
Kundgebung Protest-Konvoi in Thüringen mit deutlich weniger Teilnehmern als erwartet
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22. November 2024, 08:59 Uhr
Mit weitaus weniger Fahrzeugen als angekündigt ist ein Protest-Konvoi auf dem Weg zu einer Kundgebung in Berlin am Donnerstag in Erfurt angekommen. Verkehrsbehinderungen blieben aufgrund der geringen Teilnehmerzahl aus.
Mit deutlich weniger Fahrzeugen als angekündigt haben am Donnerstagnachmittag Protestierende auf dem Weg nach Berlin Erfurt erreicht.
Zuvor durchquerten sie mehrere Landkreise Thüringens. Die Polizei sprach von 13 statt den angekündigten 80 Traktoren, Lkw und Wohnmobilen. Größere Verkehrsbeeinträchtigungen blieben demnach aus.
Am Freitag sind die Demo-Teilnehmer weiter Richtung Berlin gefahren. Wie ein Polizeisprecher MDR THÜRINGEN sagte, sind kurzzeitig Behinderungen möglich, auch wenn nach wie vor wesentlich weniger Fahrzeuge als erwartet unterwegs sind. Die Strecke führt von Erfurt durch die Landkreise Sömmerda und Weimarer Land in Richtung Sachsen-Anhalt.
Großdemonstration am Freitag in Berlin
Für Samstag ist am Brandenburger Tor in Berlin eine Großdemonstration angemeldet. Dabei soll es unter anderem um Probleme wie Bürokratie, Pflegenotstand und Rente gehen. Es wird damit gerechnet, dass sich andere mittelständische Unternehmen den Protesten anschließen.
Angemeldet hat die Berliner Demonstration der Verein "Hand in Hand für unser Land", in dem sich laut Bayerischem Rundfunk unter anderem auch rechtsextreme Gruppierungen treffen. Der Verein distanziert sich davon und will "unabhängig agieren, ohne Ansehen der politischen Ausrichtung". Initiator ist ein Landwirt aus Niederbayern.
Im Januar hatten bundesweite Proteste der Bauern für Aufmerksamkeit gesorgt. Es gab eine Sternfahrt nach Berlin, die Kritik richteten sich vor allem gegen die damals geplante Streichung der Agrardiesel-Subventionen. Aktuell demonstrieren Landwirte auch in Frankreich und in Großbritannien.
MDR (kku/nir)
Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 21. November 2024 | 07:00 Uhr
zenkimaus vor 19 Wochen
Da gebe ich ihnen recht. Kurzarbeitergeld müssen sie leider zurück zahlen ( eigene Erfahrung) ich weiß das ich mit meinen steuern viele subventioniere.
Den Bauern geht es darum Subventionen zu behalten und weniger Bürokratie zu haben.
Warum nicht folgenden Vorschlag weniger Bürokratie ( mehr Marktwirtschaft) weniger Subventionen. Der Markt regelt es schon, siehe Wohnungsmarkt, der Staat hat sich rausgehalten und nun ist die Misere da.
Nachgedacht vor 19 Wochen
@DER Beobachter
"Hat "Nachgedacht" eigentlich überhaupt begriffen, dass die aktuelle sogenannte "Bauerndemo" nicht mal unter den Bauern Rückhalt hat?"
Bitte liefern Sie in einem neuen Kommentar einen Beleg für die von Ihnen unterstellten aktuelle Behauptung, die kein Allgemeinwissen sind. Ihre Behauptung macht Ihre Ausage zu zu einer Tatsachenbehauptung, die belegt werden muss.
Des weiteren, welche und wieviele Bauern meinen Sie bei denen die jetzigen Bauernproteste, angeblich keinen Rückhalt haben, vielleicht Gretie und Pletie aus ihrem Bekanntenkreis?
Selbst auf den Seiten von dem Deutschen Bauernverband ist
solche Aussage nicht zu finden, auch nicht in deren Presseberichten, also wo zu finden?
Harka2 vor 19 Wochen
@Sascha
Bitte! Die AfD hat wie alle anderen Parteien ein Parteiprogramm und das können sie überall lesen. Ich erkläre ihnen jetzt nicht die Funktion von Google.