepäck auf dem Dach
Das Werk "Nowhere is Home" des Künstlers Manaf Halbouni war an mehreren Orten ausgestellt – wie hier in Aachen. Bildrechte: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Nowhere is Home"
Installation von Manaf Halbouni
7. Februar bis 30. April 2024

Kulturpalast Dresden
Schlossstraße 2
01067 Dresden

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 10 bis 19 Uhr

Dresden: "Revolutionary Romances" im Albertinum | bis 2. Juni 2024

Die Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden (SKD) widmen sich mit der Ausstellung "Revolutionary Romances? Globale Kunstgeschichten in der DDR" den freundschaftlich-revolutionären Beziehungen der DDR zu den Ländern des Globalen Südens. Gezeigt werden Werke aus den 1950er bis 1990er Jahren, unter anderem von Künstler*innen aus der DDR, Kuba, Chile, Vietnam, Indien, Irak, Libyen, Mosambik und Burma (Myanmar). Neben Werken aus dem  Sammlungsbestand der SKD werden auch internationale zeitgenössische Positionen und Auftragsarbeiten präsentiert.

Ein Gemälde zeigt eine Frau, die eine Fahne schwingt.
Ein Werk aus der Ausstellung "Revolutionary Romances" in Dresden. Bildrechte: José Toirac, Foto: Carl Brunn

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Revolutionary Romances? Globale Kunstgeschichten in der DDR"
4.November 2023 bis 2. Juni 2024

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Albertinum
Tzschirnerplatz 2
01067 Dresden

Öffnungszeiten:
täglich 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen

Eintritt:
Regulär 12 Euro, ermäßigt 9 Euro unter 17 frei, ab 10 Personen 11 Euro

Dresden: Was Münzen über Epidemien erzählen | bis 1. April 2024

Epidemien haben die Menschheit zu allen Zeiten vor Herausforderungen gestellt, aber auch gesellschaftlichen Wandel und medizinischen Fortschritt angestoßen. Anhand von Münzen und Medaillen sollen die Epidemien der Vergangenheit und Gegenwart im Hinblick auf die Wahrnehmung durch ihre Zeitgenoss*innen, deren Ängsten und Hoffnungen beleuchtet werden. Die Ausstellung spannt einen Bogen zwischen der "Antoninischen Pest" (165 – 180 n. Chr.) und der Corona-Pandemie (ab 2019) mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Pestmedaillen und Pesttalern der Frühen Neuzeit.

Eine Münze aus der Ausstellung "Pest, Cholera und Corona - Epidemien gestern und heute" im Residenzschloss Dresden
In der Ausstellung "Pest, Cholera und Corona - Epidemien gestern und heute" im Residenzschloss Dresden erzählen Münzen und Medaillen von den Ängsten der Menschen während Epidemien. Bildrechte: Sammlung Brettauer, Institut für Numismatik und Geldgeschichte, Universität Wien

Ausgestellt werden bisher nicht gezeigte Objekte aus dem Bestand des Münzkabinetts. Daneben werden auch Medaillen aus der "Sammlung Brettauer" des Instituts für Numismatik und Geldgeschichte Wien, der Münzfund von Schloss Lauenstein, der im Münzkabinett aufbewahrt wird, und Leihgaben privater Sammler, im besonderen Medaillen und Münzen zum Thema Corona, zu sehen sein.

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Pest, Cholera und Corona - Epidemien gestern und heute"
27. Mai 2023 bis 1. April 2024

Residenzschloss , Münzkabinett

Öffnungszeiten
täglich 10 bis 18 Uhr, Dienstag geschlossen

Eintrittspreise
regulär 14 Euro, ermäßigt 10,50 Euro, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 Euro

Görlitz: "Kunst und Krieg" | bis 30. Juni 2024

Man kann sich heute kaum noch vorstellen, mit welcher Begeisterung Künstler in den Ersten Weltkrieg gezogen sind. Viel eindrücklicher sind jedoch die Werke, die sie danach geschaffen haben. Kampf und Krieg waren schon immer ein wichtiges Motiv in der Kunst. Doch oft schufen Maler große historische Panoramen, die auf den Erzählungen der Sieger basierten. Doch gegen Ende des 19. Jahrhunderts zogen immer mehr Kunstschaffende an die Front und erlebten, wie schrecklich der Krieg jenseits von Sieg und Niederlage ist. Das Schlesische Museum in Görlitz versammelt Bilder über den Krieg, die zwischen dem 16. und 21. Jahrhundert entstanden sind, unter anderem in der deutsch-polnischen Region Schlesien.

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Kunst und Krieg. Zwischen Euphorie und Anklage"
12. November 2023 bis 30. Juni 2024

Schlesisches Museum Görlitz
Brüderstraße 8
02826 Görlitz

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag, 10 bis 17 Uhr
Freitag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr

Eintritt:
Regulär 3 Euro, ermäßigt 2,50 Euro
Zusammen mit der Dauerausstellung: regulär 8,50 Euro, ermäßigt 6 Euro

Barrierefreiheit:
Das Museum ist über eine Fußgängerzone mit Kopfsteinpflaster erreichbar. Ein rollstuhlgerechter Parkplatz ist 50 Meter entfernt am Fischmarkt 5 vorhanden. Im Museum sind Aufzüge und eine rollstuhlgerechte Toilette vorhanden.

Leipzig: "Evelyn Richter. Ein Fotografinnenleben" im MdbK | bis 17. März 2024

Die 1930 in Bautzen geborene Evelyn Richter gehört zu den bedeutendsten Fotografinnen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Das Museum der bildenden Künste (MdbK) in Leipzig widmet der 2021 verstorbenen Künstlerin eine große Retrospektive. Die Schau rückt besonders das Freundschaftsnetzwerk von Evelyn Richter in den Fokus und zeigt das erste Mal überhaupt das künstlerische Œuvre der Fotografin Eva Wagner-Zimmermann, einer engen Freundin und Weggefährtin Richters. In ihren fotografischen Arbeiten porträtierte Evelyn Richter auch den Alltag in der DDR. Eine Serie in der Kammgarnspinnerei in Markkleeberg zeigt etwa Frauen bei der Arbeit.

Eine Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt Frauen, die Steine bearbeiten.
Das MdbK in Leipzig widmet der Fotografin Evelyn Richter eine Retrospektive. Bildrechte: Nachlass Wagner-Zimmermann

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"Evelyn Richter. Ein Fotografinnenleben"
17. November 2023 bis 17. März 2024

Museum der bildenden Künste
Katharinenstraße 10
04109 Leipzig

Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Mittwoch 12 bis 20 Uhr

Eintritt:
Regulär 10 Euro, ermäßigt 5 Euro
Am 1. Mittwoch im Monat Eintritt frei.

Leipzig: Herlinde Koelbls "Metamorphosen" | bis 1. April 2024

Bekannt ist sie für ihre tief schürfenden Porträts von Politikerinnen und Politikern, jetzt widmet das Leipziger Grassi Museum für Angewandte Kunst der Fotografin Herlinde Koelbl eine Schau unter dem Titel "Metamorphosen", in der sie sich auf die Farben und Formen der Natur fokussiert. In der Ausstellung mit Soundinstallation werden rund 160 Fotoarbeiten und zwei meditative Videoproduktionen gezeigt. Koelbl gehört zu den großen deutschen Fotokünstlerinnen der Gegenwart. Für ihr fotografisches Langzeitprojekt "Spuren der Macht. Die Verwandlung des Menschen durch das Amt" ( 1991-1998 )" porträtierte sie u.a. Kanzlerin Angela Merkel. Für ihren neuen Werkzyklus in teils prächtigen Farben setzte sie sich über acht Jahre mit dem Kreislauf aus Entstehen, Werden und Vergehen auseinander.

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Metamorphosen"
22. November 2023 bis 1. April 2024

Grassi Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11
04103 Leipzig

Öffnungszeiten
Täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr

Eintritt
Erwachsene 8 Euro
Ermäßigt 5,50 Euro
Leipzig Pass 4 Euro

Leipzig: Fotoausstellung "Sprawiedliwość - Gerechtigkeit" | bis 7. April 2024

Die Ausstellung "Sprawiedliwość - Gerechtigkeit" widmet sich der Justiz in Polen und zeigt Arbeiten von Piotr Wójcik. Der polnische Fotograf hat polnische Richter*innen, Staats- und Rechtsanwält*innen, die sich gegen die Aushöhlung des polnischen Rechtsstaates stellen, befragt und porträtiert. Die Stiftung Forum Recht zeigt an ihrem gerade entstehenden Standort in Leipzig einige der Bilder in einer Schaufensterausstellung. Anlass ist das Themenjahr "In guter Verfassung? Die Zukunft des Rechtsstaats", das die Stiftung anlässlich des 75. Jubiläums des Grundgesetzes begeht.

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"Sprawiedliwość - Gerechtigkeit"
vom 16. Februar bis 7. April 2024

Schaufensterausstellung (jederzeit zugänglich)
Standort Leipzig
Universitätsstraße 20
04109 Leipzig

Ein Mann im Anzug sitzt auf einem Stuhl und stützt den Kopf auf seine Faust, er hält ein dickes, aufgeschlagenes Buch in der anderen Hand. Rings um ihn herum stapeln sich Akten. 4 min
Igor Tuleya ist seit 1996 Richter in Warschau und will die Werte Polens verteidigen: "Wir mögen machtlos sein, aber wir sind nicht wehrlos." Bildrechte: PIOTR WÓJCIK

Leipzig: Jugendstil-Ausstellung "Beflügelndes Fieber" | bis 6. Oktober 2024

Unter dem Titel "Beflügelndes Fieber" zeigt das Grassi Museum zahlreiche Werke namhafter Künstler und Künstlerinnen des Jugendstils. Ausgestellt werden Vasen, Schmuck und Dekor, aber auch Gegenstände des täglichen Lebens wie Geschirr und Besteck. Unter den rund 350 Exponaten sind Arbeiten von Èmile Gallé, Henry van der Velde und Peter Behrens. Aber auch Objekte bekannter Firmen und Manufakturen wie WMF, Meissen und KPM sind zu sehen. Eine Vielzahl der Exponate stammt aus der Sammlung des Nürnberger Ehepaars Pese, die im Jahr 2020 als Schenkung in das Museum kam. Die Sonderausstellung ist bis Oktober 2024 im Grassi Museum zu besichtigen.

Figur "Till Eulenspiegel" aus sandfarbenem Porzellan sitzt vorn übergebeugt auf einem blauen Sockel.
Die Figur "Till Eulenspiegel" aus dem Jahr 1907 war Teil der Schenkung aus der Sammlung Pese. Bildrechte: Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig/Felix Bielmeier

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"Beflügelndes Fieber""
4. November 2023 bis 6. Oktober 2024

Grassi Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11
04103 Leipzig

Öffnungszeiten
Täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr

Eintritt
Erwachsene 8 Euro
Ermäßigt 5,50 Euro
Leipzig Pass 4 Euro

Leipzig: Bühne frei für Johann Sebastian Bach | bis 24. März 2024

Anlässlich des großen Jubiläums – vor 300 Jahren wurde Johann Sebastian Bach Thomaskantor in Leipzig – zeigt das Bach-Museum seit dem Frühjahr 2023 die Sonderausstellung "Bühne frei für Johann Sebastian Bach" in mehreren Akten. Mit "Bachs Musik wird zum Modell" ist nun der dritte und letzte Teil der Jubiläumsschau zu sehen. Der Fokus liegt auf dem Einfluss, den Bachs Musik auf nachfolgende Generationen hatte – von Bachs Zeitgenossen hin zu Komponisten der Klassik und Romantik, über die Moderne bis heute. Denn selbst Lady Gaga, die Beatles, Sting oder Paul McCartney haben Werke von Johann Sebastian Bach verarbeitet.

Eingangsbereich des Leipziger Bach-Museums
Das Bach-Museum in Leipzig zeigt eine Sonderschau zum Jubiläum 300 Jahre Bach in Leipzig. Bildrechte: IMAGO / epd

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"Bühne frei für Johann Sebastian Bach"
21. März 2023 bis 24. März 2024

3. Akt: "Bachs Musik wird zum Modell"
16. November bis 24. März

Bach-Museum Leipzig
Thomaskirchhof 15/16
04109 Leipzig

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen
10 bis 18 Uhr

Eintritt:
Regulär 10 Euro, ermäßigt 5 Euro
Der erste Dienstag im Monat ist eintrittsfrei. 

Leipzig: Sachsen hebt seine Schätze | bis Oktober 2024

Die Geschichte Sachsens ist eng mit seiner Geologie verknüpft, vor allem die Silbererze und das Porzellan haben den Freistaat weltweit berühmt gemacht. Die neue Sonderausstellung im Leipziger  Naturkundemuseum mit dem Titel "Sachsen hebt seine Schätze" widmet sich den Bodenschätzen und der Geologie. Ein Highlight der Ausstellung ist der begehbare Stollen, in dem sich die Besucher*innen unter der Erde wiederfinden, in dem sie an interaktiven Bildschirmen in die Welt der Rohstoffe eintauchen können. Für Kinder ist das acht Quadratmeter große Wimmelbild besonders interessant. Es erzählt die Geschichte des Bergbaus in Sachsen bis zur Gegenwart.

Das Naturkundemuseum in Leipzig.
Das Naturkundemuseum in Leipzig zeigt die Ausstellung "Sachsen hebt seine Schätze." Bildrechte: IMAGO / STAR-MEDIA

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"Sachsen hebt seine Schätze" 
Wanderausstellung des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
vom 18. Oktober 2023 für nahezu ein Jahr

Naturkundemuseum Leipzig
Lortzingstraße 3
04105 Leipzig

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag und Feiertage, 9 bis 18 Uhr
montags geschlossen

Eintritt:
Regulär 2 Euro, ermäßigt 1 Euro
Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist frei. An jedem ersten Mittwoch im Monat ist der Eintritt frei.

Barrierefreiheit:
Noch gibt es Einschränkungen bezüglich der Barrierefreiheit. Im zukünftigen neuen Haus am Wilhelm-Leuschner-Platz wird ein vollständig barrierefreies Museum entstehen.

Leipzig: Durch die Geschichte mit Musik-Hits | bis 21. Juli 2024

Der Soundtrack der jüngeren deutschen Geschichte, nicht weniger möchte die Ausstellung "Hits und Hymnen" sein. Die Idee war, dass aus jedem Jahr zwei Songs die Erinnerung prägen. Das Publikum wandert also durch diese Playlist und erfährt mehr über die Songs sowie deren Chartsplatzierungen. Ergänzt werden die Titel durch historische Ausstellungsstücke der Künstlerinnen und Künstler. Zuerst wurde die Ausstellung für das Haus der Geschichte in Bonn umgesetzt und wurde nun für das Zeitgeschichtliche Forum nochmal etwas angepasst: Die Prinzen oder Kurt Masur haben einen wesentlich prominenteren Platz erhalten. Am Ende können die Besucher*innen auch selbst noch Lieblingssongs beisteuern.

Zwei Menschen schauen sich in einer Ausstellung eine bestickte Jacke an einer roten Wand an.
Die Ausstellung versammelt Stücke wie die Jacke von Sebastian Krumbiegel. Bildrechte: Alexander Schmidt / punctum

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"Hits und Hymnen – Klang der Zeitgeschichte"
28. September 2023 bis 21. Juli 2024

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Grimmaische Straße 6
04109 Leipzig

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage: 10 bis 18 Uhr

Eintritt frei


Leipzig: Panometer zeigt New York 9/11 | bis 3. März 2024

Der Künstler Yadegar Asisi ist für seine riesigen Rundgemälde bekannt. In seinem neuesten Kunstwerk im Panometer Leipzig versetzt er Besucher und Besucherinnen nach Manhatten, kurz vor dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001. Im Mittelpunkt der Schau steht damit nicht der Terrorangriff selbst, sondern dessen weitreichende Folgen, die in den letzten 20 Jahren zu Tage getreten sind: Krieg und Terror, Angst und Paranoia. Asisi hat parallel dazu eine Ausstellung mit kleineren Installationen konzipiert. Ein Besuch im Panometer konfrontiert unweigerlich mit der Frage: Was kosten uns Krieg und Terror? Werden wir bereit sein, auch künftig diesen Preis zu zahlen? Ein bedrückendes Denkspiel – und ein 360-Grad-Blick auf die fragile Normalität unseres Alltags.

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"NEW YORK 9/11 – Krieg in Zeiten von Frieden"
360-Grad-Panorama von Yadegar Asisi
Bis 3. März 2024

Panometer Leipzig
Richard-Lehmann-Str. 114
04275 Leipzig

Öffnungszeiten:
täglich, 10 bis 17 Uhr

Leipzig: Schau über Mensch und Seele | bis 19. Mai

In der Ausstellung sind Werke der Malerin Vivian Greven und des Bildhauers Benjamin Houlihan zu sehen. Sie haben sich mit einer Theorie des des jüdisch-österreichischen Psychoanalytikers Paul Federn (1871–1950) beschäftigt, wonach die menschliche Persönlichkeit aus vielen verschiedenen Teilstücken besteht. Ähnlich zerstückelt sind auch die Werke in der Sonderausstellung, in der die Verschiebung und Entrückung einzelner Segmente zu einer rhythmisierenden Komposition im Vordergrund steht.

Blick in einen weißen Ausstellungsraum
Die G2 Kunsthalle in Leipzig zeigtKunst von Vivian Greven und Benjamin Houlihan. Bildrechte: dotgain.info

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

E G O S T A T E
Vivian Greven & Benjamin Houlihan
bis 19. Mai 2024

G2 Kunsthalle
Dittrichring 13
04109 Leipzig

Öffnungszeiten:
Mittwoch von 15 bis 20 Uhr
Freitag bis Sonntag von 12 bis 17 Uhr

Donnerstag um 15 Uhr findet eine öffentliche Führung statt (hier ist eine Anmeldung erforderlich).

Eintritt:
Erwachsene 5 Euro, Ermäßigte 3 Euro

Leipzig: Eine irisch-deutsche Zusammenarbeit in der GfZK | bis 26. Mai 2024

In einer Zusammenarbeit mit IMMA (Irish Museum of Modern Art), der John Hansard Gallery und der European Kunsthalle wird in der Galerie für Zeitgenössische Kunst die Ausstellung "Scene of the Myth" präsentiert. Es ist die erste umfassende Einzelausstellung der Künstlerin Sarah Pierce in Deutschland. Darin werden acht verschiedene Werke, die über einen Zeitraum von 20 Jahren entstanden sind, in Verbindung gesetzt. Die Besonderheit: Regelmäßig beteiligen sich Studierende an den Performances und Demonstrationen.

Ausstellungsansicht "Sarah Pierce: Scene of the Myth" in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, ein roter Vorhang hängt im Hintergrund, vorne schaut sich eine Frau ein Kunstwerk an.
Die Ausstellung will thematisieren, was es bedeutet, sich in einer Gemeinschaft zu versammeln, zu reflektieren und zu handeln. Bildrechte: Louis Haugh

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

Sarah Pierce: Scene of the Myth
bis 26. Mai 2024

Zu folgenden Terminen aktivieren Performer*innen Werke in der Ausstellung:
Mittwoch von 16-18 Uhr: 31. Januar, 21. und 28. Februar, 20. und 27. März, 17. und 24. April, 22. Mai
Samstag von 14-16 Uhr: 3. und 10. Februar, 2. und 9. März, 6. und 13. April, 4. und 11. Mai

Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
Karl-Tauchnitz-Str. 9–11
04107 Leipzig

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag von 14 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 6 Euro, Ermäßigt 4 Euro

Leipzig: Rot, Grün und Blau unter der Lupe | bis 09. Juni 2024

Das Museum für Druckkunst Leipzig zeigt die vom Musée de l’Imprimerie et de la Communication graphique in Lyon gestaltete Ausstellung "RGB – Rot Grün Blau. Colour Stories". Die Schau beschäftigt sich mit der Verwendung der drei Spektralfarben und welche Wirkung sie in ihrer Verwendung auf den Betrachter haben oder erzielen sollen. Gezeigt werden unterschiedlichste Exponate aus der Lyoner Ausstellung, des Museums im Wilhelm Ostwald Park in Grimma und des Schloss- und Spielkartenmuseums Altenburg.

Das Plakat für die Ausstellung "RGB - Rot, Grün, Blau. Colour Stories" im Museum für Druckkunst Leipzig.
In über sechzig Objekten wird den Farben Rot, Grün und Blau nachgespürt. Bildrechte: Museum für Druckkunst Leipzig

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

RGB - Rot, Grün, Blau. Colour Stories
bis 9. Juni 2024

Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr

Maschinenvorführungen finden Mittwoch bis Freitag jeweils von 10 bis 11 Uhr und von 14 bis 15 Uhr statt, am Wochenende ganztägig.

Eintritt:
Erwachsene 8 Euro, Ermäßigt 4 Euro, Kinder bis Schuleintritt 2 Euro

Leipzig: Technokratie als Utopie erleben | bis 30. März 2024

Nach dem ersten Weltkrieg gründete sich in New York die Technokratische Bewegung, deren Ziel es war, dass alle Bereiche im Leben des Menschen mit Expert*innen besetzt sein sollten. Dieser Ansatz blieb in der Realität eine Utopie, auf der Bühne konnten diese Vorstellung jedoch mittels des weitgehend unbekannten Schauspiels "technocrats" umgesetzt werden. Die Ausstellung rekonstruiert mittels Tanz, bildender Kunst und Musik die zum größten Teil verloren gegangene Dokumentation des Stückes. Gezeigt werden Materialien zu Choreografie, Kostüm, Bühnenbild und Musik.

Plakat der Ausstellung "Technokrat*innen" in der Halle 14 in Leipzig
Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Bauhaus Dessau statt. Bildrechte: Abb.: Weltprovinz, Foto: Mayra Wallraff

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

TECHNOKRAT*INNEN
bis 30. März 2024

HALLE 14
Zentrum für zeitgenössische Kunst
Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonnabend von 11 bis 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Ein barrierefreier Zugang ist möglich.

Meißen: "Königsmacher" auf der Albrechtsburg | bis 20. Oktober 2024

Auf die Spuren der Geschichte Sachsens begibt sich die Sonderausstellung "Königsmacher. 1423 – Ein Wettiner wird Sachse" auf der Albrechtsburg in Meißen. Vor 600 Jahren – im Jahr 1423 – steigt der Markgraf von Meißen, Friedrich der Streitbare, zum Kurfürsten von Sachsen auf. Er darf nun den König wählen und tritt damit dem elitären Club der Königsmacher bei.

Die Ausstellung in Meißen widmet sich der Person Friedrich des Streitbaren und seinem Weg zu Macht. Die Besucher*innen werden unter dem gotischen Gewölbe der Albrechtsburgin die damalige Zeit zurückversetzt. Sie erfahren etwa wie eine Königswahl abläuft und können auch selbst auf dem Königsthron Platz nehmen.

Eine Frau mit weißem Haar und ein Mann mit Glatze blicken in eine Ausstellungsvitrine.
Die Ausstellung "Königsmacher" auf der Albrechtsburg Meißen präsentiert die Geschichte der Sachsen. Bildrechte: Schlösserland Sachsen / André Forner

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Königsmacher. 1423 – Ein Wettiner wird Sachse"
 Vom 21. Oktober 2023 bis 20. Oktober 2024

Albrechtsburg Meissen
Domplatz 1
01662 Meißen

Öffnungszeiten:

März bis Oktober: täglich 10 bis 18 Uhr
November bis Februar: täglich 10 bis 17 Uhr

Eintritt:
Regulär 7 Euro, ermäßigt 5,50 Euro

Burgberg mit Dom und Albrechtsburg spiegelt sich im Fluss Elbe 25 min
Bildrechte: IMAGO / imagebroker
25 min

Wie die Albrechtsburg zum perfekten Ort für eine Sachsen-Jubiläumsschau wird, erfahren Sie im Podcast mit den Kuratoren der Ausstellung "Königsmacher. 1423 - Ein Wettiner wird Sachse", Thoralf Rauchfuß und Philipp Eller.

MDR SACHSEN - Das Sachsenradio Mo 16.10.2023 16:00Uhr 25:00 min

Audio herunterladen [MP3 | 22,9 MB | 128 kbit/s] Audio herunterladen [MP4 | 45,8 MB | AAC | 256 kbit/s] https://www.mdr.de/sachsenradio/podcast/aufgefallen/podcast-aufgefallen-jubilaeumsschau-koenigsmacher-wettiner-sachsen-100.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio

Rabenau: Bekanntester Küchenstuhl der DDR | bis 3. März 2024

Viele kennen und nutzen ihn, doch die Wenigsten wissen etwas über ihn: Der wohl beliebteste Küchenstuhl der DDR, der "EW 1192" hat bisher kaum Aufmerksamkeit erhalten. Das will das Deutsche Stuhlbaumuseum in Rabenau nun ändern und widmet dem geheimen Design-Klassiker eine Sonderausstellung. Darin kann die Geschichte des Stuhls entdeckt werden. Die Ausstellung fragt, wer das Sitzmöbel gestaltet hat, welche Modelle es gab und wie viel der Küchenstühle gebaut wurde. Auch die Menschen, die den Stuhl benutzen und immer noch nutzen spielen eine Rolle.

DDR-Küchenstühle in einer Ausstellung
Der DDR-Küchenstuhl EW 1192 ist ein Designklassiker. Bildrechte: Stuhlmuseum Rabenau

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Der ungesehene Designklassiker"
Eine Ausstellung über den beliebtesten DDR-Küchenstuhl
28. September 2023 bis 03. März 2024

Deutsches Stuhlbaumuseum
Lindenstraße 2
01734 Rabenau

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag, 9 bis 16 Uhr
Freitag, 9 bis 14 Uhr
Sonn- und Feiertags, 13 bis 17 Uhr

Eintritt:
Regulär: 5 Euro, ermäßigt: 3 Euro

Schloss Moritzburg: Aschenbrödel-Winterausstellung | bis 25. Februar 2024

Der Märchenfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" ist Kult und begeistert gerade in der Weihnachtszeit Jahr für Jahr große und kleine Zuschauer. Für echte Aschenbrödel-Fans ist die traditionelle Winterausstellung auf Schloss Moritzburg – einem der Drehorte des Films – ein Highlight in der Weihnachtszeit. Ausgestellt werden in der Schau unter anderem Originalkostüme, nachgestaltete Filmszenen und Requisiten. In diesem Jahr ist zudem eine Sonderausstellung zur Hauptdarstellerin Libuše Šafránková zu sehen, die im Jahr 2021 verstarb.

Eine Frau in einem Kleid vor einer Kutsche
Originalkostüme und Requisiten aus dem Kultfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" zeigt die Ausstellung auf Schloss Moritzburg. Bildrechte: Sylvio Dittrich

Service-Informationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

Winterausstellung "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"
22. November bis 25. Februar

Schloss Moritzburg
Schloßallee 1
01468 Moritzburg

Öffnungszeiten:
täglich 9:30 bis 17:30 Uhr

Eintritt:
Regulär 12 Euro, ermäßigt 10 Euro, Kinder 6 bis 16 Jahre: 4 Euro

Zittau: Geschichte von "Zittau 33" | bis 24. März 2024

Als die Nazis 1933 die Macht ergriffen, veränderte sich Deutschland. In Zittau beziehungsweise der Oberlausitz vollzog sich dieser Wandel erschreckend schnell. Drei Jahre lang lief nun an den Städtischen Museen Zittau ein Forschungsprojekt: Neben zahlreichen Veranstaltungen ist die Ausstellung "Zittau33. Machtergreifung in der südlichen Oberlausitz" daraus entstanden. Die Geschichtsschau setzt darauf, das Gefühl der damaligen Zeit zu vermitteln: hohe Nazi-Flaggen und verbrannte Bücherstapel. Die Ausstellung stellt besondere Hintergründe dieser historischen Phase dar, etwa dass in Zittau besonders früh Bücher verbrannt wurden oder wie das sogenannte Grenzlandtheater von der Thing-Architektur inspiriert wurde.

Infotafeln und Vitrinen in einer Ausstellung.
Die Ausstellung "Zittau33" versammelt zahlreiche Dokumente und Objekte aus dem Jahre 1933. Bildrechte: Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster Zittau

Serviceinformationen zur Ausstellung (zum Ausklappen)

"Zittau33. Machtergreifung in der südlichen Oberlausitz"
bis zum 24. März 2024

Kulturhistorische Museum Franziskanerkloster
Klosterstraße 3
02763 Zittau

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, von 10 bis 17 Uhr

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 16. Februar 2024 | 17:10 Uhr

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