Eine Frau und ein Kind betrachten einen PKW in einem Fluss.
Das versunkene Auto war vor der Bergung eine kleine Attraktion in Laubegast. Bildrechte: xcitepress/Finn Becker

Nach Hochwasser Dresden: In Elbe gerolltes Auto ist geborgen

06. März 2024, 09:42 Uhr

Der Fahrer eines Autos wollte nur kurz in eine Pizzeria, als sein Wagen führerlos in die Elbe rollte. Wegen des Hochwassers blieb das Auto zunächst verschollen. Am Wochenende war es mit gesunkenem Wasserstand wieder aufgetaucht. Am Dienstag hat der Besitzer sein Fahrzeug an Land geholt.

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Das am 11. Februar in Dresden in die Elbe gerollte Auto ist geborgen. Die Feuerwehr Dresden teilte mit, der Halter habe nach der Anordnung des Umweltamtes sein Fahrzeug am Dienstag an Land geholt. Zuvor gab es Sorgen, dass es bei der Bergung zu Umweltschäden kommen könnte. Deshalb war auch die Feuerwehr vor Ort. Eingreifen hätten die Umweltexperten der Feuerwehr aber nicht müssen, hieß es.

Mit zurückgehendem Hochwasser war das Fahrzeug erst am Wochenende in den Laubegaster Elblachen aufgetaucht, wo es auch vermutet wurde. Zahlreiche Schaulustige strömten daraufhin nach Laubegast, einige riefen auch bei der Feuerwehr an.

Wasser- und Schifffahrtsamt mit Peilschiff vor Ort

Das Wasser- und Schifffahrtsamt hat schon im Februar auf Anfrage von MDR SACHSEN mitgeteilt, der Pkw sei im direkten Uferbereich in den sogenannten Laubegaster Lachen geortet worden. Auf diese Stelle hatten zuvor bereits Fotos hingedeutet, die das Versinken des Autos zeigen sollten. Damit war klar, dass der Pkw die Schifffahrt auf der Elbe nicht behindert.

Wegen des Hochwassers der Elbe war der Pkw zunächst nicht genau zu lokalisieren. Das Wasser- und Schifffahrtsamt hatte die Suche nach dem versunkenen Pkw mit einem Peilschiff unterstützt.

Ein Schiff mit Echolot-Auslegern fährt auf einem Fluss, es ist Sommer, die Ufer begrünt.
Mit diesem Peilschiff - ausgestattet mit Echolot - hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt die Suche nach dem vermissten Auto fortgesetzt. (Archivbild) Bildrechte: MDR/L. Müller

Fahrer wollte nur schnell in eine Pizzeria

Ein 27-Jähriger hatte laut Feuerwehr Dresden sein Auto für eine kurze Zeit am Laubegaster Ufer abgestellt, um in eine Pizzeria zu gehen. Wenig später kamen Passanten in das Restaurant und erzählten, dass ein Auto in der Elbe trieb. Der Mann konnte nur noch zusehen, wie sein Wagen unterging.

Ein Auto in der Elbe in Dresden Laubegast
Am Wochenende war das Auto wieder aufgetaucht, am Dienstag konnte es an Land geholt werden. (Archivbild) Bildrechte: MDR/Nozon/Hausmann

MDR (lam)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden | 06. März 2024 | 08:30 Uhr

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