Tourismus Bad Frankenhausen: Kurdirektorin wirft hin

10. Mai 2024, 13:30 Uhr

Die Bad Frankenhäuser Kur- und Tourismuschefin quittiert ihren Dienst. Wie der Aufsichtsrat der Kur- und Tourismus-GmbH mitteilte, geht Katja Rudolph Ende Juni. Sie habe ihr Kündigungsschreiben übergeben. Bürgermeister Matthias Strejc (SPD), Aufsichtsrat und die Mitarbeiter seien am Mittwoch informiert worden.

Eine Frau lächelt in die Kamera.
Ein Bild aus besseren Tagen: Katja Rudolph hat als Kurdirektorin in Bad Frankenhausen gekündigt. (Archivfoto) Bildrechte: MDR/Vanessa Clobes

In der kommenden Woche will der Aufsichtsrat demnach über das weitere Vorgehen beraten. Zunächst solle die Stelle kommissarisch vergeben werden. Ein Ausschreibungs- und Bewerbungsverfahren sei in dieser kurzen Zeit nicht machbar. Rudolph hatte den Posten im Juli 2021 übernommen.

Die "Thüringer Allgemeine" schreibt, hinter den Kulissen habe es schon seit längerer Zeit Querelen gegeben. Demnach hatten sich Gäste über die nachlassende Qualität in den Kureinrichtungen beschwert. Höhepunkt sei ein Streit über die "exorbitante Eintrittspreiserhöhung" für den Solewasserpark und die Kyffhäusertherme gewesen. Die Pläne waren nach öffentlichem Druck ad acta gelegt worden.

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Kyffhäuser Therme 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR (kk/rom)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 10. Mai 2024 | 08:30 Uhr

4 Kommentare

Maria A. vor 1 Wochen

Vielleicht gleich noch zuschütten? Also man fasst es nicht, es geht hier nicht darum, dass sich irgendwo in der Pampa "Fuchs und Hase gute Nacht sagen", sondern um den Kur-und Bäderbetrieb einer nun wirklich nicht unbekannten Stadt in Thüringen. Dass die Busverbindung dahin derart mies ist, kann man sich auch schlecht vorstellen, denn es sind vorwiegend Dörfer, die unter schlechter Anbindung leiden.

steka vor 2 Wochen

Bad Frankenhausen ? liegt doch "hinder den sieben Bergen, bei den 7 Zwergen". Mit ÖPNV jedenfallls von Sachsen-Anhalt aus nicht mehr vernünftig erreichbar. Mal wieder über die Ländergrenzen hinwegdenken und die Züge wieder fahren lassen, dann gehts dort auch wieder mit den Tourismus bergauf. Im moment gibt es jedenfalls genügend andere gut erreichbare Ziele.

mattotaupa vor 1 Wochen

"nicht mehr vernünftig erreichbar" nicht mehr? war zu meiner armeezeit nicht anders und das ist schon jahrzehnte her.

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