Polizisten stehen hinter einem Absperrband
Bei einer Razzia gegen Mitglieder einer Whatsapp-Gruppe haben Polizisten in Thüringen Handys und Speichermedien sichergestellt. (Symbolbild) Bildrechte: picture alliance/dpa | Klaus-Dietmar Gabbert

Schmalkalden-Meiningen Razzia wegen rechter Whatsapp-Gruppe: Zwei Hauptverdächtige aus Thüringen

25. Mai 2023, 16:55 Uhr

Die Polizei ist in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern gegen Verdächtige vorgegangen, die sich an Whatsapp-Gruppen mit teilweise rechtsextremen Inhalten beteiligt haben sollen. In Brotterode-Trusetal wurde eine Wohnung durchsucht.

Wegen einer Chatgruppe mit teilweise rechtsextremen Inhalten ist am Mittwoch auch eine Wohnung in Brotterode-Trusetal im Kreis Schmalkalden-Meiningen durchsucht worden. Das teilte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes mit.

Mehr als 70 Menschen aus ganz Deutschland sollen Teil dieser Whatsapp-Gruppe sein. Manche von ihnen sollen unter anderem Bilder mit Hakenkreuzen geteilt und sich antisemitisch geäußert haben.

Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen geteilt

Gegen sie werde wegen möglicher Volksverhetzung, dem Billigen von Straftaten und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen sowie wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt, teilte das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern mit.

Zwei Hauptbeschuldigte aus Thüringen

Die Ermittler beschlagnahmten bei den Razzien in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen Speichermedien und Mobiltelefone, in Mecklenburg-Vorpommern auch Waffen und Munition.

Zwei Hauptbeschuldigte kommen nach Angaben des LKA aus Thüringen, darunter eine 33-jährige Frau. Sie soll die Chatgruppe gegründet haben. Damals wohnte sie noch in Mecklenburg-Vorpommern, zog dann aber nach Südthüringen um.

MDR (leo/mm)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 24. Mai 2023 | 22:00 Uhr

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