22.06.2020 | 11:10 Uhr | Update Ermittlung wegen fahrlässiger Tötung nach schwerem Unfall bei Aue

Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der S255 zwischen Raum und Aue hat die Polizei Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen eine Unfallbeteiligte eingeleitet. Auch die beiden Fahrzeuge werden dazu technisch untersucht, teilte die Polizei in Chemnitz am Montag mit. Bei dem Unfall sind am Sonntag drei Menschen ums Leben gekommen. Die Unfallursache ist nach Polizeiangaben weiterhin unklar.

Tödlicher Verkehrsunfall bei Aue

Einsatzkräfte bei einem Unfall an der S255 bei Aue
Am Sonntagnachmittag stießen auf der Straße zwischen Raum und Aue zwei Autos frontal ineinander. Bildrechte: Daniel Unger
Einsatzkräfte bei einem Unfall an der S255 bei Aue
Am Sonntagnachmittag stießen auf der Straße zwischen Raum und Aue zwei Autos frontal ineinander. Bildrechte: Daniel Unger
Einsatzkräfte bei einem Unfall an der S255 bei Aue
Die drei Insassen eines Fahrzeugs starben noch an der Unfallstelle, eine Frau und zwei Kinder aus dem anderen Wagen wurden verletzt. Bildrechte: Daniel Unger
Einsatzkräfte bei einem Unfall an der S255 bei Aue
Die Straße wurde nach dem Unfall für Stunden gesperrt. Bildrechte: Daniel Unger
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Man gehe derzeit davon aus, dass ein Tesla auf dem Autobahnzubringer in Richtung Aue unterwegs gewesen sei, als er bei Alberoda plötzlich nach links ausbrach. Auf der Gegenfahrbahn prallte er auf einen Seat. Die Autos wurden daraufhin in den Seitengraben geschleudert. Der Seat kam auf der Seite zum Liegen, die drei Insassen im Alter von 32, 30 und 57 Jahren starben noch an der Unfallstelle. Die 30 Jahre alte Tesla-Fahrerin war mit ihren beiden ein und drei Jahre alten Kindern unterwegs.

Alle drei wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht. Die Straße wurde am Sonntagnachmittag bis auf Weiteres gesperrt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz.

Quelle: MDR/jr/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 22.06.2020 | 06:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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