"Stille Nacht" statt Torjubel Weihnachtssingen im Paul-Greifzu-Stadion in Dessau

"Stille Nacht" statt Torjubel: Zusammen mit Posaunenchor und Opernsänger wurden im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion in diesem Jahr zum ersten Mal Weihnachtslieder gesungen. Das Weihnachtssingen gibt es aber nicht nur in Dessau. In mehreren Stadien in ganz Deutschland wird in der Adventszeit gemeinsam gesungen.

Im Paul-Greifzu-Stadion in Dessau fand am Freitag zum ersten Mal ein Weihnachtssingen statt.
Singen statt Fußball: Im Paul-Greifzu-Stadion in Dessau gab es am Freitag das erste Mal ein Weihnachtssingen. Bildrechte: MDR/Jana Müller
Im Paul-Greifzu-Stadion in Dessau fand am Freitag zum ersten Mal ein Weihnachtssingen statt.
Musiker des Anhalter Posaunenchors und des Sinfonieorchesters Anhalt-Bitterfeld unterstützen die Sängerinnen und Sänger. Bildrechte: MDR/Jana Müller

Im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion fand am Freitagabend das erste "Stadionsingen" statt. Wie das Stadtmarketing mitteilte, hat der Opernsänger Bastian Kohl zusammen mit dem Anhalter Posaunenchor, dem Sinfonieorchester Anhalt-Bitterfeld und den Gästen Weihnachtslieder gesungen.

Das Stadion wurde für das Singen weihnachtlich geschmückt. Sänger und Zuhörer waren dabei herzlich willkommen. Der Eintritt zum ersten Dessauer Weihnachtssingen war frei.

Weihnachtssingen in mehreren Stadien

Das Weihnachtslieder-Singen hat bereits in mehreren Stadien Tradition. In der Alten Försterei in Berlin oder in der MDCC-Arena in Magdeburg versammeln sich die Menschen, um gemeinsam Weihnachtslieder zu singen. Auch im Ostseestadion in Rostock wird alljährlich gesungen. In Dresden muss das Weihnachtssingen im Rudolf-Harbig-Stadion in diesem Jahr laut Veranstalter ausfallen.

MDR (Jana Müller, Moritz Arand, Thomas Tasler)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 09. Dezember 2022 | 06:30 Uhr

1 Kommentar

july_762 vor 7 Wochen

Eigentlich keine schlechte Idee, aber Baustellen auf beiden Straßenseiten sollten vorher bekannt gegeben werden, da ist das Chaos leider vorprogrammiert.
Auch hätte mich interessiert, ob auch für Rollstuhlfahrer ein Reinkommen ermöglicht wurde, nun nützt es aber zeitlich nix mehr, schade.

Mehr aus Dessau-Roßlau, Anhalt und Landkreis Wittenberg

Mehr aus Sachsen-Anhalt