Medienkooperation Stadt Chemnitz und MDR Partner bei Kulturhauptstadt 2025

Chemnitz wird im Jahr 2025 hunderttausende Gäste als Europäische Kulturhauptstadt empfangen. Über 4.000 Apfelbäume sollen bis dahin gepflanzt, ein Kulturpfad durch die Region eingerichtet und die Friedensfahrt wiederbelebt werden. Von vielen dieser Veranstaltungen wird der MDR berichten.

Kooperation Kulturhauptstadt Chemnitz MDR
Oberbürgermeister Sven Schulze (Mitte) hat am Freitag mit dem Geschäftsführer der Kulturhauptstadt Christoph Dittrich und MDR-Intendantin Karola Wille die Kooperation unterzeichnet. Bildrechte: MDR/Christiane Günther

Der Mitteldeutsche Rundfunk wird Partner für die europäische Kulturhauptstadt 2025: MDR-Intendantin Karola Wille und der Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze haben dafür am Freitag eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Sie schreibt fest, dass der MDR ab 2022 kontinuierlich aus Chemnitz berichtet.

Ziel sei es, die kulturelle Vielfalt und kulturelle Zusammengehörigkeit erlebbar zu machen, das kulturelle Erbe zu bewahren und ein breites kulturelles Bewusstsein zu schaffen, so die Stadtverwaltung. "Mit dem Mitteldeutschen Rundfunk haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der nicht nur in Chemnitz, sondern überregional in Hörfunk, Fernsehen und online über die Kulturhauptstadt berichten wird", sagte Oberbürgermeister Sven Schulze. "Gemeinsam können wir nun in eine frühzeitige Planung und Vorbereitung für 2025 gehen."

Ich wünsche mir, dass sich alle – Chemnitzerinnen und Chemnitzer sowie Gäste – mitgenommen fühlen, dass sie unsere Kulturhauptstadt Europas fesselt und im Herzen berührt.

Sven Schulze Oberbürgermeister von Chemnitz

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Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem MDR und der Stadt Chemnitz stellt eine umfassende Berichterstattung für die Veranstaltungen im Kulturhauptstadtjahr 2025 sicher. Bildrechte: MDR/Christiane Günther

Auch MDR-Intendantin Karola Wille will Chemnitz und die Region noch sichtbarer machen. "Kunst und Kultur stiften Identität und sind eine wichtige Stütze für den gesellschaftlichen Zusammenhalt", sagte sie. "Das wollen wir gemeinsam erleben und erfahrbar machen und uns dazu noch stärker mit der Kultur- und Kreativszene vernetzen."

Darüber hinaus sollen eine Multimedia-Plattform und ein Europa-Café als Treffpunkt eingerichtet werden. Bei der medialen Begleitung der Aktivitäten wird das Landesfunkhaus Sachsen eine federführende Rolle einnehmen.

Quelle: MDR/al

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalreport aus dem Studio Chemnitz | 16. Juli 2021 | 16:30 Uhr

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