Verzicht auf Kandidatur Mit Dreier-Bündnis in den zweiten OB-Wahlgang in Pirna

28. November 2023, 21:39 Uhr

Aktuelle Nachrichten des Mitteldeutschen Rundfunks finden Sie jederzeit bei mdr.de und in der MDR Aktuell App.

Bei der zweiten Runde der Oberbürgermeisterwahl in Pirna am 17. Dezember treten voraussichtlich drei Kandidaten an. Zwei Bewerber des ersten Wahlgangs erklärten am Dienstag, auf eine erneute Kandidatur zu verzichten. Das sind der Einzelbewerber André Liebscher und Ralf Wätzig, der für SPD und Grüne angetreten war. Sie erklärten, sie würden nun die Kandidatur von Kathrin Dollinger-Knuth von der CDU unterstützen. In der Vergangenheit habe es bereits im Stadtrat funktioniert, dass diese Partner gemeinsam kommunalpolitische Ziele ins Auge gefasst hätten, hieß es.

Eine Frau lächelt in die Kamera, Kathrin Dollinger-Knuth (CDU)
Zugunsten von Kathrin Dollinger-Knuth (CDU) verzichten im zweiten Wahlgang in Pirna zwei Kandidaten. Bildrechte: Daniel Förster

Kandidat der Freien Wähler will ebenfalls wieder antreten

Die CDU-Fraktionsvorsitzende im Pirnaer Stadtrat, Kathrin Dollinger-Knuth, war bei der OB-Wahl in Pirna am vergangenen Sonnag auf 20 Prozent der Stimmen gekommen. Am besten hatte mit 33 Prozent Tim Lochner abgeschnitten, der von der AfD aufgestellt worden war. Zweitplazierter war Ralf Thiele von den Freien Wählern mit gut 23 Prozent. Er hatte bereits am Montag erklärt, im zweiten Wahlgang wieder antreten zu wollen. In der zweiten Runde der Wahl reicht die einfache Stimmenmehrheit.

MDR (kbe)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Regionalstudio Dresden | 28. November 2023 | 15:30 Uhr

Mehr aus Freital und Pirna

Eulentilke Sächsische Schweiz mit Video
Der Wanderweg Eulentilke in der Sächsischen Schweiz wurde mit Spezialtechnik beräumt. Umgestürzte Bäume machten den Weg unpassierbar. Bildrechte: Sachsenforst/Hanspeter Mayr

Mehr aus Sachsen

Mehrere schick gekleidete Menschen stehen vor einer Pressekonferenz nebeneinander
Verglichen mit ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung sind Menschen aus Ostdeutschland in Führungspositionen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Bildrechte: picture alliance/dpa | Oliver Berg