Das Ausflugsschiff "Stadt Magdeburg" der Weißen Flotte fährt die Elbe stromaufwärts. Aufgrund von Trockenheit sinken in Magdeburg die Wasserstände der Elbe in den kommenden Tagen weiter. Zurzeit liege der Elbpegel an der Strombrücke bei 71 Zentimetern. Nach WSV-Angaben befand sich der Wasserstand vor ungefähr zehn Tagen noch über 100 Zentimetern. Wegen des Niedrigwassers der Elbe muss die Magdeburger Weiße Flotte die Schifffahrt auf der Elbe dem 08. Juli 2023 bis auf Weiteres einstellen. Als Ersatz werden Schifffahrten über das Wasserstraßenkreuz und weiteren Routen angeboten.
In Magdeburg fuhr die "Weiße Flotte" zwischenzeitlich wegen zu niedrigen Wassers in der Elbe nicht. (Archivbild) Bildrechte: picture alliance/dpa | Klaus-Dietmar Gabbert

Auf der Elbe "Weiße Flotte" in Magdeburg fährt wieder im Stadtgebiet

31. Juli 2023, 10:19 Uhr

Nachdem die "Weiße Flotte" in Magdeburg mit ihren Ausflugsschiffen auf den Mittellandkanal ausweichen musste, fährt das Unternehmen nun auch wieder auf der Elbe im Stadtgebiet. Das Wasser in der Elbe war zwischenzeitlich zu niedrig. Auch die Elbfähre Arneburg kann wieder übersetzen.

Wegen des steigenden Wasserstands der Elbe legen die Fahrgastschiffe der Magdeburger Weiße Flotte ab Montag wieder vom Petriförder ab. Wie die Magdeburger Verkehrsbetriebe mitteilten, sind die Schiffe somit wieder auf der Stadtstrecke der Elbe unterwegs.

Elbe führte zu wenig Wasser

Die Ausflugsfahrten waren seit Anfang Juli wegen des niedrigen Wasserstands eingestellt. Die Personenfähre Buckau und die Gierfähre Westerhüsen waren von den Einschränkungen nicht betroffen.

Weil der Wasserstand der Elbe so niedrig war, fuhren Ausflugsschiffe zwischenzeitlich nur auf dem Mittellandkanal ab dem Schiffshebewerk Rothensee, unter anderem zum Wasserstraßenkreuz. Nach Angaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung, hatte der Elbpegel an der Strombrücke in Magdeburg Anfang Juni bei 66 Zentimetern gelegen.

Elbfähre Arneburg fährt wieder

Auch die Elbfähre in Arneburg fährt seit Montag wieder im regulären Betrieb. Wie die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck mitteilte, verkehrt die Gierseilfähre "Arneburg" ab 7 Uhr wieder zu den üblichen Zeiten: werktags zwischen 7 und 18 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen zwischen 9 und 18 Uhr.

dpa, MDR (Felix Fahnert, Luca Deutschländer, Julia Heundorf) | zuerst veröffentlicht am 6. Juli 2023.

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 31. Juli 2023 | 07:00 Uhr

5 Kommentare

DER Beobachter vor 48 Wochen

Schon hier in DD haben wir das mittlerweile tatsächlich so etwa 15+ Jahre alte Bild der Austrocknung. Selbst im Winter und Frühjahr erreichen wir seitdem nicht mehr die Normalstände. Gibts mal Niederschlag, rollt mal eine kleine Welle durch. 2/3 Tage später alles "beim Alten".

Mediator vor 48 Wochen

Tja, für all die Befürworter deutscher Atomkraftwerke sei dies eine Mahnung. In Zukunft werden die Flüsse noch weniger Wasser führen und höhere Temperaturen aufweisen.

zenkimaus vor 48 Wochen

So das ist nun nicht das erste Mal das dies passiert.
Was machen die grossen Chipfabriken wenn das Wasser knapp wird. Der Mehrbedarf sollte ja aus Elbewasser gewonnen werden.
Falls dann noch Wasser von der Elbe in die Spree gepumpt werden sollte, sieht's ziemlich Ebbe aus.

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