Chemnitz Noch kein Tatverdächtiger nach gewaltsamem Tod von 69-Jährigem

12. März 2024, 19:14 Uhr

Nach dem gewaltsamen Tod eines 69-Jährigen in Chemnitz hüllen sich die Ermittler mit Details wie etwa zur Tatwaffe in Schweigen. Das sei reines Täterwissen und es gebe bisher keinen Tatverdächtigen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Chemnitz, Ingrid Burghart, am Dienstag auf Anfrage. Es gebe zwar ein vorläufiges Obduktionsergebnis, weitere Untersuchungen seien aber nötig. Ermittelt werde wegen Totschlags.

Kriminalpolizisten stehen vor einem Wohnhaus
Auch am Dienstag waren die Kriminologen weiter vor Ort. Bildrechte: Harry Härtel

Ein Angehöriger hatte am Sonntagnachmittag den Mann gefunden. Die Situation, in der die Leiche gefunden wurde, sowie die Untersuchung des leblosen Körpers in der Wohnung hatten bei der Polizei den Verdacht bestätigt, dass der Mann gewaltsam ums Leben kam. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hatte daraufhin eine Obduktion des Leichnams angeordnet.

Tatort bis nachts untersucht

Das Verbrechen ereignete sich in einer Wohnung im Chemnitzer Ortsteil Borna-Heinersdorf. Beamte der Spurensicherung und des Landeskriminalamts Sachsen (LKA) haben nach Behördenangaben bis in die Nacht zum Montag hinein den Tatort untersucht. Erste Zeugen wurden befragt. Auch am Dienstag waren die Ermittler weiter vor Ort. Zur Art der Verletzungen wollte die Polizei vorerst nichts sagen.

Ein Mann in einem weißen Schutzanzug geht in ein modernes Mehrfamilienhaus. Es ist ein Ermittler der Spurensicherung der Polizei Chemnitz am 11.3.2024.
Ein Ermittler der Spurensicherung ist auf dem Weg zum Tatort im Chemnitzer Stadtteil Borna-Heinersdorf. Bildrechte: Harry Härtel

MDR (kk/jhe/dkö)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz | 12. März 2024 | 17:30 Uhr

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