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Strom- und Gaspreise in Sachsen-Anhalt sinken wieder. (Symbolbild) Bildrechte: imago/Niehoff

Großer Preisvergleich Gaspreis und Strompreis in Sachsen-Anhalt sinken

20. Dezember 2023, 09:33 Uhr

In Sachsen-Anhalt sinken bei einigen Anbietern die Strompreise und Gaspreise. Das haben Recherchen von MDR SACHSEN-ANHALT ergeben. Auch weil die Energiepreisbremse schneller ausläuft als geplant, rät die Verbraucherzentrale zum Anbieterwechsel. Ein Überblick.

Während der Coronapandemie und vor allem mit dem Beginn des Krieges in der Ukraine sind die Strom- und Gaspreise stark angestiegen. Mittlerweile ist ein Trend in Richtung sinkender Strom- und Gaspreise in Sachsen-Anhalt zu erkennen, wie Lundquist Neubauer, Experte für Strom und Gas beim Vergleichsportal Verivox, bestätigt: "Die durchschnittlichen Stromkosten (4.000 Kilowattstunden) sind in Sachsen-Anhalt im Jahresvergleich um gut 20 Prozent gesunken, die Gaspreise (20.000 Kilowattstunden) sind um rund 33 Prozent gesunken." Hätte man im November 2022 durchschnittlich noch 1.933 Euro für Strom bezahlt, seien es im November 2023 unterm Strich 1.534 Euro gewesen. Bei den Gaspreisen bezahlten Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter im November 2022 durchschnittlich 3.851 Euro und in diesem Jahr 2.582 Euro.

Deshalb sinken die Strom- und Gaspreise derzeit

Neubauer erklärt weiter: "Immer mehr örtliche Versorger geben die deutlich gesunkenen Beschaffungskosten jetzt auch an ihre Kunden weiter. Vor 12 Monaten lag der Preis für eine Megawattstunde Strom zur Lieferung im kommenden Jahr an der Strom-Börse bei rund 335 Euro. Derzeit steht der Preis bei rund 112 Euro – ein Minus von 67 Prozent." Beim Gas sei das der gleiche Grund – auf den Spotmärkten koste die Megawattstunde Gas momentan rund 46 Euro, was 61 Prozent günstiger ist als vor einem Jahr, als die Beschaffungskosten bei 118 Euro je Megawattstunde lagen.

Verbraucherzentrale: Grundversorgung oft teurer

Auch vor dem Hintergrund, dass die Energiepreisbremse nicht bis Ende März 2024 verlängert werde, lohne sich eine Überprüfung der Verträge, teilte die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt mit. Wer feststelle, dass der laufende Vertrag teurer sei als die Preisbremse mit 40 Cent pro Kilowattstunde Strom und mehr als 12 Cent pro Kilowattstunde Gas, der sollte den Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt selbst kündigen. Zahlreiche Anbieter böten Preise unterhalb der Preisbremse an. Es lohne sich daher, die oft teure Grundversorgung zu beenden.

Schilder mit der Aufschrift «Verbraucherzentrale» sind an Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt zu angebracht.
Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt rät dazu, Verträge für Strom und Gas zu überprüfen. Bildrechte: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Nach dem Haushalts-Urteil des Bundesverfassungsgerichts hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Ende November angekündigt, dass die Energiepreisbremsen bereits zum Jahresende auslaufen sollen. Scholz sagte im Bundestag, dies sei möglich, weil deutschlandweit wieder Strom- und Gastarife verfügbar seien, die unterhalb der Obergrenzen der Preisbremsen lägen. Zudem seien die Gasspeicher "so gut gefüllt, dass wir nicht mit plötzlichen Preissprüngen rechnen".

Zusätzlich senken einige Stadtwerke und Elektrizitätsnetzbetreiber in Sachsen-Anhalt ihre Preise für Strom und Gas, wie MDR SACHSEN-ANHALT auf Nachfrage bei den entsprechenden Unternehmen erfahren hat und Sie unten im folgenden Überblick sehen.

Kritik an weiterhin teurer Grundversorgung

Allerdings gibt es von Neubauer auch Kritik: "Das Preisniveau in der örtlichen Grundversorgung bleibt nach wie vor hoch." Er erklärt anhand eines Beispiels: "Ein Drei-Personen-Haushalt in Sachsen-Anhalt mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden zahlt in der Grundversorgung derzeit 1.839 Euro pro Jahr. Der günstigste Stromtarif mit empfehlenswerten Vertragsbedingungen kostet hingegen 1.101 Euro jährlich." Bei Gas zahle eine Familie im Einfamilienhaus (20.000 Kilowattstunden) in der Grundversorgung derzeit 3.099 Euro, im günstigsten von Verivox empfohlenen Tarif 1.804 Euro.

Kosten für Energie sinken

Deshalb finde Lundquist Neubauer, dass sich ein Vergleich der Angebote immer lohne und damit auch ein möglicher Anbieterwechsel. "Der Preisunterschied zwischen der örtlichen Grundversorgung und dem günstigsten Neukunde-Angebot liegt in Sachsen-Anhalt für Strom bei durchschnittlich 738 Euro, bei Gas beträgt die Wechsel-Ersparnis 1.295 Euro. Auch Kunden mit älteren Bestandskunde-Verträgen profitieren häufig durch einen Wechsel", so Neubauer. Allerdings – und darauf weisen auch die Stadtwerke selbst hin – sei es wichtig, dass es neben der Grundversorgung auch andere Produkte und damit Optionen bei den Stadtwerken und weiteren Stromanbietern gebe, die man kaufen könne.

Das wird auch anhand der Verteilung der Kundinnen und Kunden in ganz Deutschland deutlich, wie der aktuelle Monitoring-Bericht der Bundesnetzagentur zeige, auf den sich Neubauer bezieht:

  • Knapp ein Viertel der Strom- und Gaskunden werden in der örtlichen Grundversorgung – also zum Beispiel von den Stadtwerken – beliefert.
  • 37 Prozent der Stromkunden und 41 Prozent der Gaskunden beziehen einen Sonder-Vertrag beim örtlichen Versorger.
  • 39 Prozent der Stromkunden und 35 Prozent der Gaskunden werden von einem anderen Anbieter, der also zum Beispiel keines der Stadtwerke ist, beliefert.

Das ändert sich bei den Städtischen Werken Magdeburg

Die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) haben zum 1. Dezember 2023 die Strompreise gesenkt. Wie das Unternehmen bereits im Oktober mitteilte, wurden die Preise für Neukunden um bis zu 28 Prozent im tatsächlichen Verbrauch (Arbeitspreis) gesenkt. Profitieren sollen demnach aber auch Bestandskunden. Denn alle, die von der letzten Tariferhöhung zwischen Dezember 2022 und April 2023 betroffen waren, bekämen zusätzlich zum gesunkenen Arbeits-Preis noch einmal drei Cent je verbrauchter Kilowattstunde Rabatt. Dieser Treue-Bonus werde mit der Jahresabrechnung verrechnet, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Auch die Preise der Grundversorgung sollen laut SWM zum Beginn des neuen Jahres gesenkt werden.

Im Detail sollen die Preise bei Strom und Gas beispielsweise so aussehen, so die Städtischen Werke Magdeburg:

  • Der "SWM Basis Strom" kostet beim Produkt "Strom" ab dem 1. Januar 2024 28,50 Cent (netto) pro Kilowattstunde beim Arbeits-Preis – zuvor waren es 33,26 Cent pro Kilowattstunde.
  • Das "SWM Basis Erdgas" kostet dann in der Grundversorgung beim Arbeits-Preis 10,07 Cent (netto) pro Kilowattstunde – bisher waren es 10,82 Cent (netto) pro Kilowattstunde.

Das ändert sich bei den Stadtwerken Halle

"Bei uns gibt es keine Preisänderungen zum Jahreswechsel", heißt es seitens einer Pressesprecherin der Stadtwerke Halle. Die Strom- und Gaspreise blieben konstant.

Das ändert sich bei den Stadtwerken Stendal

Auf Anfrage von MDR SACHSEN-ANHALT heißt es seitens der Stadtwerke – Altmärkische Gas-, Wasser und Elektrizitätswerke Stendal: "Die Stadtwerke planen zum 1. Januar 2024 eine wesentliche Preissenkung bei Strom und Gas für die Grund- und Sonder-Kunden-Tarife. Wir senken die Preise um 10 Prozent und fast 30 Prozent im Gas bei unseren angenommenen Abnahmen." So koste "SWS Grund- und Ersatzversorgung Strom" dann im Arbeits-Preis 28,98 Cent (netto) pro Kilowattstunde und "SWS Grund- und Ersatzversorgung Erdgas" im Arbeitspreis 10,04 Cent (netto) pro Kilowattstunde.

Das ändert sich bei den Stadtwerken Aschersleben

Seitens der Stadtwerke Aschersleben heißt es gegenüber MDR SACHSEN-ANHALT: "Wir werden die Strom- und Erdgaspreise sowohl in der Grundversorgung wie auch bei den Tarifen zum 1. Januar 2024 senken. Beim Strom wird die Senkung zirka 30 Prozent und beim Erdgas zirka 50 Prozent betragen."

Das ändert sich bei den Stadtwerken Blankenburg

Die Stadtwerke Blankenburg planen ihre Preise zum 1. Januar 2024 anzupassen. Aus dem Unternehmen heißt es, dass "wir im Strom mehr als 30 Prozent unseres Arbeitspreises senken werden. Im Erdgas ist uns bei unseren treuen Bestandskunden ein kleines Wunder geglückt. Durch vorausschauende Beschaffung konnten wir in den Jahren 2022 und 2023 unsere langjährigen Kunden mit Preisstabilität durch die Krisenjahre führen. Dieser positive Beschaffungseffekt ist nun leider beendet, sodass wir unseren Preis am Markt orientieren müssen. Im Resultat führt dies zu einer Preissteigerung auch ohne Steuer-Änderung. Die Grundversorgung ist derzeit auch schon deutlich markt-näher unterwegs, sodass die eine Ersparnis von fast 40 Prozent erfahren."

Das ändert sich bei den Halberstadtwerken

Die Halberstadtwerke erklären mit Blick auf den Strom, dass es eine "Preissenkung über alle Tarife zum 1. Januar 2024 im Durchschnitt um 2 Cent (brutto) pro Kilowattstunde (also zirka 5 Prozent)" gebe. Sie verweisen, darauf, dass sie bereits Anfang September diesen Jahres die Strompreise um 20 Prozent gesenkt hätten – das seien cirka 9 Cent (brutto) pro Kilowattstunde im Arbeitspreis. Das sehe für die Grundversorgung beim Strom beispielsweise so aus: Bisher habe der Arbeitspreis 39,37 Cent (brutto) pro Kilowattstunde gekostet, ab dem kommenden Jahr seien es 37,35 Cent (brutto) pro Kilowattstunde.

Ihre Erdgaspreise kommentiert das Unternehmen mit einer "Preisstabilität über alle Tarife hinweg". Es seinen keine Änderungen in diesem Bereich geplant.

Das ändert sich bei den Stadtwerken Havelberg

Die Stadtwerke Havelberg teilten im November mit: "Auch wir befinden uns derzeit in der Preiskalkulation. Die Preise werden höchstwahrscheinlich leicht fallen. Die prozentuale Höhe der Senkung können wir Ihnen derzeit nicht mitteilen."

Das ändert sich bei den Stadtwerken Lutherstadt Eisleben

Wie die Stadtwerke Lutherstadt Eisleben mitteilen, werden die Preise ab dem 1. Januar 2024 für Strom und Erdgas gesenkt. Der Arbeitspreis für Strom werde um 32 Prozent und der für Erdgas um 28 Prozent reduziert. Allerdings werde der Grundpreis "auf ein marktübliches Niveau angehoben, um den allgemein gestiegenen Kosten gerecht zu werden", so das Unternehmen. So habe der Arbeitspreis im Stromtarif "Grundversorgung Haushalt" bisher 59,90 Cent (brutto) pro Kilowattstunde gekostet – ab 2024 sollen es 37,90 Cent (brutto) pro Kilowattstunde sein. Im Gas-Tarif "Grundversorgung" habe der Arbeits-Preis bisher bei 19,90 Cent (brutto) pro Kilowattstunde gelegen, das ändere sich zu 10,70 Cent (brutto) pro Kilowattstunde.

Das ändert sich bei den Stadtwerken Lutherstadt Wittenberg

Seitens des Unternehmens heißt es: "Bei den Stadtwerken Lutherstadt Wittenberg sind zum Jahreswechsel keine Preisänderungen für den Strompreis für Haushalts-Kunden in der Grundversorgung geplant. Wir halten die Preise stabil und bewegen uns bei diesen mit 34,50 Cent/ Kilowattstunde im Arbeitspreis und 11,78 Euro/Monat im Grundpreis auch in Krisenzeiten weiterhin auf vergleichsweise günstigem Niveau – deutlich unterhalb der Preisbremsen. Auch bei den Gaspreisen in der Grundversorgung sind keine Preis-Änderungen zum Jahreswechsel geplant."

Das ändert sich bei den Technischen Werken Naumburg

Die Technischen Werke Naumburg planen die Preise für Strom und Gas zum 1. Januar 2024 zu senken. Allerdings könnten sie noch keine Auskunft über die genaue Höhe geben, so eine Sprecherin im November – die Kundinnen und Kunden würden aber in den kommenden Wochen informiert.

Das ändert sich bei den Stadtwerken Quedlinburg

Auch die Stadtwerke Quedlinburg senken zum 1. Januar 2024 ihre Preise für Strom und Erdgas. "Von der Preissenkung betroffen sind ausnahmslos alle Wahl-Produkte sowie auch die Grundversorgung", erklärt der Geschäftsführer des Unternehmens. Beim Strom bedeute das, dass je nach Wahl-Produkt der Preis pro Kilowattstunde um bis zu 19,65 Cent (brutto) beziehungsweise bis zu 30 Prozent sinke. Der Arbeitspreis für die Belieferung aus der Grundversorgung werde um 10,59 Cent je Kilowattstunde beziehungsweise um 14 Prozent gesenkt. Die Grundpreise aller Tarife blieben konstant.

Beim Erdgas ändere sich folgendes: "Je nach Wahl-Produkt sinkt der Preis pro Kilowattstunde um bis zu 10,35 Cent (brutto) beziehungsweise um bis zu 47 Prozent. Zeitgleich wird der Arbeitspreis für die Belieferung aus der Grundversorgung um 6,42 Cent je Kilowattstunde gesenkt beziehungsweise um 23 Prozent", so der Geschäftsführer. Auch hier blieben die Grundpreise aller Tarife konstant.

Das ändert sich bei den Stadtwerken Weißenfels

Wie die Stadtwerke Weißenfels mitteilen, würden die Strompreise gesenkt: "Im Schnitt werden die Strompreise zum Jahresbeginn um rund 24,99 Cent pro Kilowattstunde und damit unter das Niveau der Strompreisbremse gesenkt. Im günstigsten Haushalts-Tarif "SWW Strom online" beträgt der Arbeitspreis dann beispielsweise 35,01 Cent pro Kilowattstunde." Außerdem könnten auch wieder alle Tarife der Stadtwerke Weißenfels angeboten und abgeschlossen werden, "so dass Kunden, denen in den vergangenen Monaten nur ein Vertrag in der Grundversorgung angeboten werden konnte, die Möglichkeit zur freien Tarif-Auswahl haben."

Das ändert sich bei den Stadtwerken Wolmirstedt

Auf Nachfrage heißt es seitens des Unternehmens: "Aktuell haben die Stadtwerke Wolmirstedt GmbH ihre Preise für die Bestandskunden über die Erhöhung der Rabatte für Strom und Gas zum 01. Oktober 2023 gesenkt."

Das ändert sich bei den Stadtwerken Zerbst

Bei den Stadtwerken Zerbst werden die Preise gesenkt. So kostete bisher Strom im Basistarif "Grundversorgung" im Arbeitspreis 45,47 Cent (netto) pro Kilowattstunde – ab dem 1. Dezember 2023 werden es 29,00 Cent (netto) pro Kilowattstunde sein. Auch die Erdgaspreise sinken beim Arbeitspreis – zum Beispiel im Basistarif "Grundversorgung Standard" von 20,18 Cent (netto) auf 15,68 Cent (netto) pro Kilowattstunde.

Von diesen Stadtwerken gab es bisher keine Rückmeldung

MDR SACHSEN-ANHALT hat auch die weiteren Stadtwerke und Elektrizitätsnetzbetreiber aus Sachsen-Anhalt angefragt, leider haben noch nicht alle eine Rückmeldung gegeben. Sobald wir Antworten haben, werden wir Ihnen diese hier in dem Artikel kommunizieren. Wir haben noch keine Auskunft bekommen von:

  • Infrastrukturbetrieb der Stadt Arneburg
  • Stadtwerke Bernburg
  • Netzgesellschaft Bitterfeld-Wolfen
  • Stadtwerke Burg Energienetze
  • Dessauer Stromversorgung in Dessau-Roßlau
  • Stadtwerke Haldensleben
  • Stadtwerke Hettstedt
  • Stadtwerke Merseburg
  • Stadtwerke Redinet Burgenland in Zeitz
  • Stadtwerke Sangerhausen
  • Stadtwerke Schönebeck (Elbe)
  • Stadtwerke Staßfurt
  • Stadtwerke Wernigerode

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MDR (Johanna Daher, Maximilian Fürstenberg) | Erstmals veröffentlicht am 14.11.2023

Dieses Thema im Programm: MDR Fernsehen | 17. Dezember 2023 | 19:30 Uhr

27 Kommentare

Peter vor 22 Wochen

"Es ist leider heute so, dass viele der "smart"-Geräte überhaupt nicht smart sind."
Shantuma: Wann haben Sie letztmalig eine Waschmaschine bedient? Die muss nicht "smart" sein, um statt am Tage nachts zu laufen. Da reicht schon eine Programmierung per Schalter. Und einen solchen hat inzwischen wohl jede Waschmaschine.

Shantuma vor 22 Wochen

@Peter:
Das ist Whataboutism!

Es geht um Einspareffekte.
Soll man nun nur noch Nachts arbeiten? Was ist mit der Waschmaschine welche so "laut" ist, dass man sie durch das halbe Haus hört?
Was passiert wenn alle nur noch Nachts alles betreiben?
Dann greift der Markt und sagt sich, Nachts wird nun mehr Strom nachgefragt, d.h. der Preis steigt.

Es ist leider heute so, dass viele der "smart"-Geräte überhaupt nicht smart sind. Sondern es ist ein Marketing-Gag und viele fallen darauf rein.

Shantuma vor 22 Wochen

Dies liegt daran, dass der Strompreis anders ermittelt wird.

Zwar sind Solar- und Windanlagen recht günstig bei der Produktion von Strom, aber dies spielt keine Rolle.
Denn auch die anderen Stromerzeuger (Wasser, Gas, Kohle, Müll) müssen bezahlt werden, selbst wenn deren Anteil nur 1% beträgt.
Darum bestimmt der teuerste Erzeuger (kann auch Import sein) wo der Preis liegt, alle anderen wie Wind & Solar (haben Priorität bei der Einspeisung) profitieren dadurch.
Daher auch die Rekordgewinne bei den Energieerzeugern in den letzten 2 Jahren.

Es wäre wesentlich besser wenn man lokal von lokaler Stromerzeugung profitieren würde und das nicht nur bei den Netzentgelten!

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