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Gartentipp für das Frühjahr Dahlien vortreiben und durch Stecklinge vermehren

Dahlien werden meist durch Teilen der Knollen vermehrt, bevor diese im Frühjahr in die Erde kommen. Doch es geht auch anders: Wer seine Dahlien im Winter vortreibt, kann daraus zahlreiche Stecklinge gewinnen.

Hellgrüne Triebe sprießen aus den Knollen einer Dahlie
Diese Dahlienknollen wurden vor etwa drei Wochen in eine flache Kiste gepflanzt, so dass der Wurzelhals herausschaut. Danach wurden sie warm gehalten und gegossen, damit sie austreiben. Zu Hause können Dahlien auf der Fensterbank bei Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad vorgetrieben werden. Unter dem Pflanzgefäß sollte eine Styroporplatte als Dämmung liegen. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
Hellgrüne Triebe sprießen aus den Knollen einer Dahlie
Diese Dahlienknollen wurden vor etwa drei Wochen in eine flache Kiste gepflanzt, so dass der Wurzelhals herausschaut. Danach wurden sie warm gehalten und gegossen, damit sie austreiben. Zu Hause können Dahlien auf der Fensterbank bei Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad vorgetrieben werden. Unter dem Pflanzgefäß sollte eine Styroporplatte als Dämmung liegen. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
Zwei Hände halten den Steckling einer Dahlie, der im oberen Bereich hellgrün und im unteren Teil dunkelrosa gefärbt ist, aber noch keine Wurzeln gebildet hat
Durch behutsames Abzupfen gewinnt Gärtnerin Melanie Trinks Stecklinge, auch Risslinge genannt. Wichtig ist dabei, die jungen Triebe weit unten anzufassen und dann abzuziehen. Wurzeln haben sich bei diesem Dahliensteckling noch nicht gebildet. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
Zwei Hände halten den grünen Steckling einer Dahlie mit dem unteren, rosa gefärbten Teil nach vorne
Die Stecklinge sollten mindestens drei Zentimeter groß sein, damit sie sicher anwachsen. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
Eine Hand drückt mit dem Mittelfinger die Erde in einem etwa zehn Zentimeter hohen Pflanzgefäß aus Kunststoff fest, in das der grüne Steckling einer Dahlie gepflanzt wurde
Zum Einpflanzen wird lockere, nährstoffarme Anzuchterde verwendet. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
Die egapark-Mitarbeiterin Melanie Trinks - eine junge Frau mit langem, dunklem Haar und Brille -  steht mit einer blauen Jacke bekleidet in einem Gewächshaus aus Glas mit zahllosen blühenden Stiefmütterchen im Hintergrund und hält den grünen Steckling einer Dahlie über ein Pflanzgefäß aus Kunststoff, das ihr die MDR Garten-Moderatorin Diana Fritzsche-Grimmig entgegenstreckt - eine blonde Frau mit kurzem Haar, grauer Jacke und dunkelrot-grau gemustertem Schal
Am besten wurzeln die Stecklinge an einem warmen Ort bei etwa 20 Grad an. Nach dem vorsichtigen Angießen brauchen sie regelmäßig Wasser. Etwa zwei bis drei Wochen später haben sich Wurzeln gebildet, die Pflanzen können in Blumenerde umgetopft werden. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
Zwei Hände drücken die Erde in einem von zwei nebeneinander stehenden, knapp zehn Zentimeter hohen Pflanztöpfen aus Kunststoff fest,  in denen je ein grüner Steckling einer Dahlie gepflanzt wurde
Die Stecklinge können mit durchsichtiger Folie abgedeckt werden, um sie vor Zugluft zu schützen. Es ist aber nicht unbedingt nötig. Anfang Mai können sie langsam abgehärtet werden und nach den Eisheiligen ins Freie umziehen. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 11. Februar 2018 | 08:30 Uhr

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Angefdla Rieger sortiert ihre Samenbestände
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