Filmstart "Avengers: Endgame" – auch Superhelden haben Emotionen

Die Avengers-Saga ist ein fulminantes Gipfeltreffen von Superhelden. Doch auch Thor, Iron Man, Captain America und Co. haben eine verletzliche Seite und im Finale "Avengers: Endgame" schwer mit einem traumatischen Verlust zu kämpfen. Unserem Kritiker gefällt diese soziale Seite – und dass die Superhelden trotz Endzeit-Kampf noch viel Humor besitzen.

Knut Elstermann
Bildrechte: Jochen Saupe

von Knut Elstermann, MDR KULTUR-Filmkritiker

Thor (Chris Hemsworth) in einer Szene des Films "Avengers 4: Endgame" 3 min
Bildrechte: Marvel Studios/Walt Disney Germany/dpa

02:30 min

https://www.mdr.de/kultur/videos-und-audios/video-sonstige/trailer-avengers-endgame-100.html

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Thor (Chris Hemsworth) in einer Szene des Films "Avengers 4: Endgame" 3 min
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Nach über zehn Jahren geht nun also die große Avengers-Saga würdevoll und angemessen feierlich zu Ende, dieses grandiose Gipfeltreffen der Marvel-Superhelden. Der dritte Film "Avengers 3: Infinity War" ging bekanntlich mit einem der traumatischsten Schlüsse aller Zeiten zu Ende, mit einem Fingerschnippen verschwand die Hälfte des Universums und mit ihm ein großer Teil der Riege der ikonischen Heroes.

Tony Stark/Iron Man (Robert Downey Jr.) in einer Szene des Films "Avengers 4: Endgame"
Tony Stark/Iron Man wird gespielt von Robert Downey Jr. In "Avengers: Endgame" darf er auch mal seine verletzliche Seite zeigen. Bildrechte: Marvel Studios/Walt Disney Germany/dpa

Die Überlebenden, darunter Iron Man (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans) und der völlig aus der Form geratene Thor (Chris Hemsworth) müssen nun zusehen, wie sie die Sache wieder in Ordnung bringen, wozu eine verzweifelte Suche nach den wirkmächtigen Infinity-Steinen nötig ist. Mehr zur Handlung werde ich nicht verraten, sonst trifft mich Thors Hammerschlag. Aber immerhin so viel: Das gemeinsame Kämpfen von starken Einzelpersonen hat auch hier eine starke soziale Seite, es ist eine geradezu kollektivistische Utopie, die in unseren individualistischen und egoistischen Zeiten etwas sehr Berührendes hat.

Der dreistündige Film von Anthony und Joe Russo lässt sich neben den großartigen, höllischen, an Bosch erinnernden Schlachtenszenen wunderbar viel Zeit, um die Trauma-Bewältigung seiner seelisch tief verletzten, einsamen Helden zu zeigen und er hat bei aller Wucht des Endzeit-Kampfes noch erfreulich viel Humor.

Thor (Chris Hemsworth) in einer Szene des Films "Avengers 4: Endgame" 6 min
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MDR KULTUR - Das Radio Do 25.04.2019 08:10Uhr 06:09 min

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Genre: Fantasy-Action
Regie: Joe Russo, Anthony Russo
Darsteller: Robert Downey Jr., Chris Evans, Mark Ruffalo u.a.
Im deutschen Kino ab: 24.04.2019
Produktionsland: USA
Bewertung: ★ ★ ★ ★ ☆ (4 von 5 Sternen)

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Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 25. April 2019 | 07:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 25. April 2019, 04:00 Uhr

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