
Fußball | Bundesliga Schäfer wird neuer Geschäftsführer Sport bei RB Leipzig
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30. Juni 2024, 15:27 Uhr
Seit der Freistellung von Max Eberl war die Position des Geschäftsführer Sport bei RB Leipzig unbesetzt. Nun steht sein Nachfolger fest. Marcel Schäfer übernimmt den Posten und kostet RB eine Millionenablöse.
Es hatte sich in den vergangenen Monaten bereits angedeutet, nun ist es offiziell. Marcel Schäfer wird neuer Geschäftsführer Sport bei RB Leipzig. Nach wochenlangen Verhandlungen gaben die Sachsen und der VfL Wolfsburg, bei dem der 40-Jährige trotz Freistellung im April weiter unter Vertrag stand, am Sonntag (30. Juni 2024) bekannt.
Ablösesumme zwischen 1,5 und 2 Millionen Euro
Zuletzt ging es nur noch um eine Ablösesumme für den 40-Jährigen, die dem Vernehmen nach zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro liegen soll. Schäfers Vertrag beim VfL war ursprünglich noch bis 2026 gültig. RB Leipzigs Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff: "Wir freuen uns sehr, dass wir Marcel Schäfer als neuen Geschäftsführer Sport präsentieren können. Wir sind überzeugt, dass er mit seinem Spirit, seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten sehr gut zu RB Leipzig passt."
Vertrag bis 2028, Amtsantritt im August
Auch der ehemalige Bundesliga-Profi blickt mit großer Vorfreude auf die neue Aufgabe: "Unser gemeinsames Ziel ist es, dass dieser Top-Club weiter wächst, maximal erfolgreich ist und gleichzeitig eine der ersten Anlaufstationen für junge Top-Talente in Europa bleibt."
Bei RB unterschrieb Schäfer einen Vierjahresvertrag. Den neuen Job in Leipzig tritt er am 1. August 2024 an. Eine seiner der ersten Aufgaben wird es sein, die Zukunft von Xavi Simons zu klären. Der Niederländer kehrt nach seiner Leihe zurück zu PSG, hatte aber bereits angedeutet, gerne bei RB bleiben zu wollen. Es gibt aber noch weitere Interessenten.
SpiO/pm/dpa
Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Sportblock | 30. Juni 2024 | 16:40 Uhr
Maza vor 39 Wochen
rainer, ließ dir noch mal den Artikel genauer durch! Dann wirst du mitbekommen, dass es hier um die Brausetruppe geht, nicht um Bayern! Darauf bezog sich mein Kommentar!
Maza vor 39 Wochen
Alles richtig Gernot, ich persönlich finde nur die Dimension, in welche sich der Fußball entwickelt, unrealistisch! Nochmal, es ist Unterhaltungssport, wo die Beteiligten ein paar Euro verdienen sollen! Aber nicht in den Ausmaßen! Es geht mir nicht nur um die Brausetruppe. Aber dieser Beitrag, bezieht sich nun mal auf das Konstrukt.
SitBull vor 39 Wochen
... in die Insolvenz führen oder die Insolvenz abwenden. Mich dünkt manch einer unterschätzt den Job eines Büroangestellten in einen traditionellen Fußballverein oberhalb Regionalliga / Amateurliga. Ansonsten vier Turnbeutel und einen Ball. Fertig ist der gute, alte Fußball.